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Labor

Ziel dieser Masterarbeit war es, den Verlauf des Läuterprozesses mittels Nahinfrarotspektroskopie (NIR) direkt aus dem Malz vorherzusagen und den Einfluss der zytolytischen Malzzusammensetzung auf das Läutern zu ermitteln.

Entwickelt wurde eine Strategie zur Quantifizierung von relevanten Aromastoffen, die in Karamell-Spezialmalzen enthalten sind. Analysen- und Vergleichsbasis bildeten sechs verschiedene Malzprodukte einschließlich ihrer Chargendifferenzen. Zusätzlich wurde die ASBC-Hot-Steep-Methode als Probenvorbereitung von Malz zur sensorischen Analyse untersucht.


Inline und automatisiert | Qualitätskontrolle im Labor von Brauereien und Getränkeherstellern ist aufwändig und erfolgt meist manuell. Eine Automatisierungslösung von Anton Paar verlegt das Labor direkt an die Produktionslinie.


Ziel dieser Arbeit war es, eine vereinfachte Methode zur α-Glucan-Unterscheidung in Bier mithilfe der Gelpermeationschromatographie und modifiziertem Jodwert zu erarbeiten.


Verschiedene Studien zeigen, dass Mischfermentationen mit Nicht-Saccharomyces-Hefen und Brauereikulturhefen besondere charakteristische Aromaausprägungen ausbilden können. Jedoch gibt es bisher nur wenige Forschungsarbeiten über Mischfermentationen mit zwei Saccharomyces-Hefen.


Glutenanalytik | Die methylotrophe Hefe Pichia pastoris ist ein verbreiteter Organismus zur wirtschaftlichen Produktion unterschiedlichster rekombinanter Proteine. Sie wird in dem hier vorgestellten Projekt zur Biosynthese (Genexpression) von Gluten aus Weizen, Gerste und Roggen genutzt. Die so erzeugten Einzel­pro­teine können als Referenzmaterial die Glutenanalytik im Getränke­bereich mit Fokus auf das Produkt Bier sicherer gestalten. Gleichzeitig wird das Verständnis von P. pastoris als Produktionsplattform vertieft.


Stress im Brauprozess | Die Hefezelle wird während des Brauprozesses einer Vielzahl an Stressfaktoren simultan ausgesetzt (Abb. 1). Diese Stressoren beeinflussen den physiologischen Zustand – definiert als Hefevitalität – der lebenden Zelle und wirken sich dadurch auch auf deren Morphologie aus.


Die Geschmacksstabilität ist ein wesentlicher Bestandteil der Bierqualität. Sie hängt von zahlreichen, teils rohstoff- und umweltbedingten Faktoren ab, wird aber auch von der angewandten Technologie beeinflusst.


Im Rahmen dieser Masterthesis wurde untersucht, in welchem Maß sich eine linear zunehmende Hopfendosage auf die chemisch-physikalischen Eigenschaften eines Bieres auswirkt.


Neuer Gentest | Einige Schadhefen führen dazu, dass Bierflaschen und Dosen explodieren. Diese „diastatischen“ Hefen sind nicht nur gefährlich für den Verbraucher, sondern verursachen auch den Verlust von Bierchargen aufgrund von Geschmacksfehlern, erhöhtem Alkoholgehalt und zu viel Kohlensäure im Podukt.


Würzeanalyse | Bierbrauen ist ein Weg der Balance. Dies zeigt sich in allen Prozessschritten. Kein Merkmal des Bieres kann singulär gesehen werden, alle Parameter haben einen Einfluss auch auf andere Biermerkmale. Das gilt auch im Sudhaus. Die Wieder­verwendung von Glattwassser ist aus Kostengründen – da extrakthaltig – anzudenken [1]. Aber macht es Sinn