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Rohstoffe

Pro und Contra Anbau von Sortenmischungen bei Qualitäts-Braugerste -- Anläßlich eines wissenschaftlich-technischen Kolloquiums zum Thema Problematik des Anbaus von Braugerstenmischungen hielt Prof. Dr. Schildbach am 21. 1. 1991 den folgenden Vortrag, in dem er eine Übersicht über die Argumente für und wider den Sortenmischanbau gab (s.a. Brauwelt Nr. 5, 1991, S. 135). Das Referat behandelt agrotechnische Aspekte, aber auch Umweltargumentationen, Qualitätsfragen sowie organisatorische Probleme, die den Malzmarkt betreffen.

Außenhandel mit Malz -- Von Juli bis Dezember 1990 wurden 199 300 t Braugerste in die BR Deutschland eingeführt. Das waren 14 400 t (7,8%) mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wichtigstes Lieferland war mit deutlichem Abstand Dänemark mit 161 300 t (+ 49 300 t). An zweiter Stelle lag Spanien mit 12 900 t (- 10 700 t). Die Malzeinfuhr erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 75 300 t auf 224 300 t (+ 50,5%). Damit wurde nach einer Mitteilung des Deutschen Brauer-Bundes die Hälfte des Mehrbedarfs aufgrund der Bierausstoßsteigerung durch Malzeinfuhren gedeckt. An erster Stelle der Lieferländer stand wiederum Frankreich mit 115 700 t (+ 30 800 t) vor Großbritannien mit 41 400 t (+ 23 800 t) und Belgien/Luxemburg mit 24 300 t (+ 7300 t). Sie belief sich auf 6200 t..


Runder Tisch für Landwirte, Mälzer und Brauer -- Die Sulzbacher Malzfabrik Emil Baumgartner GmbH hatte am 8. 3. 1991 nach Rieden zum Informationstag für Landwirte, Lagerhausbesitzer und Bierbrauer eingeladen, der unter dem Motto stand: Qualitätsbraugerste - Klasse statt Masse. Nach der Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer durch Renate Baumgartner-Krause, Inhaberin der Sulzbacher Malzfabrik, sprach Geschäftsführer Wulf D. Froede über die Aufgaben, denen sich die Mälzereien in der Zukunft in verstärktem Maße stellen müßten. Lt. Froede wird sich die Struktur der deutschen Brauwirtschaft in Richtung größerer Einheiten verändern. Das ziehe zwangsläufig eine Konzentration bei den Mälzereien, aber auch in der Landwirtschaft nach sich.B. Abschläge nutzen hier nichts. Das läßt sich lt.B.