Auch in Köln befindet sich Pils auf dem Vormarsch. Hier schätzt man den Kölsch-Anteil aber noch auf 80%. Jochen Köhler, Vorstandsvorsit- zender der Dom- Brauerei AG, Köln, prognostizierte eine weitere Steigerung beib Pils in Köln, aufgrund der starken Werbung für Pilsbier und des internationalen Publikums in der Messe- und Kongreßstadt.

Der nachfolgende Beitrag geht den Motiven des Trinkens und den Einstellungen zu Getränken nach, um dann den Vorschlag eines Multikorn- Bieres samt einer angedeutetenVermarktungsstrategie zu unterbreiten.

Marketing für die Gastronomie. Hilfe zur Selbsthilfe -- Konzepte zur Verbesserung der Situation in der Gastromie stehen seitens der Brauereien und berufsständischen Organisationen in großer Anzahl zur Verfügung. Nur, welcher Gastronom nutzt dieses geballte Wissen? Lieber wird gemeinsam lamentiert, und wenn es einmal ganz schlimm aussieht, dann ist wahrscheinlich die Brauerei an allem schuld. An einem Fallbeispiel wird gezeigt, wie eine Selbsthilfe-Organisation aussehen kann.

Gewinnorientierte Kundenauswahl in der Gastronomie -- 20 Prozent der Kunden erbringen in der Regel 80 Prozent des Betriebsergebnisses. Deshalb sollten Zeit und Mittel vornehmlich dort eingesetzt werden, wo auch längerfristig Deckungsbeiträge zu erwarten sind.

Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im Februar 1995 -- Tabelle

Die Entwicklung der hessischen Brauwirtschaft. Eine Regionalanalyse als Hilfsmittel zur Berechnung der Eigenmarktanteile regionaler Brauereien -- Im folgenden Artikel stellt der Autor einen Vergleich des hessischen Bierausstoßes im Braujahr 1993/94 zum Vorjahr 1992/93 und zu 1966 auf und weist auf die Entwicklung der einzelnen hessischen Brauereien von 1978 bis 1993/94 hin.

Seit Anfang des Jahres besteht ein Konzessionsvertrag zwischen der Sinalco AG, Detmold, und der Firma Zatka- Prazske Sodovkarny, Prag, dem nach eigenen Angaben größten unabhängigen Lieferanten von alkoholfreien Getränken in der Tschechischen Republik. -- Das Bild zeigt M. Konnerth, Vorstand der Sinalco AG (l.), und Zdenek Svehla, Zatka, bei der Vertragsunterzeichnung.

Ladenschluß gilt nicht für Getränke-Terminal -- Das erste vollautomatische Getränke-Terminal in Erlangen-Bruck ist als Warenautomat anerkannt worden (vgl. auch Brauwelt Nr. 39, 1994, S. 1933 und Bier & Getränke Nr. 19/20, 1994, S. 712). Dies haben die Betreiber, Cordula und Friedrich Heumann, nach einem regen Schriftwechsel mit der Landesregierung und der Gemeinde Erlangen erreicht. Damit unterliegt das Terminal nicht mehr dem Ladenschlußgesetz, so daß Öffnungszeiten rund um die Uhr möglich wären. Mit Rücksicht auf die Anwohner haben sich die Unternehmer entschlossen, an sieben Tagen in der Woche jeweils von 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr zu öffnen. Mit den neuen Öffnungszeiten konnte nach Auskunft der Betreiber bereits nach wenigen Tagen ein Umsatzplus von 42 Prozent erreicht werden..

Zu wenig Vitamin im Text -- Ein Unternehmen trägt grundsätzlich keine Verantwortung für die Gestaltung von redaktionellen Beiträgen, die über seine Geschäftstätigkeit oder seine Produkte berichten. Der Fall: In einer Sonderveröffentlichung zum Thema Gesundheit hatte eine Zeitschrift in einem redaktionellen Beitrag über das Vitamin E das Produkt ausschließlich eines Herstellers erwähnt. Der Text war bis auf den letzten Absatz dem Beipackzettel dieses Vitaminpräparats entnommen. Dagegen klagte ein Wettbewerbsverein, der diese redaktionelle Form der Werbung als wettbewerbswidrig einstufte. Mitverantwortlich sei auch der Hersteller, so die Klageschrift, da der Beitrag auf Informationen der Firma beruhe. Auch der Bundesgerichtshof (BHG) bewertete den Artikel als unlauter.3.1993, AZ.

Jugendliche rauchen und trinken weniger -- Der Anteil der rauchenden und trinkenden Jugendlichen zwischen zwölf und 25 Jahren ist in den letzten 20 Jahren deutlich zurückgegangen. Dies ergab eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Der Anteil der Raucher ist seit 1973 von 58 Prozent auf 44 Prozent zurückgegangen. Entsprechend stieg der Anteil der Leute, die nie geraucht haben, von 14 auf 32 Prozent. Auch beim Alkohol zeigt sich eine rückläufige Tendenz: Der Anteil der jungen Leute, die mindestens einmal in der Woche Bier trinken, sank innerhalb der letzten 20 Jahre von 47 auf 36 Prozent; Sekt trinken heute nur mehr zwölf statt 21 Prozent, Spirituosen sieben statt 12 Prozent..

Getränke-Konjunkturtest Februar 1995 -- Biere: Im Berichtsmonat hat sich der Bierausstoß leicht vermindert. Die Nachfragesituation hat sich jedoch leicht gebessert, was nicht zuletzt zeigt, daß es einigen Brauereien gelang, die Bierpreise etwas anzuheben. Insgesamt wurde die Geschäftslage von den Brauereien überwiegend als befriedigend beurteilt. Für die nächsten Monate sind weitere Preiserhöhungen geplant. Vom Exportgeschäft werden wieder positive Impulse erwartet, nachdem in den vergangenen Monaten die Auslandsaufträge zu wünschen übrig ließen. Alles in allem sehen die Brauereien der Geschäftsentwicklung in den kommenden sechs Monaten wieder etwas optimistischer entgegen. Die Verkaufspreise blieben weitgehend stabil. Die Geschäftslage wird durchwegs als zufriedenstellend bezeichnet..

Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im Januar 1995 -- Tabelle

Am 16. März 1995, dem Vorabend des Irischen Nationalfeiertages St. Patrick's Day, wurde die neue Partnerschaft zwischen der Österreichischen Brau AG und Guinness Brewing Worldwide Ltd. bekannt gegeben. -- Angeboten wird Guinness vom Faß, Guinness Extra Stout in 0,33-l-Flaschen und Guinness Draught in 0,33-l-Dosen.

Die Bedeutung der größten Weißbierbrauereien in der BRD 1994 -- Auf dem deutschen Biermarkt hat sich in den vergangenen Jahren eine Spezialitätenwelle durchgesetzt. So wurden neben Malzbier auch die Einführung des alkoholfreien Bieres sowie des Leichbieres und Weizenbieres für die Gesamtmarktentwicklung von unterschiedlicher Bedeutung. Jeder der aufgeführten Märkte hat naturgemäß durch die Suche nach dieser Spezialität zusprechenden Kunden und Konsumenten eine steigende Absatzrate hervorgerufen, durch die viele Brauereien auf die Beteiligung an diesen Märkten nicht verzichten wollten. So haben sich auf jedem Spezialitätenmarkt Marken herausgebildet, die zum Leitbild für den jeweiligen Markt geworden sind. Im Weißbiermarkt bzw. Es folgen dann an 4. und 5. Stelle Maisels Weiße bzw..

Getränke-Konjunkturtest Januar 1995 -- Biere: Im Januar ist der Bierverbrauch, überwiegend saisonbedingt, stark zurückgegangen. Der Bierausstoß war ebenfalls deutlich rückläufig, so daß sich die Beurteilung der Geschäftslage leicht verschlechtert hat. Dazu beigetragen hat sicherlich auch das nach Ansicht der Brauereien unzureichende Auslandsgeschäft. Für die nächsten Monate erwarten die Unternehmen jedoch eine erhebliche Belebung bei den Exportaufträgen. Bei den Preisen wollen die Brauereien in nächster Zeit deutlich zugreifen: Jede zweite Brauerei plant in den kommenden drei Monaten eine Anhebung der Verkaufspreise. Insgesamt gesehen sind die Geschäftserwartungen für das erste Halbjahr 1995 wieder optimistischer. Der Geschäftsentwicklung im 1..

Sponsoring bleibt absetzbar -- Aufwendungen für Sport- Sponsoring sollen - entgegen anderslautender Berichte - weiterhin absetzbar bleiben, teilt der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) mit. Auch in Zukunft sollen Aufwendungen für Werbung auf Banden und Trikots als Betriebsausgaben abzugsfähig bleiben. Geprüft werden soll die Abzugsfähigkeit allerdings bei finanziellen Zuwendungen an gemeinnützige Unternehmen, wenn die zahlende Firma dafür keinen Gegenwert in Form von Werbung erhält.

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