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Wenn in einem Bierlieferungsvertrag eine Vertragsstrafenklausel zu Lasten des Gastwirtes enthalten ist, darf sie ihn entgegen den Geboten von Treu und Glauben nicht unangemessen benachteiligen. Nach dem Urteil des Oberlandesgerichtes Nürnberg vom 5.2.2002 - 1 U 2314/01 - ist dies der Fall, wenn die Vertragsstrafe unabhängig von einem Verschulden des Gastwirtes bei jeder Einschränkung oder Einstellung des Getränkebezugs verwirkt sein soll. Zum gesetzlichen Leitbild einer Vertragsstrafenvereinbarung gehört nämlich, dass die Vertragsstrafe nur bei Verschulden verwirkt ist.

Handelsmarken sind, wie Rudolf W. Vanderhuck, Inhaber der Markenagentur Handelsmarkenberatung, Ende November 2002 in Frankfurt auf dem Euroforum "Der AfG-Markt der Zukunft" feststellte, erwachsen geworden. Heute unterscheidet man nicht mehr in Marken und Handelsmarken, sondern nur noch in starke und schwache Marken. Seit fünf Jahren haben die Handelsmarken ihr Image erheblich verbessert und ihren Marktanteil im Durchschnitt über eine große Anzahl von Warengruppen von 18,4% auf 26,5% erhöht. Die nun mehr dritte Generation der Handelsmarken zeichnet sich heute aus durch:

Der Bier-Konsum außer Haus entwickelt sich nicht so schlecht, wie sich aus der Absatzstatistik für Fassbier ablesen lässt.

Auf Grund der immer komplexer werdenden Regelungsdichte im betrieblichen Umweltschutz - sowohl seitens des Gesetzgebers als auch der lokalen Behörden - sehen sich immer mehr Betriebe mit der Herausforderung konfrontiert, die für sie einschlägigigen Umweltvorschriften zu identifizieren. Außerdem sollte deren Einhaltung sichergestellt und die Umsetzung für Externe darlegbar dokumentiert sein.

Ein Fest zum Kennenlernen sollte es sein - der Mitarbeitertag der zehn Partnerbrauereien der GüteGemeinschaft TraditionsBier. Und es wurde ein Freuden- und Spaßtag für die fast 400 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg, die sich Ende September in der Herbsthäuser Brauerei in Bad Mergentheim trafen. Originelle Präsentation der einzelnen Belegschaften, Brauereibesichtigung und eine ungewöhnliche "Brauer-Olympiade" sorgten nicht nur für gute Stimmung, sondern auch dafür, dass so manche neue Freundschaft von "Brauer zu Brauer" geknüpft wurde.

In seinem "TrendBild 2011" sagt Zukunftsforscher Karl Heinz Smola voraus, dass es zu grundlegenden Veränderungen im Business- und Privatleben kommen wird, und zwar hin zur "weichen Welle". Wertewandel und geistiger Wandel lösen grundlegende Veränderungen aus: Sinnsuche, "neues Denken", Transgenerationsprodukte, Kommunikation. Erfolgreiche Menschen und Unternehmen vereinen lt. Smola verstärkt vertikales und laterales Denken zu integrativem Denken. Spätestens mit dem Beginn des 6. Kondratjew-Zyklus ab 2008/2010 wird mit Gefühl für die Folgen die Information in die Verständigung eingebettet. Der Umgang mit Informationen im 21. Jahrhundert erfordert nicht nur die Ratio, sondern immer mehr auch die Emotio.

Der Artikel über den Vortrag von H. Dr. Ebbertz war gut (Brauwelt Nr. 41, S. 1386, 2002). Mir fällt auf, dass im Zusammenhang mit der Entwicklung des Bierabsatzes sowohl die Brauereiverbände als auch Brauereien und Fachzeitschriften immer wieder die Promillegrenze als einen der Einflussfaktoren heranziehen. Muss das sein?

Der Beitrag gibt einen Überblick über die 20 größten Biermarken mit ihrem Inlandsabsatz über 1 Mio hl im Jahresvergleich 2001 zu 1996 ,1991 und 1989.

Mit dem "Weißbuch zur Lebensmittelsicherheit" spricht sich die EU-Kommission für ein umfassendes Sicherheitssystem für Lebensmittel aus, das die gesamte Produktionskette umfasst.

Das Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) hat neben vielen anderen Produktgruppen auch zwölf obergärige und sieben untergärige Vollbiere auf Acrylamid analysieren lassen. Bei lediglich einer der obergärigen Proben ist nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes ein Acrylamid-Gehalt von 70 µg/kg nachgewiesen worden.

Nach einer Studie der Gesellschaft für innovative Marktforschung (GIM) sprengt eine neue Generation von Getränken die Grenzen zwischen drinnen und draußen. Mischgetränke in der Flasche ("Ready-to-drink-Produkte") befreien die Konsumenten von alt hergebrachten Konventionen. Wer z.B. abends mit einer Flasche in der Hand unterwegs ist, riskiert keinen stilistischen Fauxpas mehr. Die Flasche, so die GIM, ist mittlerweile für den urbanen jungen Erwachsenen ein fester Bestandteil des Ausgeh-Looks. Drei Gründe für den Erfolg der "Ready-to-drink-Produkte" nennt die GIM-Studie:

Sehr fundiert behandelte Dr. Alexander Smerz, Döhler GmbH, Darmstadt, anlässlich des Euroforums "Der AfG-Markt der Zukunft" Ende November 2002 in Frankfurt dieses hochinteressante Thema. Dr. Smerz ging dabei zunächst auf die Trends ein, die die Märkte beeinflussen. So führt die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft zu einer Vielzahl von Formen des menschlichen Zusammenlebens, wobei die "Ein-Kind-Familie" wohl am häufigsten ist, aber auch kinderlose Paare (DINKS), Singles und "junge Alte" an Bedeutung gewinnen. Diese neuen Zielgruppen neigen auch zu einem veränderten Konsumverhalten bezüglich der Einkaufsstätten (Convenience), der Einkaufszeiten sowie der Sortimente und Gebinde.

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