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Nahaufnahme einer Hopfenpflanze

Die Bittere im Bier stammt hauptsächlich von den im Hopfen enthaltenen α-Säuren, die beim Kochen in Iso-α-Säuren umgewandelt werden. Diese Umwandlung wird durch Faktoren wie pH-Wert, Kochdauer und Stammwürze beeinflusst. Die Bittere wird in International Bitterness Units (IBU) – auf Deutsch Bittereinheiten (BE) – gemessen.

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Braugerstenfeld mit Trockenrissen im Boden

Braugersten-Gemeinschaft | Die Versorgung der deutschen Malz- und Brauwirtschaft stützt sich zunehmend auf das Drei-Säulen-Modell, in dem neben Sommergerste in Herbstaussaat und dem klassischen Sommergerstenanbau auch Winterbraugersten standardmäßig verarbeitet werden. Das berichtet die Braugerstengemeinschaft e.V. in München in ihrer aktuellen Mitteilung zum Braugerstenanbau in Deutschland.

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Brauer schüttet Hopfenpellets in einen Sudkessel (Foto: BarthHaas)

Hopfenbittere | Verglichen mit Süß, Salzig, Sauer und Umami ist der Bittergeschmack etwas Besonderes, da er am wenigsten erforscht ist und seine Wahrnehmung und die Wirkungen seiner Substanzen vielschichtig sind. Zunehmend werden die positiven Eigenschaften der Bitterstoffe für den menschlichen Organismus bekannt – auch die des Hopfens. Es lohnt sich also für Brauereien, an der Bittere dranzubleiben.

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Bild zeigt ein Feld mit Gerste, die zu Brauzwecken vorgesehen ist (Quelle: Grainli GmbH)

Strategische Antwort | Die Brauwirtschaft in Deutschland steht vor grundlegenden strukturellen Veränderungen. Der Bier­absatz sinkt seit Jahren kontinuierlich. Im ersten Quartal 2024 lag der Rückgang bei 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, allein im März sogar bei 9,5 Prozent. Diese Entwicklung betrifft nicht nur die Absatzmärkte der Brauereien, sondern hat spürbare Auswirkungen auf vorgelagerte Stufen der Wertschöpfungskette – insbesondere auf die Mälzereien und deren Bedarf an qualitativ hochwertigem Braugetreide.

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Ausschnitt Braugerstenfeld im Abendlicht (Foto: Franz W. auf Pixabay)

Qualitätsbraugerste | Das „Berliner Programm“ steht nun schon seit vielen Jahren dafür, neu zugelassene Braugerstensorten auf ihre Braueignung zu testen. Dabei steht im Vordergrund, die neuen Qualitätsbraugersten möglichst schnell bezüglich ihrer Verarbeitungsqualität zu bewerten und die Daten der Ver­arbeitungs­kette zur Verfügung zu stellen. In enger Zusammenarbeit mit dem Bundessortenamt soll so gewährleistet werden, dass der Züch­tungsfortschritt mit qualitativ hochwertigen und für die gesamte Wertschöpfungskette gewinnbringendsten Sorten möglichst zeitnah in der Anbaupraxis umgesetzt werden kann.

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Sommerbraugerste im Frühjahr

Braugerstenreport | Die Aussaatbedingungen für Sommergerste in Europa waren überwiegend sehr gut. Die Aussaat konnte aufgrund der trockenen Verhältnisse relativ früh getätigt werden. Jetzt fehlen für einen weiteren guten Aufwuchs in den meisten Regionen Niederschläge.

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v.li.: Korbinian Schmid, Mathis Geserer, Martin Krottenthaler und Sandro Cocuzza halten die Urkunden und den Glaspokal zum Gewinn des Ludwig-Narziß-Preises für Brauwissenschaft in Händen

Fototermin | Anfang April 2025 war im Rahmen der „16. Trends in Brewing“ an der KU Leuven zum 11. Mal der Ludwig-Narziß-Preis für Brauwissenschaft verliehen worden.

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Sommergerstenfeld im Frühjahr

Braugerste | Auf der Grundlage von Saatgutverkäufen und ersten Schätzungen in den Landesförderverbänden für Braugerste in Deutschland erwartet die Braugersten-Gemeinschaft e.V. eine Sommergerstenfläche von rund 315.000 ha. In dieser Fläche sind rund 16.000 ha im Herbst ausgesäte Sommergerste enthalten.

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(v.li.) John Brauer, Frank Peifer, Mathis Geserer, Sandro Cocuzza und Lydia Junkersfeld

BrewingScience | Einen würdigen Rahmen für die Verleihung des 11. Ludwig-Narziß-Preises für Brauwissenschaft boten die diesjährigen 16. Internationalen Trends in Brewing, die Anfang April 2025 an der KU Leuven in Belgien stattfanden.

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