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Diverses

In der Zeitschrift Öko-Test vom Januar 1997 wird über Untersuchungsergebnisse berichtet, nach denen sich aus dem Kunststoff, mit dem Dosen innen beschichtet sind, Bisphenol-A-diglycidylether (BADGE) lösen kann. Dieser Stoff ist nach Einschätzung des Magazins krebsverdächtig. Besonders leicht lasse sich BADGE von fetthaltigen Flüssigkeiten aus der Beschichtung herauslösen. So hat man bereits in zahlreichen Proben aus Fischkonserven in der Schweiz und in Deutschland BADGE in überhöhten Mengen gefunden. Wie in derartigen Fällen üblich, wurde sofort überprüft, ob man diesen Schadstoff nicht auch im Bier nachweisen kann, da sich mit Bier bekanntlich größere Schlagzeilen machen lassen als mit Fischkonserven. Öko-Test ließ also 23 Dosen beim Ahrensburger Lefo-Institut untersuchen. Dr. Dr..

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Zukunft bei den Getränken -- Am Jahresende haben nicht nur Rückblicke Konjunktur, sondern auch Ausblicke in die Zukunft. Über den nationalen und internationalen Markt für Bier und alkoholfreie Getränke hat die Brauwelt im Jahr 1996 wie immer aktuell und ausführlich berichtet. Josef Hattig, Geschäftsführer der Brauerei Beck & Co., Bremen, hat die Entwicklung des deutschen und internationalen Biermarktes anläßlich des Roland Berger-Seminars am 21. November 1996 in München sehr anschaulich aufgezeigt. Der Verdrängungswettbewerb im deutschen Biermarkt wird nach seiner Ansicht immer härter. Der Pro-Kopf-Bierverbrauch ist seit Jahren rückläufig und liegt 1996 schätzungsweise bei 135 l. Im Ausland herrschen längst vergleichbare, eher sogar härtere Marktbedingungen.a. S.

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Gestützt auf die positive Entwicklung von Asahi Super Dry will die Asahi Breweries Ltd., Tokio, ihren Bierabsatz 1997 um 14% steigern und insgesamt 24 Mio hl verkaufen. Die Kirin Brewery Co., Tokio, rechnet am gesättigten Biermarkt mit weiteren Einbußen bei den Marktanteilen und nennt ein Absatzplus am Inlandsmarkt von 2% (32,75 Mio hl). Für Asahi Super Dry wird ein Absatzplus von 15% auf 21,14 Mio hl erwartet; für Kirin Lager wird eine Steigerung auf 19,37 Mio hl (+ 1%) prognostiziert. Mitte 1996 konnte Asahi Kirin erstmals als Marktführer überholen (s.a. Brauwelt Nr. 31/32 1996, S. 1492). Trotz eines rückläufigen Marktes konnte Asahi seinen Bierabsatz 1996 auf 21 Mio hl (+ 13%) steigern und erreichte 31% Marktanteil. Auf Super Dry entfielen vom Gesamtabsatz 18,42 Mio hl (+ 20%)..

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Nach Angaben in World Drink Trends, NTC Publications Ltd., Oxfordshire/UK, liegen die europäischen Länder im Alkoholkonsum weit vor den übrigen Staaten. Die ersten 19 Länder mit dem höchsten Alkoholkonsum weltweit stammen aus Europa. An 20. Stelle folgt Australien mit 7,6 l reinem Alkohol. Führend ist Luxemburg mit 11,6 l reinem Alkohol pro Kopf und Jahr im Jahre 1995, vor Frankreich mit 11,5 l, Portugal mit 11,0 l, Ungarn und Spanien mit jeweils 10,2 l, Tschechien mit 10,11, Dänemark mit 10,0 l und Deutschland mit 9,9 l. Allerdings nahm der Alkoholkonsum in den Entwicklungsländern von 1990 bis 1995 stark zu, während er in den Industrieländern leicht zurückging..

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Seit nunmehr 25 Jahren ist Ted Suzuki, Präsident der Suzuki International Corp., Osaka, als Repräsentant zunächst für H & K und jetzt für KHS in Japan aktiv. Aus diesem Anlaß führte die Brauwelt ein Gespräch mit Ted Suzuki, der nicht nur deutsche Abfüllanlagen nach Japan bringt, sondern auch als Botschafter für deutsche Bierkultur in Japan fungiert. In den 25 Jahren seiner bisherigen Tätigkeit konnte Ted Suzuki beinahe 100 Hochleistungsabfüllanlagen und Dosenfüller in Japan installieren. Zur Zeit laufen 84 von Suzuki International aufgestellte Füller, die zusammen 1,8 Mio 0,5-Liter-Flaschen und 2,7 Mio 0,35-Liter-Dosen pro Stunde abfüllen. Damit decken sie 60 Prozent der gesamten japanischen Bierproduktion von z.Zt. 70 Millionen hl ab. Der Absatzerfolg zwingt Asahi zur Expansion. KHS..

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Die AfG-Branche auf der Brau '96 -- Auf der 7. Getränkefachbörse Bier und Alkoholfrei, die parallel zur Brau '96 stattfand, präsentierten sich insgesamt 70 Getränkehersteller aus vier Ländern, unter anderem Brauereien, Brunnenbetriebe sowie Hersteller von Erfrischungsgetränken und Fruchtsäften.

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Als erster Anbieter von alkoholischen Getränken in Großbritannien hat die Coop mit 2000 lizensierten Verkaufsstelen und 240 eigenen Marken jetzt freiwillig an alkoholischen Getränken Warnhinweise vor überhöhtem Alkoholgenuß auf die Verpackungen aufdrucken lassen. Das Gesundheitsministerium hatte vor etwa einem Jahr neue Grenzwerte für verantwortungsvolles Trinken herausgebracht: drei bzw. vier Einheiten pro Tag für Männer und zwei für Frauen. Eine Einheit entspricht in etwa einer Portion Schnaps, einem Glas Wein bzw. rund 0,3 Liter normal starken Bieres. Der Aufdruck empfiehlt Schwangeren, lediglich ein oder zwei Einheiten ein- oder zweimal pro Woche zu konsumieren. Darü-ber hinaus wird vor Alkoholgenuß und Autofahren sowie vor der Bedienung von Maschinen gewarnt..

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In einer ersten Arbeit wurden 15 deutsche Biere auf Gesamtballaststoffe überprüft (1). Diese Untersuchungen sollen nun auf ein größeres Biersortiment ausgedehnt werden.

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Rio de Janeiro entwickelt sich immer stärker zu dem Bundesstaat in Brasilien mit der höchsten Bierproduktion. Bis zum Jahre 1998 erwartet der Staat Investitionen in Höhe von einer Milliarde US-Dollar in neue Braustätten bzw. in die Erweiterung bestehender Brauereien. Die Bierproduktion im Bundesstaat Rio de Janeiro liegt jetzt bei 24 Mio hl, rund 30% des gesamten brasilianischen Bierausstoßes. So kann Bier aus diesem Bundesstaat in die umliegenden Regionen exportiert werden. Gegenwärtig werden allein im Distrikt Queimados von Coca-Cola, Pepsi-Cola, Kaiser und den Dosenherstellern Alcoa und Latasa rund 250 Mio US-$ investiert. Rio de Janeiro wird der Bierstaat Nr. 1 nicht nur hinsichtlich der Produktion, sondern auch des Pro-Kopf-Verbrauchs..

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Mit einer Bier-Diät bleibt man dünn, lebt länger und hat ein geringeres Herzinfarktrisiko. Das geht aus einer Publikation von Professor David Williams und Jeremy Philpot, Universität Wales, Cardiff, in der Dezember-Ausgabe von Chemistry in Britain hervor. Besonders positiv beurteilen die Autoren die Fettfreiheit von Bier. Die sogenannten Bierbäuche werden nicht durch das Bier verursacht. Bier wirkt viel mehr als Appetitanreger. Die Wissenschaftler empfehlen sogar eine Bier-Diät. Einige Biere haben weniger Kalorien als Magermilch. Allerdings sollte man beim Bierkonsum maßhalten. Ein halber Liter Bier täglich verlängert laut Prof. Williams die Lebenserwartung um ein oder zwei Jahre im Vergleich zu einem Abstinenzler. Davon profitieren in erster Linie die mäßigen Trinker..

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