Rohstoffe
Für die Ernte 1993 wird die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Qualitätsgetreide in Bayern den Abschluß von Anbau-, Liefer- und Abnahmeverträgen für Braugerste zu einem Erzeuger-Nettopreis von 32,25 DM/dt bis 32,75 DM/dt empfehlen. -- Wie der Bayerische Brauerbund mitteilte, wurde so ein deutliches Zeichen zur Sicherung des Braugerstenanbaus in Bayern gesetzt. Der Erzeuger erhält zusätzlich eine staatliche Flächenprämie von rd. 7 DM/dt Braugerste.
Rohstoffe
Braugerstenforum auf der 31. mälzertechnischen Arbeitstagung bei Doemens, Gräfelfing -- Um den kritischen Stimmen der vergangenen Jahre zu begegnen, wo sich viele Gäste immer wieder mal beklagt hatten, daß sie nur als Zuschauer dasitzen und auf dem Podium die Experten ihre Vorträge halten, haben wir dieses Jahr erstmals etwas neues vor. Und zwar gibt es ein Braugersten-Forum, wo alle Anwesenden herzlich eingeladen sind, Fragen zu stellen oder den Teilnehmern des Forums auf der Bühne etwas zu entgegnen, eröffnete Direktor Georg Zentgraf die Nachmittagsveranstaltung in Gräfelfing. Als Forum- Teilnehmer waren eingeladen: Für die Erzeuger Leonhard Feuchtmayr und Dr. Alfred Obst; als Markt-Experte Ministerialrat Franz Donauer; als Vertreter des Kontrollorgans Dr. Martin Bäßler, als Züchter Dr..
Rohstoffe
Entwicklung moderner Braugerstensorten -- Zu Beginn seines Referates über Perspektiven für die Entwicklung moderner Qualitäts-Braugerstensorten anläßlich des 21. Internationalen Braugersten-Seminars der VLB, Forschungsinstitut für Rohstoffe, am 14. 10. 1992 in Berlin, wies Prof. Dr. Diter von Wettstein, Carlsberg Laboratory, Kopenhagen, darauf hin, daß die Züchtung einer neuen Braugerstensorte 12 bis 15 Jahre dauert, wobei mindestens sechs Jahre auf die Wertprüfung für die Ertragssicherheit, Krankheitsresistenz und andere Anbaueigenschaften entfallen. Danach kommt dann noch die Prüfung auf die Verarbeitbarkeit der neuen Sorte in der Mälzerei und in der Brauerei. Nur beim Start der Züchtung kann man durch den gezielten Einsatz der Gentechnologie einige Jahre einsparen. Wie Prof.B..
Rohstoffe
Alphasäurewerte von Hopfen der Ernte 1992 -- Bis zum 7. 10. 1992 sind ca. 435 000 Ztr der Hopfensorten der Ernte 1992 vom Handel übernommen worden. Hinsichtlich der Bitterwerte ergibt sich aufgrund der eingegangenen Meldungen der Betriebslabors in den einzelnen Hopfenhandelsbetrieben unten stehende Tabelle. Die langjährige Erfahrung zeigt, daß diese Durchschnittswerte im Verlauf der Saison noch einen gewissen Abbau erfahren.
Rohstoffe
Die Nachfrage nach Saatgut für Wintergerste war in diesem Herbst besonders groß. -- Für das Jahr 1993 rechnen die Experten, wie beim mit 180 Teilnehmern hervorragend besuchten 21. Internationalen Braugersten-Seminar der VLB, am 14. 10. 1992 in Berlin geäußert, mit einem starken Rückgang des Sommergerstenanbaues und deshalb auch mit einem zweiten Malzmarkt für Malze aus Winterbraugerste.
Rohstoffe
Vertragslandwirtschaft im Braugerstenbereich -- K. van Betteray leistet mit seiner Bonner Dissertation einen Beitrag zum Thema Vertragslandwirtschaft, der seit geraumer Zeit überfällig war. Während die vertraglichen Bindungen zwischen der Landwirtschaft und ihren Marktpartnern in der Öffentlichkeit, in Politik, Verbänden und Verwaltungen immer wieder hinreichend Aufmerksamkeit finden, mangelte es bislang an empirisch fundierten Aussagen über die Vorgänge und Entwicklungen in der Vertragslandwirtschaft. Diese Vorteile können bei wirksamer Produktprofilierung und Marktabgrenzung langfristig zu einer guten Marktstellung der hier mitwirkenden Erzeuger führen. Der genaue Titel der Arbeit lautet: Van Betteray, K..
Rohstoffe
Dem Weltmarkt fehlen 500 000 Ztr Hopfen -- Zu diesem Ergebnis kommt die Pflanzerinitiative Hallertau, eine Gruppierung, die sich mit dem Marktgeschehen auseinandersetzt. Rein rechnerisch steht den Ernteschätzzahlen 1992 von weltweit 2 380 800 Ztr ein Hopfenbedarf von 2 739 000 Ztr gegenüber und somit entsteht eine Versorgungslücke von 358 000 Ztr. Nicht berücksichtigt sind in dieser Rechnung neueste Meldungen, wonach in einer Reihe von Ländern die Schätzzahlen nicht erreicht werden, sowie die unterdurchschnittlichen Alphawerte 1992 (z.B. ein weltweit um 0,2% unter dem Durchschnitt liegender Alphagehalt verursacht 90 000 Ztr Hopfen Mehrbedarf). Eine Fehlmenge von mindestens 500 000 Ztr Hopfen, so die Pflanzerinitiative, ist keinesfalls übertrieben..
Rohstoffe
Abwaage von Vertragshopfen weitgehend abgeschlossen -- Wie der Verband deutscher Hopfenpflanzer mitteilte, wird in der 41. Kalenderwoche in der Hallertau nur noch an zwei Tagen abgewogen. Damit dürfte die Abwaage der Vertragshopfen im wesentlichen abgeschlossen sein. Ähnlich ist die Situation in den übrigen deutschen Anbaugebieten, mit Ausnahme des Anbaugebietes Hersbruck. Für Freihopfen wurden in der Hallertau und im Anbaugebiet Hersbruck vom Hopfenhandel Preise zwischen 1100 DM/Ztr für Perle und 1000 DM/Ztr für Hallertauer Magnum auf der einen Seite und 600 DM/Ztr für Hallertauer Gold und Hersbrucker sowie je 700 DM/Ztr für Hüller, Brewers Gold, Orion und Record auf der anderen Seite geboten. Bis zum 1. 10. Die Gesamtabwaage im Bundesgebiet betrug bis zu diesem Stichtag 434 773 Ztr..
Rohstoffe
Bayerischer Mälzerbund: Zu wenig Braugerste 1992, befriedigende Qualität -- Wir sind mit der Menge der diesjährigen Braugerste natürlich überhaupt nicht zufrieden, die extremen Temperaturen des Sommers waren dafür ausschlaggebend. Aber die Versorgung der Brauereien mit Braugerste eines hohen Qualitätsstandards, wenn auch nicht vom Niveau des Vorjahres, sehe ich nicht in Frage stehen, sagte Hans Albert Ruckdeschel, Vorsitzender des Bayerischen Mälzerbundes, bei der 47. Mitgliederversammlung seines Verbandes in München. Oberstes Kriterium für uns ist und bleibt es, die Malzqualität zu erzeugen, die von unseren Abnehmern gewünscht wird. So schnell wie möglich müssen Preissignale für den Markt gesetzt werden, bevor die Wintergerste ab 10. Oktober ausgesät wird.
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