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Drei Viertel der Biertrinker bleiben ihrer Marke absolut treu. Dies ergibt eine aktuelle Konsumentenbefragung der Kölner Agentur Die Gefährten zum Thema Bier. Für eine große Mehrheit der befragten Verbraucher sind der gewohnt gute Geschmack, die Qualität und der Preis (66 und 49 Prozent) die Hauptgründe, „ihrer“ Marke treu zu bleiben. „Besonders interessant ist dabei, dass für über die Hälfte der Konsumenten (63 Prozent) nur wenige Marken überhaupt relevant sind, sagt Alexander Kopp, Geschäftsführer von Die Gefährten:

Auf einer Pressekonferenz in München hatten Dr. Franz Ehrensperger, Neumarkter Lammsbräu, Markus Berberich, Stralsunder Brauerei und Dr. Sebastian Priller, Brauhaus Riegele, Augsburg, davor gewarnt, dass bei Verwendung genmanipulierter Zutaten wie Gerste oder Hefe das deutsche Bier seine Qualität verlieren und es möglicherweiser gesundheitsschädlich für den Konsumenten sein könnte. Dazu nimmt der Deutsche Brauer-Bund wie folgt Stellung:

Die deutsche und europäische Malzindustrie stehen 2006 vor einem Desaster. Der Markt für Braugerste in Deutschland leidet wie niemals zuvor unter einem deutlichen Rückgang der Anbauflächen, deren Auswirkungen durch die extremen Witterungsverhältnissen der letzten Monate massiv verschärft werden. Aufgrund des langen Winters erfolgte die Aussaat erst sehr spät. Die Temperaturen waren im März und April für ein zufriedenstellendes Pflanzenwachstum zu niedrig. Die zu trockenen und sehr heißen Monate Juni und Juli sorgten dann dafür, dass Kornfüllung und Ertrag zurückblieben, so dass insgesamt die Qualitäten den Erwartungen nicht genügten. Der verregnete August behinderte dann massiv die Einbringung der Ernte. Es kam verstärkt zu Auswuchs, Teile der Mittel- und Spätdruschgebiete konnten nicht mehr als Braugersten, sondern nur noch als Futtergersten geerntet werden. Erste Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland lediglich 1,0 – 1,2 Mio t Sommerbraugerste (2005: 1,6 Mio t) zur Verfügung stehen. Dabei wird bereits unterstellt, dass Gersten mit Kompromissqualität (unter 90% Vollkornanteil, Proteingehalt bis 12,5% und leichter Auswuchs) zusätzlich verarbeitet werden, die in Normaljahren nicht in die Malzproduktion gelangen.

Schön, dass manche Dinge sehr beständig sind! In diesem Fall allerdings „leider“. Der Lehrstuhl für Technische Mikrobiologie der TUM-Weihenstephan hatte in der Brauwelt (Nr. 27/06, S. 773 – 774) um die Zusendung von gushing-Proben für sein neues Forschungsvorhaben gebeten, denn es ist sicher, dass gushing wieder aufgetreten ist. Leider blieb der Aufruf ohne Reaktion. Deshalb nochmals die dringende Bitte an alle Betroffenen: Ohne Ihre Mithilfe geht es einfach nicht!

Unterstützung der Schaumstabilität, Herstellung lichtstabiler Biere oder leichtere Einhaltung definierter Bitterwerte – das sind nur einige der Funktionen, die die neuen Downstreamprodukte der Barth-Haas­-Gruppe erfüllen. Neben den traditionellen Hopfenprodukten wie Pellets und CO2-Extrakt sind dies im Downstreambereich vor allem die Produkte Isohop, Redihop, Tetrahop Gold und Hexahop Gold, die zur definierten Bitterung von Bieren eingesetzt werden. Tetrahop Gold eignet sich zusätzlich zur Unter­stützung der Schaumstabilität. Redihop, Tetrahop Gold und Hexahop Gold können da-

Ein deutscher Getränkehersteller mischte Limonade und ein niederländisches Produkt namens „malt beer base“ zu einem alkoholhaltigen Mischgetränk. Um Steuern zu sparen, deklarierte er das „malt beer base“ als Bier (10 Cent Steuer pro Liter). Die Zollverwaltung dagegen stufte das Getränk als Branntwein ein (15 EUR Steuer pro Liter). In letzter Instanz entschied der Bundesfinanzhof am 28. März 2006 (VII R 50/04), dass „malt beer base“ zwar aus einem stark eingebrautem Bier hergestellt werde, das aber einer Ultrafiltration unterzogen wird. Dabei entsteht eine „farblose, klare, nach Alkohol riechende und schwach bitter schmeckende Flüssigkeit“. Der „malt beer base“ seien die für das Bier typischen Bitterstoffe entzogen. Sie weise auch „keine biertypische Färbung“ mehr auf..

In Zusammenarbeit mit PET Engineering, Torreano di Martignacco, Italien, wurde bei der Baltika Brewery, St. Petersburg, eine neue, innovative Verpackung, Baltika 3, entwickelt. Diese Verpackung besticht durch das einzigartige Design, das die Vorteile der PET-Flasche mit der Eleganz der Glasflasche verbindet. Eine PET-Flasche in Form einer Champagner-Flasche war bisher für gashaltige Flüssigkeiten nicht geeignet. Durch umfangreiche Versuche ist man jetzt in der Lage die einzelnen Komponenten beim Blasprozess so zu verteilen, dass die neue Flasche den Anforderungen bezüglich der Haltbarkeit und der mechanischen Stabilität voll genügt. Das verwendete Harz weist wesentlich bessere Barriereeigenschaften auf. Die Fa..

Die Alphasäurebilanz der Ernte 2005 schließt mit einer Alphaproduktion von 7877 t und einem rechnerischen Defizit von 149 t Alphasäure. Keine Berücksichtigung finden dabei der zwischen dem Zeitpunkt der Verarbeitung der Hopfen und dem Einsatz in der Brauerei stattfindende Alphaabbau und die zunehmende Verwendung von Hopfen außerhalb der Brauindustrie.

Das tschechische Forschungsinstitut für Brauerei und Mälzerei unter K. Kosar hat ein funktionelles alkoholfreies Bier mit einem 10-fach höheren Phytoöstrogengehalt als im normalen Bier (dort aus dem Hopfen stammend) entwickelt. Es soll Frauen helfen, ihre Wechseljahrbeschwerden zu lindern. Da es denselben Malz- und Hopfengehalt wie übliches Bier hat, ist der Geschmack unverändert.

In Zusammenarbeit mit der JW Wirtschaftsberatung, Kulmbach, hat die Firma Huber Verpackungen, Öhringen, einen großen Marken-Kompass neu erstellt, in dem fast 60 Brauereien ihre Partyfässer vorstellen. Er wird halbjährlich aktualisiert und knapp 200 Entscheidern im Einkauf des Handels zur Verfügung gestellt. Geordnet nach Nielsen-Gebieten werden die Brauereien mit ihren Produkten und Vertriebsgebieten vorgestellt. Darüber hinaus sind aufgeführt: Ansprechpartner, Adressen und Stammdaten zu den Produkten. ...

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