Rohstoffe
Ausreichende Niederschläge und inzwischen auch wärmere Temperaturen haben fast überall in Europa günstige Bedingungen geschaffen und lassen eine normale bis gute Ernte erwarten. Nur im Süden Spaniens war es zu trocken, und deshalb wird dort die Ernte erheblich geringer ausfallen.
Verzögerungen im Wachstum wegen verspäteter Aussaat sind meist aufgeholt, allerdings wird in einigen Gebieten bereits wieder über mangelnde Regenfälle geklagt. Die Bodenverhältnisse sind unterschiedlich, von trocken über gut durchfeuchtet bis verschlämmt und verdichtet, eine Folge der starken Regenfälle vom letzten Herbst bis zum Frühjahr dieses Jahres.
Die Entwicklung der Pflanzen ist normal und die Bestandesdichte ist in vielen Gebieten hoch.
Die Preise spiegeln diese Erwartung wider.
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Nach einer etwas verspäteten Aussaat, die in der zweiten Aprilhälfte überall beendet war, hat die günstige Witterung mit ausreichend Niederschlägen und wärmeren Temperaturen inzwischen zu einem recht guten Saatenstand geführt. Die Entwicklung der Sommergerste wird heute allgemein als normal bis gut bezeichnet.
Im Süden haben starke Regenfälle teilweise eine Verschlämmung der Böden verursacht. Wegen der hohen Feuchtigkeit bildet die Gerste meist nur flache Wurzeln, was in Trockenperioden schneller zu Problemen führen kann. Die Planze ist dann nicht in der Lage, die Nährstoffe aus tieferen Regionen zu holen.
Je nach Höhenlage und Aussaatzeitpunkt liegt das Entwicklungsstadium der Gerste zwischen EC 30 und 60 (Schoßbeginn bis Ende des Ährenschiebens). Juni 1999 (alle Zahlen ca.
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Im Rahmen des Internationalen Technologie Forum ’99 am 23. und 24. Juni in München präsentierten internationale Wissenschaftler und Manager aus den verschiedensten Life-Science-Bereichen ihre Vorstellungen und Ergebnisse zu Themen wie Gentechnik, Lebensmittel, Landwirtschaft. Functional Food zog sich wie ein roter Faden durch die Präsentationen. Dieses große Interesse der Lebensmittelkonzerne verwundert nicht, rechnet man allein in den USA mit einem Marktvolumen von 250 Mrd USD.
Unter dem Begriff Functional Food werden Lebensmittel mit bestimmten gesundheitlichen Wirkungen zusammengefaßt.
Gentechnik in der Landwirtschaft
Die landwirtschaftliche Entwicklung wird in den nächsten Jahrzehnten geprägt vom globalen Bevölkerungswachstum. Robert Fraley.h.B.
Dr.
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Im Rahmen der Fachtagung des Rohstoff-Ausschusses des Verbandes Mittelständischer Privatbrauereien in Bayern e.V. am 16. Juni in Kulmbach haben sich die Tagungsteilnehmer über Preisgestaltung und Agenda 2000-Problematik informiert.
Die Auswirkungen auf die Produktion von Qualitäts-Braugerste durch die Agenda 2000 zeichnete Ministerialrat Jakob Opperer vom bayerischen Landwirtschaftsministerium.
Durch die Agenda 2000 werden Interventionspreise gesenkt, was zu einer weiteren Abschwächung der Bedeutung der Intervention führt. Die Ausgleichszahlungen sollen im Gegenzug erhöht werden.
Daraus ergibt sich der Trend, daß gut wirtschaftende Betriebe in guten Lagen aufgrund der bestehenden Referenzerträge schlechter wegkommen.
q Prämienzahlungen würden Prämienhaie anlocken.
F.
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Speziell mit dem Thema Braugerste und Malzhomogenität beschäftigte sich eine Vortragsreihe anläßlich des EBC-Kongresses in Cannes vom 29. Mai bis 3. Juni.
Die Rohstoffhomogenität spielt bei den Verarbeitungsschritten Mälzen und Brauen eine wichtige Rolle für die spätere Verarbeitbarkeit und für die Bierqualität. Unter Leitung von Juhani Olkku, Finnland, präsentierten Wissenschaftler Aspekte aus den verschiedenen Teilen der Versorgungskette.
Prof. R. Schildbach, VLB Berlin, gab den Tagungsteilnehmern einen Überblick über
den Braugerstenanbau weltweit. Gerste nimmt mit 151 Mio t (7,5%) den vierten Rang in der Weltgetreideerzeugung ein. Der Braugerstenanteil liegt bei derzeit 20 Mio t.
Europa ist die Nr.1 in der Welt beim Braugerstenanbau. (siehe Tab.
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In langjährigen Versuchen wurde nun in Zusammenarbeit mit anderen Pionieren im Ökobereich, dem Institut für Energie- und Umwelttechnik sowie dem Arbeitskreis Ökologischer Lebensmittelhersteller (AÖL) ein Lösungsansatz für umweltfreundlichen Verkehr gefunden.
Als Treibstoff wird kaltgepreßtes Pflanzenöl aus heimischen Ölsaaten wie zum Beispiel Leindotter verwendet. Diese werden im Mischfruchtanbau, d.h. auf dem gleichen Acker, zusammen mit der Braugerste oder Brauweizen im kontrollierten ökologischen Anbau erzeugt. Pro ha können neben dem Braugetreide ungefähr 500 kg Ölsaaten erzeugt werden. In dezentralen Ölmühlen wird unmittelbar nach der Ernte die Ölsaat kalt gepreßt. Das Öl ist völlig ungiftig und ungefährlich (Wassergefährdungsklasse 0). Franz Ehrnsperger nach und nach umstellen..
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Nach dem amtlichen Endergebnis des Hopfenmarkt-Berichts April 1999 wurden in Deutschland 618 390 Ztr. Hopfen geerntet. Das sind 9,3% weniger als 1997. Die Anbaufläche verringerte sich gegenüber 1997 um 7,9% auf 19 683 ha.
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Auf der einen Seite ist die Fläche für den Sommergerstenanbau 1999 ausgeweitet worden, auf der anderen Seite liegt die Obergrenze für die Malzpreise z.Zt. bei 50 bis 53 DM/dt. Der Export kann nicht mehr so viel zur Entlastung des Marktes beitragen. Dies erklärt die Vorvertragspreise in Höhe von 24 bis 26 DM/dt Braugerste, die zur Zeit diskutiert werden.
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Erstmals seit vielen Jahren war es nicht möglich, der Landwirtschaft Preisperspektiven für den künftigen Braugerstenanbau zu geben und damit der Frustration der Landwirte entgegenzutreten.
Dies wurde auf der Mitgliederversammlung des Mälzerbundes Mittelrhein-Pfalz e.V. festgestellt. Es schien den Delegierten absurd, daß in Deutschland von der Landwirtschaft Höchstleistungen in Sachen Qualität und Sortenreinheit bei Braugerste auch in Zukunft grundsätzlich erwartet wird, andererseits aber eine Preispolitik auf dem Braugerstenmarkt erzwungen wird, die jeder Vernunft entbehrt.
Die Qualität der deutschen Braugersten und der daraus hergestellten Malze ist so hoch, daß sie allen Beteiligten einen angemessenen Preis wert sein sollten. Diese Aussage traf Dipl.-Kfm.
Als 2..