Bier-/Braugeschichte
Die schottische Bierkultur hat eine gewisse Robustheit, die dem Landschaftsbild und dem rauen Klima angepasst ist. Ebenso wie ein Bayer in Bayern nie ein „Bayerisches Helles“ bestellen würde, bestellt der Schotte niemals ein „Scotch Ale“.
Bier-/Braugeschichte
Kaum ein Bierstil weckt so viele unterschiedliche Reaktionen von Verkostern wie ein belgisches Sour Ale. Im Gegensatz zu den Lambic-Bieren, die spontan, also ohne Zusatz von Reinzuchthefe, vergoren werden, werden die Sour Ales mit Ale-Hefe vergoren und dann mit Bakterien bzw. Hefen (Lactobacillus, Brettanomyces, Pediokokken, Essigbakterien) geimpft, um diese prägnanten Aromen, die nicht mehr an ein typisch klassisches Bier erinnern, zu erhalten.
Bier-/Braugeschichte
Wenn man als Gastronom in deutschsprachigen Ländern seinen Gästen Belgisches Blond Ale anbieten will, tut man sich anfangs schwer. Meist kommt das Argument, das belgische Bier sei doch so stark.
Bier-/Braugeschichte
Seit jeher reizt es den Menschen, Rekorde zu brechen. In den letzten Jahren hat sich in der Bierbranche ein Wettkampf entwickelt, der den Alkoholgehalt immer höher, ja in fast unvorstellbare Dimensionen hinauftreibt.
Bier-/Braugeschichte
Dieser Bierstil, der schon Mitte des 19. Jh. für Furore sorgte, findet heute zunehmend neue Fans. Durch die intensiven Hopfengaben im Kaltbereich können sich die Duftstoffe der Hopfenöle mit den fruchtig-estrigen Aromen der Hefe vereinen und so ein fulminantes Duftbukett anbieten.
Bier-/Braugeschichte
Die Ansprüche an diesen Bierstil sind sehr breit gefächert. Manche erwarten sich eine kräftige, dunkle Farbe, die eine feine aber erkennbare Trübung zeigt, andere möchten ein fast schwarzes Farbspiel, bei der man die Trübung kaum sieht, später im Geschmack aber sehr wohl spürt.
Bier-/Braugeschichte
Ausschlaggebend für den Verkaufserfolg eines Bieres ist der optische Eindruck. Der Konsument bekennt sich zu seiner Farbe und drückt dem jeweiligen Bier seinen Geschmacksstempel auf, der bei genauerer Betrachtung meistens nicht stimmt.
Bier-/Braugeschichte
Kein anderes Getränk verfügt über einen so großen Reichtum an Farben wie Bier. Es ist aber nicht nur die Farbe allein, die uns auf den Genuss einstimmt. Beim „Bernsteinfarbenen Hefeweizen“ sorgt schon der im Namen enthaltene Schmuckstein für eine Veredelung.
Bier-/Braugeschichte
Die klimatischen Bedingungen in den baltischen Ländern haben sicher Einfluss auf die geschmackliche Ausprägung dieser kräftig-süßen Bierspezialität, bei der sich auch einige Ähnlichkeiten mit einem Schwarzbier finden. In der langen Winterzeit ist ein starkes, kohlenhydratreiches Bier Nahrung und Stärkung zugleich.