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Recht

Zu dem Thema Umweltrecht und Kennzeichnungsrecht in der Spirituosenindustrie stellt der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie e.V. (BSI), Bonn, eine neue Broschüre vor. -- Eingegangen wird auf aktuelle Themen des Umweltrechts (Abfall-, Wasser-, Immissionsschutz-, Bo-den- und spezielles Umweltrecht) sowie auf die neuesten Entwicklungen des Kennzeichnungsrechts für Spirituosen.

Recht

Ab 1. April 1997 ist ein Zutatenverzeichnis für alle Biere erforderlich. -- Der Deutsche Brauer-Bund weist noch einmal auf die Ausgestaltung des Zutaten-verzeichnisses hin, so wie es nach Auffassung der Lebensmittelüberwachungsbehörden in Deutschland anzugeben ist

Recht

Neues Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz -- Anläßlich des 22. Ostbayerischen Brauertages gab Max Kringer, Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes, am 17. Oktober 1996 in Irl bei Regensburg einen kurzen Überblick über das neue Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz, das zum 7. Oktober 1996 in Kraft gesetzt wurde. Mit diesem Gesetz werden die Vorgaben des EG-Rechts in das nationale Recht umgesetzt und der weite EG-Abfallbegriff eingeführt, der jetzt neben den Abfällen zur Beseitigung auch die Abfälle zur Verwertung erfaßt. Im zweiten Fall müssen aber die Abfallerzeuger auf jeden Fall Belege über die Entsorgung dieser Abfälle aufbewahren. Man sollte lt. Kringer nur mit zertifizierten Abfallentsorgern zusammenarbeiten. Kringer drei Jahre.B. Zur Zeit besteht noch kein Handlungsbedarf..

Recht

Verordnung zur Eigenüberwachung von Abwasseranlagen (Abwassereigenüberwachungsverordnung - AbwEV, Bayer. Staatsministerium des Inneren, 9. Dez. 1990) -- Kanalüberwachung und Sanierung sind Aufgaben, zu denen ein Unternehmen laut Abwassereigenüberwachungsverordnung (AbwEV) verpflichtet ist. Frau K. Braig, Kanalsanierungs GmbH, Kempten, erläuterte die notwendigen Maßnahmen, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind und ging auf die verschiedenen Möglichkeiten der Kanalsanierung im Rahmen der Gräfelfinger Praxistage 1996 ein. Die Verordnung ist seit 1991 in Kraft und regelt die Kontrollintervalle und den Umfang der Kontrollen. Die nebenstehende Abbildung zeigt den Kontrollablauf. Die Sanierung kann mit verschiedenen Verfahren erfolgen..

Recht

Aufgrund der intensiven Bemühungen des Deutschen Brauer-Bundes und des CBMC soll die Freistellungsverordnung für Bierlieferungsverträge in der EU bis zum 31. 12. 1999 verlängert -- werden.

Recht

Umsetzung der EU-Verpackungsrichtlinie -- Die am 20. Dezember 1994 erlassene Verpackungsrichtlinie mußte von den EU-Mitgliedstaaten bis zum 30. Juni 1996 umgesetzt werden. Sie hat die Einsammlung und Wiederverwendung einschließlich Recycling zum Ziel. Die EU-Kommission gab jetzt einen Überblick über Maßnahmen zur Umsetzung der Richtlinie in den einzelnen Staaten, die zum Teil erheblich voneinander abweichen. Das Verbot Dänemarks von Dosen für Bier und Getränke ist für die Kommission ein Testfall für die Frage, wie das gesteckte Ziel eines wirksamen Umweltschutzes mit der Vollendung des Binnenmarktes in Einklang gebracht werden könnte. Wiederverwendungsquoten und Ökosteuern waren außerdem umstrittene Aspekte der von den Mitgliedsregierungen in Aussicht genommenen Vorschriften.B..

Recht

Mit Klosterbräu soll nur das Bier bezeichnet werden dürfen, das auch tatsächlich in einem Kloster gebraut wurde. -- Die Klöster Andechs und Ettal wollen mit einer entsprechenden Klage nicht nur gegen die Tochterfirma einer dänischen Brauerei in Mecklenburg-Vorpommern vorgehen, sondern für die ganze Branche ein Zeichen setzen. Nach der Niederlage in erster Instanz gingen die Klöster jetzt in Berufung

Markt

Biermarkt in Brasilien -- Über die Segmentierung des Biermarktes in Brasilien sprach Octavio Slemer, Besitzer der Sao Paulo Brewery, einer handwerklich betriebenen Mikrobrauerei bei Sao Paulo-City, Brasilien, anläßlich des International Beer Marketers Symposiums am 4. November 1996 in Vancouver, Kanada. Mit seinem Jahresbierausstoß von knapp 73 Mio hl repräsentierte Brasilien 1995 etwa 6% der Weltbierproduktion, die USA dagegen 19,4%. Die vier größten Brauereigruppen des Landes beherrschen 90,6% des Marktes: - Brahma: 30%; - Antarctica: 26%; - Skol: 19%; - Kaiser: 16%; - Übrige: 9%. Die Brahma/Skol-Gruppe ist weltweit die Nummer 8. Kaiser, eine Coca-Cola-Beteiligung, star-tete vor 12 Jahren und betreibt heute bereits acht Braustätten., Milwaukee..

Markt

Chancen für den Mittelstand im Verdrängungswettbewerb -- Im bundesdeutschen Biermarkt hält der Verdrängungswettbewerb an. Wie Rainer Pott-Feldmann, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien, anläßlich der Pressekonferenz zur Brau '96 am 12. November 1996 in Nürnberg ausführte, ist die Zahl der Braustätten im Jahre 1995 von 1278 auf 1243 zurückgegangen. Für das Jahr 1996 rechnet Pott-Feldmann mit einer weiteren Abnahme um 30 Betriebe. Die Konzentrationswelle dürfte auch 1997 noch nicht beendet sein. Der Verdrängungswettbewerb spielt sich zum einen über den Preis, zum anderen auch über einen enormen Werbedruck ab, durch den es aber den Großen der Branche offenbar nicht gelungen ist, den Pro-Kopf-Verbrauch zu stabilisieren, geschweige denn anzuheben..

Markt

Weltbierkonsum steigt weiter -- Nach Angaben im World Beer Report der Plato Logic Ltd. wird der Weltbierkonsum im Jahre 2010 auf 1,82 Mrd hl ansteigen. Im Jahre 1995 lag er bei 1,23 Mrd hl. In dieser Zeit wird sich der Anteil Europas am Weltbierkonsum von 34% auf 27% verringern, der Anteil des amerikanischen Kontinents von 36% auf 32% zurückgehen und der des afrikanischen Raumes und des Mittleren Ostens leicht von 5% auf 6% steigen. Die Region Asien/Pazifik wird ihre Quote am Weltbierkonsum leicht von 25% auf 35% anheben. Weltweit dürfte der Bierkonsum im Jahre 2010 bei 26 l pro Kopf liegen. Der World Beer Report 1996 beinhaltet Angaben über Produktion, Verbrauch, Außenhandel von Bier sowie über die Bevölkerung aller biererzeugenden Länder der Erde..

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