Verpackung
Mit 540 Mio EUR Umsatz ist die WIV Wein International AG das nach eigenen Angaben weltweit führende Unternehmen für den Vertrieb von Wein und Schaumweinen direkt an den Endverbraucher, Groß- und Einzelhandel sowie die Gastronomie. Der größte Abfüllbetrieb ist die WIV Zentralkellerei in Langenlonsheim (südöstlich von Mainz in Rheinland-Pfalz), in der 2012 rund 20 Mio Flaschen gefüllt wurden. Fast 40 Prozent der Paletten erhalten eine Vollwicklung aus Polypropylen (PP). Die restlichen werden mit ein oder zwei PP-Sicherungsbanderolen fixiert. Diese Sicherungen erledigt der Stretchfolienwickler C5 der Eurapack GmbH, Achern.
Marketing
Endlich wieder Wochenende – endlich wieder Bundesliga! Kaum ein anderes Ereignis fasziniert und mobilisiert mehr Menschen in Deutschland. In Summe verbuchten die 36 Vereine und Kapitalgesellschaften des Ligaverbands mit 18,8 Millionen Tickets in der vergangenen Saison den höchsten Zuschauerzuspruch in der Geschichte [1]. Das Massenphänomen Fußball wird dabei durch zahlreiche Kooperations- und Werbepartner gestützt, die das Lebensgefühl der Fans aufgreifen und in maßgeschneiderte Produkte packen. Ein Beispiel ist die Holsten-Brauerei, die seit langem eng mit dem Hamburger Sportverein (HSV) kooperiert. Und immer mit dabei: Die Getränkedose als individuell gestaltetes Marketinginstrument.
Recht
Nach Hahn [1] sind die Rechtsvorschriften zum Herstellen und Inverkehrbringen von Bier in folgende wesentliche Gruppen einzuteilen: das Lebensmittelrecht, das Eichrecht und Fertigverpackungsrecht, das Getränkeschankanlagen- und Hygienerecht und das Recht zum Verkauf von Bier. Wer jedoch in einer Brauerei für die Kennzeichnung der Produkte verantwortlich ist weiß, dass sich bei der Ausarbeitung der Deklaration zahlreiche lebensmittelrechtliche Fragen anhäufen. Vor allem in Anbetracht der momentanen Umstellungsphase von einzelstaatlicher Regelung auf europäische Kennzeichnungsvorgaben geht schnell der Überblick verloren.
Archiv
Suntory, einer der führenden Getränkehersteller in Japan, übernimmt alle in Umlauf befindlichen Anteile an dem US-Spirituosenhersteller Beam Inc., Deerfield. Das US-Unternehmen befürwortet die Offerte der Japaner. Den Aktionären liegt mit 83,50 USD pro Aktie ein Angebot vor, das 25 Prozent über dem aktuellen Kurs rangiert. Die Gesamtkosten für die Übernahme belaufen sich auf rund 16 Mrd USD. Sobald alle formalen und rechtlichen Details geklärt sind, soll die Transaktion im zweiten Quartal 2014 abgeschlossen werden.
Qualitätssicherung
Die niederbayerische Traditionsbrauerei Hutthurm erntete bei der letzten Kontrolle durch die Spezialeinheit Lebensmittelsicherheit großes Lob für die vorbildliche Betriebsführung und lückenlose Datenaufzeichnung. Die Analysesoftware Davis vom Messtechnikspezialisten Anton Paar beeindruckte die Tester.
Marketing
Mit einem neu entwickelten Druckverfahren will die LB medienservice UG das bisher ungenutzte Werbepotenzial von Bierdeckeln heben. Die innovative Technik bietet den Brauereien und der Gastronomie neuen Spielraum für den Bierdeckel als Werbeträger.
Diverses
Dem aufmerksamen Beobachter der gegenwärtigen internationalen Brauszene können zwei dominante Globalisierungsströme kaum verborgen bleiben: Die eine Entwicklung ist die gigantische Konsolidierung der weltweiten Brauriesen. Der zweite Trend ist die zunehmende Internationalisierung der hoch differenzierten Biersortimente der kleineren, oft mittelständischen Brauereien.
Marketing
Mit kreativen Ideen für die mobile Vermarktung von Bierspezialitäten haben sich die Fahrzeugbauer der Firma Orten in der Branche etabliert.
Archiv
Mitte Januar hat das österreichische Kartellgericht Geldbußen gegen zwei Brauereien der Alpenrepublik verhängt (vgl. BRAUWELT Nr. 8-9, 2014, S. 221). Nun folgten die nächsten Strafen für Kartellvergehen in der österreichischen Braubranche. Die Privatbrauerei Zwettl Karl Schwarz GmbH, Zwettl/Österreich, und die Mohrenbrauerei August Huber KG, Dornbirn/Österreich, wurden mit Geldbußen in Höhe von jeweils 82 500 EUR belegt. Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde wirft beiden Brauereien vor, im Zeitraum zwischen 2006 und 2012 vertikale Preisabstimmungen mit dem Lebensmitteleinzelhandel getroffen zu haben. Auch in diesen Verfahren verzichteten die Parteien auf Rechtsmittel, weshalb auch diese Urteile des Kartellgerichts bereits rechtskräftig sind.
Archiv
Wie EY (früher Ernst & Young) und Regioplan kürzlich berichteten, ist die europäische Braubranche verantwortlich für zwei Mio neue Jobs – das sind ein Prozent aller Jobs in der EU.
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