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"Bierbrauen erfordert Sorgfalt bis ins Detail. Das gilt bei uns besonders für die Ausbildung zum Brauer und Mälzer", erklärte Bernd Birkenstock, Geschäftsführer für Technik und Verwaltung. "Ausbildung auf höchstem Niveau ist das Fundament für die gleichbleibend hohe Qualität sowie für die Zukunft unserer gesamten Branche."
Und wie gut dies funktioniert hat, zeigte Marion Kulbach, die nach Abschluss der Lehre in Lich inzwischen die Münchner Braumeisterschule besucht: Die angehende Braumeisterin ist nicht nur eine der wenigen Frauen im Brauhandwerk, sondern wurde vor kurzem von Thomas Lauer, dem neu gewählten Präsidenten des Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bundes (DBMB), geehrt..

Seit fünf Jahren wird am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt, die Lehre und Forschung in neuen Strukturen angeboten. Die Studienfakultät Brau- und Lebensmitteltechnologie ist seit dem Teil einer sehr großen Fakultät. In enger Zusammenarbeit mit den anderen Studienfakultäten ist es, so Studiendekan Prof. Dr. A. Delgado beim 5. Hochschultag am 24. Juni 2005 in Freising-Weihenstephan, gelungen, eine moderne ingenieurwissenschaftliche Ausbildung für Brauwesen, Lebensmittel und Biotechnologie auf internationalem Niveau aufzubauen, auf der Basis fundierter naturwissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Ausbildung.
Die erfolgreiche Umstrukturierung hat sich auch bei den Studentenzahlen positiv bemerkbar gemacht. ...

Der Wettergott meinte es gut, als sich am 21. Mai 2005 die ehemaligen Absolventen der Brauerberufsschule im jetzigen Beruflichen Schulzentrum Ernährung in Dresden trafen. Ehemalige Schüler aus den Anfangsjahren, inzwischen im Ruhestand, mischten sich unter die jüngeren Brauer, deren Berufs­schulzeit noch nicht so weit zurück liegt. Dazu kamen aktive Lehrlinge, die mit Stolz die im Praktikum gebrauten Biere ausschenkten und sich freuten, wenn die Altvorderen diese Biere lobten. Inmitten des Trubels wie immer Wolfgang Kunze, der als Lehrer und Direktor über Jahrzehnte die Schule prägte und noch jetzt mit seinem Fachbuch "Technologie Brauer und Mälzer" dem Nachwuchs in Deutschland und in zahlreichen anderen Ländern das nötige Wissen vermittelt. ..

Zum elften Mal veranstaltete der Bund der Getränkebetriebsmeister (GBM) die Ausbildertagung, diesmal im Hotel Abacus Tierpark in Berlin.

Schon vor rund zehn Jahren bot das Schulzentrum Rübekamp in Bremen für die Auszubildenden zum/zur BrauerIn/MälzerIn Unterricht in der Datenverarbeitung an. Grundlage war der damals neu erstellte Lehrplan (siehe "Brauwelt" Nr. 36, 1994, S. 1772 f.). Die seitdem stark fortgeschrittene Automatisierung in vielen Brauereien erhöht die Anforderungen am Arbeitsplatz immer stärker. Die Installation eines Kleinsudwerkes ermöglicht eine praxisnahe Ausbildung im Bereich Prozessautomation.

Anlässlich eines Ausfluges ins Bier-Mekka Bamberg hatten die Schüler der Berufsschule Bremen neben einer Besichtigung des Einbecker Brauhauses auf der Hinreise und einer Exkursion in die Hallertau zur Hopfenveredlung in St. Johann auch die Gelegenheit, die Brau-, Röst- und Caramelmalzfabrik Mich. Weyermann, Bamberg, zu besuchen. Besonders beeindruckt waren die Besucher von der lebendig gehaltenen Brautradition in Bamberg und dem Bamberger Umland. Als gleichsam Investition in die Brauerzukunft lobte Sabine Weyermann für den Jahrgangsbesten ein Emailschild des Hauses Weyermann in limitierter Edition aus.

Fachleute aus dem Bereich der Lebensmittelverarbeitung für die Problematik rund um die Verpackung zu sensibilisieren ist das Ziel eines neuen Weiterbildungsangebotes der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik in Berlin. Dabei geht es u. a. um Themen wie Hygiene, Transport- und Lagerfähigkeit, Haltbarkeit und Ökologie. Der nächste Studiengang beginnt am 9. August 2004. Die Bewerbungsunterlagen können via Internet (www.lefa-berlin.de) oder telefonisch (030/41 47 21 20) angefordert werden.

Zu dem aktuellen Thema "Bachelor- und Master-Abschlüsse an deutschen Universitäten" äußerte sich jetzt auch die Fachschaft Brauwesen und Lebensmitteltechnologie an der TU München anlässlich der BRAU Beviale 2003 in Nürnberg. Zur Bachelor- und Masterstruktur in Deutschland hatte die Kultusministerkonferenz der Länder im Sommer dieses Jahres zehn Thesen veröffentlicht. Mit diesen setzte sich die Fachschaft kritisch auseinander. Ihrer Meinung nach sei eine internationale Ausrichtung und eine europaweit bessere Vergleichbarkeit von Studiengängen und -abschlüssen, wie sie im "Bologna-Prozess" angestrebt werden, durchaus erstrebenswert. Allerdings könne die bessere Vergleichbarkeit in erster Linie durch Verfahren wie ECTS-System und Diploma-Supplement geleistet werden. Die Definition des Bachelor als Regelabschluss senke die Durchschnittsregelstudienzeiten an den deutschen Hochschulen ab. Inwieweit dies mit den Qualitätsansprüchen, die Hochschule und Wirtschaft an die Absolventen stellen, vereinbar ist, dürfte von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Im Bereich der Brau- und Lebensmitteltechnologie wie bei den Ingenieurwissenschaften allgemein bedeutet dies nach Meinung der Fachschaft eher einen nicht tragbaren Qualitätsverlust. Nicht von ungefähr arbeite das Massachusetts Institute of Technology (MIT) derzeit an der Einführung eines fünfjährigen ungestuften Ingenieurstudienganges, quasi an der Einführung des deutschen Diplomingenieurs in den USA.

Seit Januar 2003 wird den interessierten Schülern und Schülerinnen der Landesberufsschule Waldegg in Niederösterreich durch eine Kooperation mit der Brauerei Piesting ein besonderes Lehrprojekt geboten: die Ausbildung zum Bier-Sommelier® (s.a. Brauwelt Nr. 31/32, 2003, S. 1007).

Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Sie kommen in ein Gasthaus und freuen sich auf ein schön gezapftes kühles Bier. Der Kellner reicht Ihnen die Speisekarte und eine umfangreiche Weinkarte. In großer Erwartung öffnen Sie die Speisekarte, suchen die

Unter diesem Motto stand die offizielle Inbetriebnahme der neuen Städtischen Versuchs- und Lehrbrauerei der Städtischen Berufsschule für das Hotel-, Gaststätten- und Braugewerbe München am 24. Juli 2003. Dieses ungewöhnliche Projekt, eine 2-hl-Brauerei na

Gewidmet in memoriam Karl Sannwald, Administrator der Landesschule für Brauer und Mälzer in Ulm 1938, zu seinem 100. Geburtstag

Lehrling ist jedermann, Geselle, wer was kann, Meister, der etwas ersann... heißt es in einer beruflichen Orientierungshilfe. Nach Nietzsche ist der Beruf das Rückgrat des Menschen, und wer später beruflich versagt muss dann hören, dass er sein Lehrgeld nicht wert sei. Und Lehrjahre sind keine Herrenjahre, wiewohl Herrenjahre auch zu furchtbar teuren Lehrjahren werden können.
Das erlernte und erfahrene Wissen und Können der Eltern kann teilweise beachtlich sein, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass bestenfalls nur eine mögliche Disposition, nicht jedoch dieses geistige und körperliche Potential vererbbar ist.
Nach der 8.B...
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Die Frage nach einer zeitgemäßen Brauerausbildung taucht in letzter Zeit immer häufiger in Fachzeitschriften oder bei Gesprächen mit Fachleuten aus den Betrieben und Verbänden auf. Dies ist natürlich auch ein Thema für uns als größte Berufsschule für Brauer und Mälzer in Deutschland mit über 200 Schülern.
Die häufige Feststellung, dass der Brauerberuf Tradition mit modernster Technik verbindet, trifft wohl nirgends so zu wie bei uns in Bayern. Wir haben den Brauer am reinen Bildschirmarbeitsplatz und den traditionell arbeitenden Handwerker, der noch Bottiche schrubbt und Schläuche durch den Lagerkeller zieht.
Aufkeimenden Versuchen, deshalb die Ausbildung zu trennen, etwa in einen Brauer Verfahrenstechnik und einen Brauer Handwerker, möchte ich von vorneherein entgegentreten.B.

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