Braumeister Markus Würz, Jan Seibert, Geiger Energietechnik, und Niklas Zötler, Geschäftsführer der Brauerei Zötler (Foto: Geiger Energietechnik)

Dank eines komplett neuen Energiekonzeptes, das von der Geiger Energietechnik GmbH geplant wurde, spart die Privat-Brauerei Zötler in Rettenberg jährlich 400 000 kWh und damit knapp die Hälfte des bisherigen Strombedarfs ein. Herzstück des in Deutschland bisher einmaligen Projekts mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 400 000 EUR ist ein 50-kW-Blockheizkraftwerk sowie eine Absorptionskältemaschine, mit der die BHKW-Abwärme zur Kälteversorgung im Minusbereich genutzt
wird.

Die Klosterbrauerei Andechs meldet, Mitte 2017 erneut die Öko-Auditierung nach den strengen EMAS-Richtlinien erhalten zu haben. Mit Investitionen von weit über einer Mio EUR konnte laut Klosterbrauerei Andechs der Gesamt-Energieverbrauch seit 2012 um weitere sieben Prozent gesenkt werden. Die Klosterbrauerei Andechs gehört damit zu den derzeit 25 von rund 650 mittelständischen und großen Brauereien in Deutschland, die dieses EMAS-Audit erfolgreich absolviert haben.

Jörg Köcher

Seit August 2017 fungiert Jörg Köcher als Chief Digital Officer (CDO) der Güntner GmbH, Fürstenfeldbruck, mit globaler Verantwortung. Damit verantwortet Köcher alle digitalen Fachbereiche und Funktionen, inklusive des Güntner Product Configurators (GPC), nach innen und außen.

Containerschiff an Elbmündung Cuxhaven (R. Bläsius)

Die Erschließung ausländischer Märkte ist ein probates Mittel, um trotz stagnierender Umsätze auf dem Heimatmarkt dennoch weiter wachsen zu können. Auslandswachstum: Eine Herausforderung, der sich die gesamte Lebensmittelbranche und damit auch die Brauereien stellen müssen. Dabei sind die Vorzeichen gut. Die Nachfrage ist da. Brauereierzeugnisse sind weltweit gefragt. In Südkorea beispielsweise stiegen die Bierimporte allein 2016 um 28 Prozent.

Weltweite Vernetzung (Foto: Anton Balazh/shutterstock.com)

Lange Zeit haben deutsche Brauereien den Export vernachlässigt. Seit einigen Jahren wird er als Heilsbringer propagiert. In den Jahren 2015 und 2016 hat er die Absatzbilanz gerettet. Nicht wenige Anbieter haben organisatorisch aufgerüstet – mit sehr unterschiedlichem Erfolg. Wachstumspotential ist trotz einer Absatzdelle im Jahr 2017 vorhanden, die Erfolgsfaktoren scheinen banal. Dennoch besteht strategischer Nachholbedarf.

Steigende Kosten für Energie, Ressourcen und Rohstoffe, der Wunsch nach umweltschonenderen Abläufen oder mehr Prozesssicherheit – Gründe, die eigene Pro­duk­tion immer wieder auf mögliche Verbesserungen zu prüfen, gibt es zur Genüge. Wo Potenzial schlummert oder welche Maß­nah­­men einen möglichst großen Nutzen bringen, lässt sich dabei nur anhand genauer Informationen über die eigenen Prozesse erkennen. Hier verschenken Mälzer und Brauer nach wie vor
viele Chancen.

Erst vor wenigen Wochen jährte sich die Finanzkrise zum zehnten Mal – der drastische Anstieg der Kreditkosten für Banken löste eine regelrechte Panik an den Finanzmärkten aus, führte zu den turbulenten Ereignissen im folgenden Jahr und kostete zweistellige Milliardenbeträge [1]. Über diese Krise im Jahr 2007 und den daraus gewonnenen Erkenntnissen wurde mittlerweile viel geschrieben. Weshalb wurden die vielen frühen Warnsignale nicht beachtet? Eine der wichtigsten Erkenntnisse daraus ist ein erneuter Fokus auf Stresstests.

Die Oettinger Brauerei wird aus wirtschaftlichen Erwägungen ihre Sponsoring-Aktivitäten im Profi-Basketball zum Jahresende einstellen und daher den Sponsoren-Vertrag mit den Oettinger Rockets nicht verlängern. Damit bestätigte das Unternehmen am 11. Dezember 2017 Medienberichte.

Teilnehmer des Existenzgründerforums

In den letzten Jahren gab es global eine große Welle an Brauerei-Neugründungen, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gründe gibt es viele: Sie reichen vom Quereinsteiger über die Gründung eines Start-Ups nach dem Studium bis hin zum erfahrenen Hobbybrauer, der die Selbstständigkeit wagt. In der Regel beginnt man mit dem Aufbau einer Biermarke und lässt die Biere im Lohnbrauverfahren woanders herstellen. Erst dann denkt man über den Bau einer eigenen Brauerei nach. Bekannte Beispiele sind Crew Republic in München oder Brlo in Berlin.

Mittelständische Brauereien sind darauf angewiesen, Dienstleistungen und Produkte einzukaufen, die sie – wie viele andere KMU auch – mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und dem eigenen Personal nicht abdecken können, z.B. Personalbuchhaltung, Erstellung von Jahresabschlüssen, Versicherungen, IT-Sicherheit. Für all dies gibt es Spezialisten, doch teilweise kann schon die Beauftragung von externen Dienstleistern schwer fallen, wenn man sich mit der Materie nicht im Detail auskennt. Wie trotzdem eine bestmögliche Beschaffung gelingen kann, stellt dieser Artikel vor.

Smartphone

Eine rasant wachsende Weltbevölkerung, die fortschreitende Digitalisierung und der Trend zur Individualisierung – dies alles stellt die Nahrungsmittelindustrie, und auch deren Ingredient-Lieferanten, vor große Herausforderungen und bietet gleichzeitig Chancen, die Marco Schmidt, CTO der Döhler GmbH, Darmstadt, im Rahmen eines Vortrages auf der drinktec zum Thema „Innovation“ aufzeigte.

Thomas Langenbach und Helmut Schaller

Die Krombacher Brauerei konnte 2016 wieder durch ihre überdurchschnittlichen Aktivitäten im Arbeitsschutz überzeugen und wurde nun von der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) erneut mit einer Prämie im Wert von 20 000 EUR belohnt. Bereits seit 2014 nimmt das Unternehmen am Prämienverfahren der BGN teil und punktete mit seinen Präventionsmaßnahmen.

Bierregal im Supermarkt (Foto: Trong Nguyen/shutterstock.com)

Immer mehr Brauereien spielen mit dem Gedanken, ihre Produkte auch im Ausland zu vertreiben. Damit lösen sie sich – langsam, aber sicher – von der immer noch herrschenden Tradition der Verwurzelung in ihrer Heimatregion und stellen die Weichen auf Wachstum und Internationalität. Der Weg dorthin ist allerdings oft steinig.

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