Recht
"Kein Gebiet des Handels und der Industrie wird seit einer Reihe von Jahren in einem solchen Umfang fortgesetzt durch gesetzgeberische und polizeiliche Maßnahmen betroffen und beunruhigt, keines weist eine so große Rechtsunsicherheit auf, als das der Nahrungs- und Genussmittel." Man könnte meinen, hier hat jemand die Gegenwart beschrieben, aber diese Beschreibung stammt aus dem Jahre 1955, als in Nürnberg der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) gegründet wurde. Geändert hat sich offensichtlich nicht viel, wenn man sich die Diskussionen um den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, um die so genannten "Health Claims" in Brüssel oder auch um das Übergewicht, speziell bei Kindern, in Deutschland in Erinnerung ruft. Der Vorsitzende des BLL, Dr. ...
Diverses
Für Dr. Fritz Briem, Doemens-Akademie, Gräfelfing, umfasst, wie er beim 2. Lateinamerikanischen Symposium für Brauertechnologie am 15. Juni 2005 in Sao Paulo erläuterte, ein modernes Hefemanagement:
-Selektion des Hefestammes:
-Philosophie der Hefeernte und des Anstellens: Propagation; Einsatz der geernteten Hefe; Aktivierung der geernteten Hefe.
-Hefebehandlung.
-Hefeaufbewahrung.
-Anstelltechnik.
-Kontrolle der Hefe: Mikrobiologie, Aktivität.
Dr. Briem konzentrierte sich bei seiner Präsentation in erster Linie auf die Philosophie des Anstellens und erklärte zunächst die Auswirkungen des Crabtree-Effektes und des Pasteur-Effektes auf die Hefe: Bei der Alkoholproduktion führen hohe Zuckerkonzentrationen, wie z.B. ...
Rohstoffe
Nach dem ungewöhnlich trockenen Jahr 2003, das zu Verschiebungen in der weltweiten Rangfolge der Hopfen-produzierenden Ländern geführt hat, stellten sich 2004 weitestgehend wieder die gewohnten Verhältnisse ein. Deutschland ist mit einem prozentualen Anteil von 37,7 Prozent (2003: 24,4 Prozent) weltweit wieder die Nummer 1 der Hopfenproduzenten - dicht gefolgt von den USA mit 33,2 Prozent (2003: 39,1 Prozent). Dies bedeutet, dass die beiden größten Produzenten fast 71 Prozent der weltweit produzierten Hopfenmenge erzeugen. Den 3. Platz belegt nach wie vor China, obwohl sich dort nach einem äußerst heißen Sommer und durch umfangreiche Rodungen der Anteil von 15,8 Prozent (2003) auf 8,0 Prozent reduzierte. .. "Tabellen".
Markt
Trotz steigender Nettoeinkünfte haben die Arbeitnehmer auch in den kommenden Jahren weniger Kaufkraft. Der Preisanstieg frisst die für 2005 und 2006 prognostizierten Steigerungen von 1,6 bzw. 1,4 Prozent auf. Für das laufende Jahr erwarten Experten ein reales Minus von 0,2 Prozent, für das nächste ein Minus von 0,7 Prozent.
Recht
Die Biersteuer machte im Jahr 2004 in Deutschland 787 Mio EUR aus und lag damit an dritter Stelle bei den Steuern auf Getränke, hinter der Branntweinsteuer mit 2195 Mio EUR und der Kaffeesteuer mit 1025 Mio EUR aber noch vor der Schaumweinsteuer mit 436 Mio EUR.
Archiv
Mit einem neuen Teilnehmerrekord wartete das 9. Berliner Bierfestival auf, das vom 5. bis 7. August 2005 auf der Karl-Marx-Allee, mitten von Berlin, stattfand. Über 240 Brauereien aus dem In- und Ausland präsentierten in diesem Jahr ihre Bierspezialitäten und machten Berlin drei Tage lang zum Mekka der internationalen Bierszene, wie Renate Scheibner, Präsidentin des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien, des ideellen Trägers dieser Veranstaltung, bei der Eröffnung unterstrich. Das internationale Berliner Bierfestival ist damit die weltweit größte Veranstaltung ihrer Art und bietet ein Biererlebnis der Superlative. Im Mittelpunkt des diesjährigen Bierfestivals standen die Biere Thüringens. Fast alle der 43 Braustätten des Freistaates Thüringen waren in Berlin vertreten..
Archiv
Mitte Juli 2005 würdigte die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) Willi Hauser für seine langjährigen Verdienste als Lehrbeauftragter und Betreuer. Willi Hauser, Geschäftsführer der Karlsberg Getränkefachgroßhandels Kooperations- und Handelsgesellschaft sowie der Karlsberg Logistik Service GmbH erhielt die Ernennungsurkunde zum Honorarprofessor. Die HTW vergibt diese Auszeichnung erst zum sechsten Mal in ihrer 34-jährigen Geschichte, wie Rektor Prof. Dr. Wolfgang Cornetz betonte. Neben Vorlesungen und der Betreuung von Diplomanden habe W. Hauser bereits mehr als 20 HTW-Absolventen zu Karlsberg vermittelt. Prof. Dr..
Markt
Seit der Aufhebung der kartellrechtlich abgesicherten Gebietsmonopole für die Elektrizitätsversorgung durch das Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts aus dem Jahre 1998 sind gut sechs Jahre vergangen. Zieht man eine Bilanz, so fällt diese ernüchternd aus.
Bei den Stromverbundunternehmen stellt man auf der einen Seite eine deutliche Konzentration fest, neue Anbieter sind vom Markt wieder verschwunden. Auf der anderen Seite waren nur wenige Industriekunden bereit, den Stromversorger zu wechseln. Mittlerweile sind die Vorteile auf wenige EUR zusammengeschmolzen.
Welche Lieferanten sind überhaupt noch an neuen Kunden interessiert? Nicht nur für Privatkunden hat sich die Suche nach alternativen Stromlieferanten erschwert. Diese belaufen sich je nach Netzbetreiber auf ca.
Recht
"Das neue Wettbewerbsrecht ist ein wichtiger Schritt hin zu schnelleren und sichereren Investitionsentscheidungen, insbesondere für mittelständische Unternehmen." Mit diesen Worten kommentiert Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement die Einigung der Novellierung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen im Vermittlungsausschuss. ..
Reinigung/Desinfektion
Unbedenklichkeit für den Verbraucher und lange Haltbarkeit stehen im Vordergrund der Produktsicherheit. Qualitätssichernde Maßnahmen, wie Reinigung- und Desinfektion, begleiten die Prozesse der Herstellung, Abfüllung und Verpackung und sollen reproduzierbar, dokumentierbar und validierbar sein. Hier wird ein auf den gesamten Bierproduktionsprozess abgestimmtes, aus wenigen Komponenten bestehendes und flexibles Reinigungssystem vorgestellt.
Effiziente? Reinigungs- und? Desinfektionsmaßnahmen im Rahmen von prozessspezifischen Hygienekonzepten gehören heute zum Standard der Bierherstellung. Reinigung und Desinfektion von produktberührten Oberflächen, wie z.B. Es darf von ihnen keinerlei Gefahr für den Verbraucher ausgehen. ...