Marketing
IBM und die Metro AG haben am 12. Januar 2004 einen gemeinsamen Schritt in der RFID-Technologie bekannt gegeben. IBM wird die berührungslose Übertragung von Produktinformationen für die Lieferkette vom Hersteller bis ins Ladenregal bei der Metro AG einführen. Als RFID-Systemintegrator übernimmt IBM dabei die strategische Planung, die Beratung und Implementierung des gesamten Projektes. Ab November 2004 werden 100 Lieferanten ihre Paletten und Transportverpackungen für zehn deutsche Metro-Zentrallager und 250 Warenhäuser mit RFID-Chips versehen. Desweiteren richtet IBM ein Testlabor ein, in dem Metro-Zulieferer ihre Kompatibilität mit dem neuen System überprüfen können. www.ibm.com/de/distribution.
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Trotz unterschiedlicher Bedingungen und Einflussgrößen auf die Getränkeentwicklung spielt der Geschmack eine wichtige Rolle, ob das Produkt von den Konsumenten angenommen wird oder nicht. Prof. Dr. Egon Peter Köster, Gesellschaft für Sensorische Analyse und Produktentwicklung (ASAP) GmbH, München, sprach auf dem diesjährigen Fresenius-Getränke-Kongress über die Bewertung von Getränkeinnovationen und wies auf zahlreiche Fehler hin, die auf diesem Gebiet gemacht werden.
In Deutschland werden bis zu 80 Prozent der neuen Produkte im Lebensmittelbereich innerhalb eines Jahres wieder vom Markt genommen. Was sind die Gründe dafür? Diese Flops werden in der Regel verschwiegen.
Er nannte viele Fehler, die schon bei Kundenbefragungen gemacht werden.....
Marketing
Die populärsten Marken seien in diesen konsumschwachen Zeiten diejenigen, "die für den Verbraucher einen echten Mehrwert bieten", erläutert Heike Kötting, Leiterin des Bereichs Strategische Planung bei der Agentur Young & Rubicam, Frankfurt. Die vierte Verbraucher-Befragung ihres Hauses, an der rund 4000 Personen teilnahmen, hat ergeben, dass das Internet-Auktionshaus in der Beliebtheitsskala an erster Stelle steht. Bei der vorangegangenen Befragung im Jahr 2000 lag der Discounter Aldi noch vorne.
Kötting glaubt, einen Paradigmenwechsel zu erkennen. Die Umfrage habe ergeben, dass die Konsumenten inzwischen Einzelhandelsfirmen als eigenständige Marken sehen. Den Markenartiklern wird diese Entwicklung kaum recht sein..
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Ein Innovations-Getränk wurde mit den Mitteln der Trend- und Zukunftsforschung entwickelt - jetzt kommt es in Österreich auf den Markt, wie im Zukunftsletter Januar 2004 von Matthias Horx zu lesen ist.
In Österreich entstand in einem einjährigen Prozess mit Hilfe von Trend- und Zukunftsforschung ein prototypisches Produkt für die Märkte von morgen. Im Zentrum des Entwicklungsprozesses eines Lifestyle-Drinks stand Innovations-Consulter Ernst Beinstein. Das Zukunftsinstitut von Matthias Horx unterstützte ihn und sein Team und begleitete den Prozess bis zum Marktstart im Dezember 2003. Im weiteren Verlauf sollen weitere Produkt-Spezifikationen entstehen, eventuell auch außerhalb des Getränkemarktes. Der Marktstart in Deutschland ist für 2004 geplant..
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In einem Vortrag zum Themenkomplex Innovationen auf dem 6. Fresenius-Getränke-Kongress 2004 sprach Dipl.-Ing. Peter Stern, Manager der Wild Group AG, Zug/Schweiz, über die Sensorik als Wettbewerbsfaktor. Er lehnte für die Entwicklung neuer Produkte die Chef-Sensorik ab und schloss auch die Mitarbeiter von Verkostungen aus, weil sich bei ihnen ein Hausgeschmack herausgebildet hätte. Das Produkt soll dem Verbraucher schmecken. Er favorisierte den Central Location Test (CLT) statt Straßeninterviews mit zufälligen Passanten. Der CLT findet im Sensoriklabor mit 80 bis 100 Verkostern statt. In der Datenbank des Betriebes sind mehr als 2000 Personen erfasst, die entsprechend ihrer Eignung und Interessen für den jeweiligen Test ausgewählt werden. Die Testergebnisse wurden damit verbessert.....
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Beim diesjährigen Technologischen Seminar in Weihenstephan beschäftigten sich zwei Referenten mit den Möglichkeiten zur Anreicherung von Folsäure bzw. Xanthohumol in Würze und Bier. Prof. Dr. Werner Back, Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I, stellte zunächst noch einmal die Bedeutung der Folsäure für eine gesunde Ernährung heraus. Nach seinen Angaben ist Folsäure wahrscheinlich das am häufigsten unterbilanzierte Vitamin in der heutigen Ernährung. Die empfohlene tägliche Folsäurezufuhr liegt bei 400 µg. Die Folsäure fördert das Zellwachstum im ganzen Körper, besonders aber das der Darm-, Lungen- und Blutzellen. Folsäure wird für die Bildung des Hämaglobins benötigt (Sauerstofftransport). Die Risikosubstanz Homocystein reichert sich bei Folsäuremangel an.-Ing. M. Dipl.-Ing. S.
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Wer maßvoll Alkohol genießt, verringert die Gefahr, an Diabetes zu erkranken. Das stellte Prof. Dr. Ivo de Leeuw beim "21. Internationalen Symposium Diabetes und Ernährung" im Juni 2003 in Brügge/Belgien fest.
Diabetes-Typ-2 ist eine typische Wohlstandskrankheit, verursacht durch ungesunde Ernährung und Bewegungsmangel. In den letzten Jahren hat diese Form der Zuckerkrankheit immer stärker auch jüngere Menschen erfasst.
Maßvoller Biergenuss kann dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Diabetiker brauchen nicht auf ihr Glas Bier verzichten, so Prof. de Leeuw in seinem Referat. Im Gegenteil: Maßvoller Biergenuss kann vor Diabetes schützen. Denn Bier ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen, vor allem an Magnesium und den Vitaminen B6 und B12..
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Im Konsumgüterbereich sind Handelsmarken ein Phänomen, das auch weltweit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dies belegt eine von ACNielsen - dem weltweit führenden Marketing-Informationsunternehmen - veröffentlichte Studie. In den untersuchten 36 Ländern und 80 Warengruppen entfielen 15 Prozent des Gesamtumsatzes bei Konsumgütern auf Handelsmarken. Allerdings gibt es nach oben wie nach unten große Abweichungen für die einzelnen Märkte und Produktarten.
Europa mit stärkstem Handelsmarken-Anteil
Europa bleibt mit einem Anteil von 22 Prozent am Gesamtumsatz des Lebensmitteleinzelhandels die Region mit dem höchsten Handelsmarken-Anteil, vor Nordamerika mit 16 Prozent. Österreich liegt bei einem Anteil von 12 Prozent (Lebensmittelhandel und Drogeriemärkte exkl. Hofer Lidl).
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Die luxusaffinen Zielgruppen haben in den vergangenen Jahren ihre Prioritäten verlagert, wie Matthias Horx und Eike Wenzel in dem Zukunftsletter Spezial Report Herbst 2003 schreiben. Im Mittelpunkt stehen nicht mehr die herkömmlichen Statussymbole wie Auto, Patex-Uhr oder das Armband von Cartier, sondern viel mehr Reisen, Körperpflege, Wellness, "die soften Techniken der Selbstsorge und des Ego-Feintunings". Der Luxus von morgen dürfte sich durch die vier Kernthesen definieren lassen: - Lessness-Luxus: Luxus wird in der Zukunft an Diskretheit gewinnen. Der luxus- und lustaffine Zeitgenosse genießt im Stillen; ...