Freizeitsportler sind konsumfreudig und modebewusst. Sie geben jährlich 13,5 Mrd DM in der Gastronomie aus. Zu diesen Ergebnissen kommt die Veltins-Sportstudie II, eine repräsentative Grundlagenstudie im Auftrag der Brauerei C. & A.Veltins und des Deutschen Sportbundes (DSB).
70 Prozent der Sportvereinmitglieder, bei den Männern 80 Prozent, treffen sich nach der sportlichen Betätigung zumindest ab und zu noch in Gaststätten. Bei den Besuchern von kommerziellen Sportstätten tun dies nur 21 Prozent.
Deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent) - bei den bis 39-Jährigen beträgt der Wert sogar 64 Prozent - besuchen durchschnittlich einmal pro Woche nach dem Sport die Gaststätte, was einem arithmetischen Mittelwert von 1,4 Gaststättenbesuchen pro Woche entspricht..
Nach den Ergebnissen der neuen GfK-Studie "Food Trends" ist jeder fünfte Deutsche als "convenience-affin" zu bezeichnen. Er nutzt nahezu jede Erleichterung, die ihm die Nahrungsmittelindustrie und die Schnell-Gastronomie bietet. Das gilt auch insbesondere für die Gruppe des gesundheits- und schlankheitsbewussten "Vitaltyps" (28 Prozent der Bevölkerung). Der abwechslungsorientierte "Ethnik-Typ", dem rd. 22 Prozent der Bevölkerung zuzuordnen sind, verwendet Convenience-Produkte sehr viel seltener als alle anderen Konsum-Typen. Auch der konservative "Heimat-Typ" (30 Prozent) steht Convenience-Produkten eher reserviert gegenüber. Mehr als ein Drittel der Deutschen beurteilt so ein selbstbestellendes Kühlgerät als nützlich..
Im neuen Hochregallager in Höhr-Grenzhausen lagert das Traditionsunternehmen Sahm bis zu 15 Mio Getränkegläser auf einer Grundfläche von ca. 5000 m2. Die architektonisch einzigartige Logistik-Lösung erhöht die Lagerqualität und reduziert die Durchlaufzeiten maßgeblich.
Gläser für Markengetränke, diese Kernkompetenz zeichnet das Familienunternehmen Sahm aus. Im Laufe von 100 Jahren hat das Westerwälder Unternehmen sein Leistungsspektrum - Glasdesign, Dekordesign und Dekortechnik - immer weiter ausgebaut und sich mit internationalen Kunden und zahlreichen Auszeichnungen einen renommierten Namen in der Getränkebranche geschaffen. Dieser hohe Anspruch kann nur mit Hilfe einer leistungsfähigen Logistik-Lösung erfüllt werden.
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Das Phänomen der Bildung von Grauschleiern an gereinigten Flaschen ist seit langem bekannt; eine Ursachenforschung liegt jedoch nicht vor, da die Faktoren zur Auslösung dieses Effektes sehr vielschichtig sind. Schwerpunktmäßig sollte daher abgeklärt werden, wo ursächlich die Gründe für das Auftreten von grauen Belägen an und in den Flaschen herrühren und Lösungen gefunden werden.
Nach den Ergebnissen der IR/GfK Retail Services über den Absatz von Bier nach Gebinden und Preisen im Lebensmitteleinzelhandel und in den Abholmärkten ergab sich im Jahr 2001 nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes folgendes Bild:
- 0,5-l-Mehrwegflasche: 25,925 Mio hl (-4,1%) bzw. 56,9% (58,6%);
- 0,33-l-Mehrwegflasche: 5,831 Mio hl (-4,4%) bzw. 12,8% (13,2%);
- 0,33-l-Einwegflasche: 1,01 Mio hl (+1,8%) bzw. 2,2% (2,2%);
- 0,5-l-Dose: 12,06 Mio hl (+6,8%) bzw. 26,5% (24,5%);
- 0,33-l-Dose: 0,299 Mio hl
(-19,8%) bzw. 0,7% (0,8%);
- 5-l-Party-Dose: 0,269 Mio hl
(+33,5%) bzw. 0,6% (0,4%).
Der Marktanteil der 0,5-l-Dose lag zwischen 45,2% in Berlin und 15,9% in Baden-Württemberg. Der Durchschnittspreis pro Liter sank auf 1,72 DM..
Die Zahl der Flaschen im Petcycle-System hat sich im Jahr 2001 gegenüber dem Vorjahr auf 200 Mio verdoppelt. Auch die Anzahl Betriebe, die auf das Petcycle-System setzt, ist gewachsen. Mittlerweile arbeiten 50% der Top 40 Mineralbrunnen und 25% der Top 20 Saftunternehmen mit Petcycle. Unter den PET-Verpackungen hält Petcycle nun einen Marktanteil von 10%.
Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung die Einführung eines Pflichtpfandes auf Dosen und Einwegverpackungen für Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränke mit Kohlensäure zum 1. Januar 2003 angekündigt. Der Bundesverband mittelständischer Privatbrauereien, der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels und des Getränkeeinzelhandels sowie der Ausschuss für Mittelstandsfragen des Deutschen Brauerbundes fordern auf Grund der weiter dramatisch sinkenden Mehrwegquote die unverzügliche Umsetzung der geltenden Verpackungsverordnung.
Traditionell findet am ersten Tag der PIVEX, der Internationalen Ausstellung für Brauerei- und Mälzereianlagen in Brno (Brünn), eine Zusammenkunft der Brauer und Mälzer des Landes statt. Veranstalter sind der Tschechische Brauerei- und Mälzereiverband und der Verband der unabhängigen Privatbrauereien in Tschechien. Die Bezeichnung "Runder Tisch" wird zwar weitergeführt, doch die Zeit der harten Auseinandersetzungen über die Selbstständigkeit der tschechischen Brauwirtschaft in den ersten Jahren nach der politischen Wende ist längst vorbei. Die Brauereilandschaft des Landes ist nach 12 Jahren Marktwirtschaft aufgeteilt bzw. polarisiert sich weiter angesichts eines etwas langsamer verlaufenden Rückganges der Ausstoßzahlen insgesamt zu den Ländern Westeuropas. Dipl.-Ing.
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"Tabelle"
Wie das Statistische Bundesamt am 1. Februar 2002 in Wiesbaden mitteilte, ging der Bierabsatz im Jahre 2001 um 1,8% auf 107,8 Mio hl zurück. Der Inlandsabsatz sank um 2,1% auf 96,7 Mio hl, der steuerfreie Absatz dagegen stieg um 0,3% auf 11,0 Mio hl. Davon gingen 8,2 Mio hl (+4,0%) in EU-Länder und 2,6 Mio hl (-9,7%) in Drittländer. Als Haustrunk gaben die Brauereien 0,2 Mio hl Bier steuerfrei an die Beschäftigten ab
(-3,6%).
Der Deutsche Brauer-Bund in Bonn erklärte den Rückgang unter anderem mit einem "Demographischen Faktor". Jüngere Menschen bestellten häufiger in Kneipen und Gaststätten andere Getränke. Nach Branchendaten macht zunehmend aber auch der Wein dem Bier Marktanteile streitig. Von den Biermischgetränken, wie Radler usw..
Nach 20 Jahren fand nun vom 11.-– 13. März wieder eine VLB Frühjahrstagung in Dortmund statt. Unter Vorsitz von Dr. Johann Schöndorfer ging es am ersten Tagungstag um das Thema Flaschenkeller unter der Fragestellung "Sind die Flaschenkeller bereit für die Zukunft?"
Zentrale Anforderungen, die die heutige Entwicklung bei Abfüllanlagen prägt, sind Flexibilität und Hygiene, dies kam in allen Vorträgen des Tagungsprogramms deutlich heraus.
Eingangs beschrieb Dr. Hartmut Evers die Anforderungen und die Auslegung von künftigen Abfüllanlagen. Die heute vorhandene und noch zu erwartende Vielfalt erfordert Flexibilität in der Abfüllung. Der Trend zu Mehrstückverpackungen ist deutlich und wird sich weiter fortsetzen. Zum Erkennen von Fehlern dienen Risiko- und Schwachstellenanalysen.
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Der Deutsche Marketing Verband und die Fachzeitschrift "absatzwirtschaft" haben die Markenführung des Gerolsteiner Brunnen in der Kategorie "Bester Markenrelaunch" den ersten Preis verliehen. Die seit 1998 konsequent verfolgte TV-Kampagne steht unter dem Slogan "Dein Durst kann was erleben".
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