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Das Sommerwetter und die Begeisterung über die Fußball-Weltmeisterschaft sorgten beim GFGH für rund zehn Prozent mehr Getränkeumsatz als im Juni 2009. Dabei lagen Bier und Wasser als Favoriten nahezu gleichauf. Fast 90 Prozent der Mitgliedsunternehmen des

Von den circa 60 größten befragten GFGH-Unternehmen besitzen die 32 größten Unternehmen mit eigenem Einzelhandel circa 1881 eigene Geschäfte (Vorjahr 1760) mit einem Umsatz von 909,9 Mio EUR (Vorjahr 884,0 Mio EUR). Da dieser Geschäftsbereich eine Sonderstellung im GFGH einnimmt, soll er auch in einer zweiten Rangfolgeliste detailliert aufgeführt werden.

Auf der Pressekonferenz zum Barth-Bericht Hopfen 2009/2010 am 21. Juli 2010 in München stellte Regine Barth, geschäftsführende Gesellschafterin Joh. Barth & Sohn, die Zahlen zum Weltbierausstoß 2009 vor. Zum ersten Mal seit 1992 sei der Weltbierausstoß nicht mehr gestiegen, sondern um fast zehn Mio Hektoliter gesunken, erklärte Regine Barth. Insgesamt wurden weltweit mehr als 1,8 Mrd Hektoliter gebraut. Das entspräche in etwa der 18-fachen Produktionsmenge Deutschlands.

„Mit dem Juni kam nicht nur der diesjährige Schönwetter-Sommer, sondern auch wieder der Optimismus in die Stimmung der sächsischen Brauer. Die Beschäftigten in den Brauereien arbeiten auf Hochtouren, die Vertriebsfahrzeuge laden zeitweise direkt vom Band und die Biergärten sind erfreulich gut gefüllt. Sächsisches Bier zu genießen – das kann so herrlich sein.“ So lautet der Kommentar von Heinz-Joachim Marre, dem Präsidenten des Sächsischen Brauerbundes, zum Ergebnis des Bierabsatzes per Juni 2010. Mit fast zehn Prozent Mehrabsatz gegenüber dem Vorjahresmonat konnte der Juni die Absatzverluste der ersten fünf Monate zwar noch nicht ausgleichen, es konnte jedoch eine deutliche Wende in Richtung positiver Jahresbierbilanz in allen 58 sächsischen Brauereien vollzogen werden.

Die Rangfolgeliste für die Jahre 2009 und 2008 zeigt die 53 meldenden GFGH-Unternehmen mit dem Gesamtum­satz und Gesamtabsatz (in Mio hl) für Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 30 Mio EUR. Weiterhin erfolgte eine Auftei­lung in Überregionalität, Nord-, Ost-, West - und Süddeutschland. Ferner ist separat jeweils nur der Großhandelsumsatz aufgeführt.

Seit „Ausbruch“ des Sommers Ende Juni und der fortdauernd heißen Witterung im Juli erhielt die Bundesverbandsgeschäftsstelle in Düsseldorf regelmäßig Meldungen über erhebliche Lieferschwierigkeiten bei verschiedenen Industriepartnern.

Anmerkung unseres  Autors Dr. Kai Kelch zum Artikel „Weißbierabsatz klettert erneut“, BRAUWELT Nr. 30, S. 895:

Wenn Sie sich einmal ganz gezielt fragen, welche Funktionen in Ihrer Brauerei eigentlich aktiv für Umsatz sorgen und damit die Voraussetzung schaffen für Kostendeckung und Gewinnerzielung – dann müsste der Vertrieb an vorderster Front stehen.

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Der Freistaat Sachsen liegt mit 8,643 Mio hl (–2,8%) nach

Folgt man dem saisonbereinigten und geglätteten ifo-Geschäftsklimaindex, so verschlechterte sich die konjunkturelle Situation im Bereich Bier im zweiten gegenüber dem ersten Quartal. Die Klimaverschlechterung trat vor allem im Mai und – noch stärker – im Juni ein. Gab es im April noch vereinzelt Stimmen, die von einer guten Geschäftslage sprachen, so tauchten im Juni ebenso vereinzelt „schlecht“-Stimmen auf. Ein Fünftel der befragten Brauer verringerte im Juni seinen Ausstoß, ebenso viele wollten allerdings in den nächsten drei Monaten ihre Produktion ausweiten. Die Fertigwarenlager erwiesen sich durchweg als normal. Sprachen im April per saldo noch 26 Prozent der Brauereien von einer zunehmenden Nachfrage, so war der entsprechende Firmensaldo im Juni stark im Minus (–49%). Nahezu parallel entwickelten sich die Auftragsbestände, die zuletzt von einem Fünftel der Brauer als zu klein angesehen wurden. Die Verbraucherpreise waren im April und Mai nach Angaben der Testfirmen unverändert, im Juni sprach man vereinzelt von Preissenkungen. In den nächsten drei Monaten wird es nach Meinung von ganz wenigen Firmen Preisanhebungen geben. Bezüglich der Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr 2010 ist teilweise Skepsis vorhanden, d. h. man rechnet eher mit einer Verschlechterung der Geschäftslage.

Aufgrund des Biersteuergesetzes sind Biere mit einem Alkoholgehalt von 0,5 Vol.-% oder weniger (alkoholfreies Bier und Malztrunk) nicht mehr Steuergegen­stand und werden daher nicht mehr in der Biersteuerstatistik erfasst. Das lässt die hier zu lesende Aufstellung besonders interessant werden für den Markt. Während vom alkoholfreien Weizenbier Impulse ausgehen, verliert der Malztrunk zehn Prozent.

Im Jahr 2009 stieg der Schwarzbiermarkt in der Bundesrepublik bei den in der Recherche erfassten Daten um ein Prozent. Der gesamte Bierabsatz ging 2009 um 2,8 Prozent zurück.

Nach Angaben des Verbandes der Deutschen Fruchtsaftindustrie stieg die industrielle Produktion an Frucht- und Gemüsesäften sowie an Frucht- und Gemüsenektaren von 3320,5 Mio l im Jahr 2008 auf 3370,5 Mio l im Jahr 2009. Dieser Produktionszuwachs um +1,5 Prozent ergab einen wertmäßigen Anstieg von 1, 3 Prozent. In der folgenden Darstellung sind aus Vergleichsgründen die Gemüsesäfte und -nektare nicht enthalten. Sie werden im kommenden Jahr mit abgefragt werden und dann im Zweijahresvergleich für die einzelnen Unternehmen mit enthalten sein. Die Produktionsmengen für die Gemüsesäfte und -nektare wurden mit 82,1 Mio l für 2008 und 75,3 Mio l für 2009 angegeben.

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