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Rohstoffe

Seele des Bieres | Die Verwendung von Hopfen im Brauprozess ist äußerst vielseitig. Brauer können heute aus hunderten von internationalen Hopfensorten wählen. In unserem Dossier: Hopfen fassen wir die aktuellsten BRAUWELT-Artikel zusammen, die Sie über die Braueigenschaften neuer Sorten, wissenschaftliche Erkenntnisse zu Hopfeninhaltsstoffen sowie neue Methoden und Anlagen informieren.

Kräuter und Gewürze | Das Grutbier ist ein sehr alter Bierstil, der lange Zeit fast vergessen war, im Rahmen der Craft-Bier-Bewe­gung jedoch wiederentdeckt wurde. Dr. Markus Fohr, Geschäfts­führer der Lahnsteiner Brauerei, hat dem Grutbier sogar einen eigenen Tag gewidmet – den International Gruitday. Im Interview mit der BRAUWELT spricht er über die Geschichte dieses besonderen Bieres und seine Zukunft.


Nachhaltigkeit bei HB München | Tue Gutes und rede darüber. Bei Umweltschutz und nachhaltiger Produktion gäbe es noch viel Gutes zu tun. Im Bereich der nachhaltigen Bierproduktion ist das Staatliche Hofbräuhaus in München einer der Vorreiter. Und trotzdem hört man recht wenig von den vielen Maßnahmen, die dort durchgeführt werden. Die BRAUWELT fragte sich, warum das so ist, und hörte nach.


Kompakte Kleinmälzerei | Kleine Brauereien und Craft Bier-Brauer sind vermehrt auf der Suche nach individuellen Malzen oder Malzen aus regionalen Gersten, die ihren kreativen Bierschöp­fungen entgegenkommen. Die meisten Mälzereien können diese Wünsche auf Grund ihrer Chargengröße jedoch gar nicht erfüllen. Folglich lohnt es sich, über Alternativen nachzudenken. Im Folgenden soll eine kompakte Kleinmälzerei mit spezieller Weich­technik vorgestellt werden.


Braugerstenreport Europa | Das Angebot an Sommerbraugerste in Europa bleibt knapp. Eine kleinere Fläche und sehr heterogene Qualitäten kennzeichnen die diesjährige Ernte.


Eigene Malzproduktion | Bislang gab es auf die Frage nach zentralem Mälzen auf hocheffizienten Anlagen nur eine Antwort: Großmälzereianlagen mit Batchgrößen von über 200 Tonnen und Jahreskapazitäten von weit mehr als 60 000 Tonnen. Aber ist es wirklich nötig, jedes Jahr viele Millionen Tonnen Malz von einem Land ins nächste oder gar von einem Kontinent zum anderen zu befördern, um dort Brauereien, Destillerien und die Nahrungsmittelindustrie mit Malz zu versorgen?


Regionale Rohstoffversorgung | Der Rohstoffmarkt ist mit sinkenden Braugerstenanbauflächen und einer weltweiten Umsortierung der Gersten- und Malzflüsse angespannt. Dazu kommen die Corona-Pandemie, Düngeverordnung und Green Deal für die Landwirte und die derzeit historisch hohen Energiepreise. Auf den Punkt gebracht: eine große Herausforderung für alle Akteure der Wertschöpfungskette.


Schwelken und Darren | Prozess- und anlagenbedingt erfährt nicht jedes Malzkorn im Mälzungsprozess die gleichen Bedingun­gen. Dadurch ergeben sich zwangsläufig messbare Unterschiede der Malzqualität innerhalb der verschiedenen Hordenschichten. Diese Studie untersucht, inwiefern sich diese Inhomogenität auch auf das Merkmal Verkleisterungstemperatur des resultierenden Malzes auswirkt.


Schwierige Zeiten für Braugerste | Die Getreideernte 2021 war von regional unterschiedlichen Ergebnissen hinsichtlich Erntemenge und -qualität gekennzeichnet. Extreme Wetter­verhältnisse während der Aufwuchs- und Erntephase auf der Nord­halb­kugel sorgten für in Summe enttäuschende Ernteergebnisse. Nach hohen Ertragserwartungen aufgrund sehr dichter Getreide­bestände in den Monaten Juni und Juli, wurden diese jäh enttäuscht, und die Getreidepreise sind seitdem explodiert.


Extremer Flächenrückgang | Die optimistischen Prognosen vom Frühsommer zur Braugerste in Bayern haben sich besonders im Hinblick auf Ertrag und Kornqualität leider nicht erfüllt. Hinzu kam, dass sich auch zur Ernte die Wetterlage nicht stabilisierte und damit für ein zusätzliches Risiko für die Qualität sorgte. Mit einem Rückgang von über 10 000 ha gegenüber dem Vorjahr, auf 82 300 ha, zeigte die Entwicklung der Sommergersten-Anbauflächen über ganz Bayern einen gewaltigen Einbruch.


Die Hopfenernte 2021 ist abgeschlossen. Die Arbeitsgruppe Hopfenanalyse (AHA) gibt die durchschnittlichen Alpha-Säurenwerte bekannt, die in erntefrischen Hopfen ermittelt worden sind.