Bierdenker -Klassiker mit reinen Hopfensorten -- Unter der Bezeichnung Die Bierdenker - Neue Klassiker von Whitbread hat die britische Whitbread Beer Co. eine Initiative gestartet, fünf traditionelle Cask Ales aus englischen Qualitätsprodukten vorzustellen (s. Abb.). Ziel dieses Programms ist es, ganz allgemein größeres Interesse am Bier zu wecken und den Kunden die Gelegenheit zu geben, im Laufe des Jahres 1994 eine Mehrzahl anregender klassischer Ales zu verkosten. Den Anfang machte im Mai eine Pale Ale Glorious Goldings mit 4 Vol.-% Alkohol, das aus Maris- Otter-Malz gebraut und ausschließlich mit Whitbread Goldings gehopft war..
Gesamtschätzung der Hopfenernte 1994 für das Bundesgebiet -- Tabelle
Anstifter für werbende Berichterstattung macht sich zur Zielscheibe: Er haftet für unlauteren Wettbewerb -- Die Geschäftsleute sollen mit Inseraten werben und nicht die Journalisten veranlassen, die Leistungen in redaktionellen Beiträgen zu loben. Der Leser meint nämlich bei Zeitungsartikeln über Gewerbetriebe, hier habe eine unabhängige Redaktion die Leistungen der Kaufleute geprüft und sei dabei zu hervorragenden Ergebnissen gekommen. Diese Trennung von Anzeige und Redaktion war Gegenstand eines Wettbewerbsprozesses vor dem Kammergericht in Berlin... Es handelte sich nicht um eine neutrale Berichterstattung, sondern um eine Werbung zugunsten eines Massagesalons. (Urteil des Kammergerichts in Berlin vom 14. Juni 1993 - 25 U 1455/93).
Biersorten im Lebensmitteleinzelhandel und in Abholmärkten (Anteil in %) -- Tabelle
Privatbrauereien wurden in den letzten 27 Jahren zu Marktführern. Zur Beurteilung des Unternehmenserfolges einer Brauerei -- Bei der Betrachtung der Brauereientwicklung in den letzten 27 Jahren, speziell der Brauereien in der westlichen Bundesrepublik, müssen zwei grundsätzliche Faktoren berücksichtigt werden.
Gesamtbierabsatz nach Bundesländer im Juli 1994 -- Tabelle
Was dem Handel in Europa erlaubt und verboten ist -- Tabelle
Mittelständler halten an Individualkasten fest -- Die mittelständische Brauwirtschaft wird sowohl aus ökologischen als auch aus Marketinggesichtspunkten am Individual-Mehrwegkasten für Bier festhalten. Dies machten der Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien e.V., Rainer Pott-Feldmann, und das Präsidium des Verbandes mittelständischer Privatbrauereien in Baden-Württemberg gegenüber dem Umweltminister des Landes Baden-Württemberg, Harald Schäfer, deutlich. Nach einer Pressemitteiliung des Verbandes machten dessen Interessenvertreter dem Minister klar, daß für mittelständische, regional vertreibende Brauereien der kürzlich vorgestellte Unica-Einheitskasten (s.a. Brauwelt Nr. 33/34, 1994, S. 1604) weder ökologische noch Kostenvorteile bringen würde. Pott-Feldmann..
Erzeugerpreisindex für Bier und Verbraucherpreis für Flaschenbier -- Tabelle
Als Bierhits des Sommers 1994 ermittelte die CMA die Sorten Pils und Weizen, allerdings mit großen regionalen Unterschieden. -- In Hamburg, Schwerin und Berlin erreichte Pils eine Bevorzugung von 60%, in Frankfurt am Main und in Dresden von 30%, gleichauf mit Export. Im München war Weizen mit 49% das beliebteste Bier. In Düsseldorf dominierten die obergärigen Biere, vor allem das Alt mit 43%.
Getränke-Konjunkturtest Juli 1994 -- Biere: Im Juli hat sich die Geschäftslage der Brauereien wieder verbessert. Dank des günstigen Sommerwetters stiegen Nachfrage und Ausstoß im Vergleich zum Vormonat stark an. Zudem konnten einige Brauereien bessere Verkaufspreise erzielen. In den kommenden Monaten dürften jedoch nach Einschätzung der Testteilnehmer keine weiteren Preiserhöhungen durchsetzbar sein. Das Exportgeschäft wird sich nach Ansicht eines Teils der Brauereien wieder beleben. Insgesamt sind die Geschäftsaussichten nicht ungünstig, wenngleich für die Herbstmonate - saisonbedingt - eine leichte Abschwächung erwartet wird. Wegen des starken Nachfrageanstiegs erwiesen sich die Lagerbestände verschiedentlich als zu klein..
Kölsch-Markt 1993 -- Im Jahre 1993 ist der Ausstoß an Kölsch der 24 Kölschbrauereien um rund 250 000 hl (9,5%) auf 3,2 Mio hl zurückgegangen, in den ersten vier Monaten dieses Jahres belief sich der Rückgang auf weitere 4,3%. Jochen Köhler, Vorstandsvorsitzender der Dom-Brauerei AG, ist deswegen überzeugt davon, daß es mittelfristig zwangsläufig zu einer Marken- und Marktbereinigung kommen werde. Im Hinblick darauf, daß mehr als die Hälfte aller deutschen Brauereien das laufende Geschäftsjahr mit einem negativen Betriebsergebnis abschließen wird, erwartet er eine weitere Konzentration der Brauwirtschaft. Für Kölsch liegt dabei die Gefahr weniger in der Gastronomie als beim Flaschenbier, wo der Wettbewerb der Pilsbrauer spürbar ist..
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