Die Hach Company, Willich, stellte jetzt die tragbaren MEL Umweltlaboratorien vor, mit denen mikrobiologische Bestimmungen bequem vor Ort oder im Labor durchgeführt werden können. Zu jedem MEL-Labor gehören ein tragbarer Inkubator, gebrauchsfertig aufbereitete Nährlösungen, Geräte für die Arbeit vor Ort, schrittweise, illustrierte Verfahrensanweisungen und ein robuster Tragekoffer. Drei Laboratorien sind lieferbar: - MEL/Membranfiltration (MF) Gesamt Coliform Labor; - MEL/Most Probable Number (MPN) Labor für Gesamt Coliform- und E. Coli-Bakterien; - MEL P/A (Presence/Absence) Labor für sicheres Trinkwasser. Diese tragbaren Laboratorien eignen sich u.a..

Noch vor dem eigentlichen Tag der Deutschen Einheit im Jahre 1990 veranstaltete das Institut für Weiterbildung und Beratung im Umweltschutz e.V. (IWU) in Magdeburg gemeinsam mit der Dr. Bruno Lange GmbH, Berlin, die ersten Abwassertage, die nun jährlich durchgeführt werden und am 19. und 20. September 1996 zum siebten Mal stattfanden.

Die Kirner Privatbrauerei Ph. & C. Andres, Kirn, hat im April 1996 eine neue Flaschenreinigungsmaschine in Betrieb genommen.

Durch die verbesserte Reinigungswirkung und die spezielle Wasser-Kreislaufführung konnte der Wasserverbrauch um 75% reduziert werden. Die Wärme-Rückgewinnung der Anlage ermöglicht Einsparungen bei der Heizenergie von über 50%.

Die Flaschenwaschmaschine stellt innerhalb des Flaschenkellers den größten Verbraucher für Chemikalien dar. Neben den typischen Laugeninhaltstoffen, und Desinfektionsmitteln sind speziell die zugesetzten Entsteinungschemikalien (Komplexierungsmittel oder Salze bzw. Wasser) der größte Kostenfaktor.

In der Praxis wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob Ventile und Leitungsverbindungen beim Abkühlen nach der Sterilisation oder Heißreinigung biologisch absolut dicht und sicher sind, besonders wenn ein Vakuum erreicht wird.

HACCP und seine Bedeutung für die Brauwirtschaft -- HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) ist ein vorbeugendes System zur Erkennung, Beurteilung und Verhinderung von Fehlerquellen und zur Gewährleistung der Sicherheit von Lebensmitteln.

Doppelsitz-Tankbodenventil SMP-TO -- In einer hygienischen Prozeßanlage wird auf die totraumfreie Flüssigkeitsführung besonderer Wert gelegt. Die vollständige Erfassung der gesamten flüssigkeitsberührten Oberflächen mit Reinigungsmedien ist unabdingbare Voraussetzung für die hygienische Anlagenverrohrung. Ein entscheidender Faktor hierfür ist der Einsatz von Doppelsitz-Tankbodenventilen. Diese sollen leckagefrei schalten und eine integrierte Leckagereinigung aufweisen. Bei der integrierten Leckageraumreinigung werden neben den Schaltflächen auch der Leckageablauf und die Stangendichtung einwandfrei gereinigt, ohne daß hierfür externe Reinigungsanschlüsse notwendig wären. Wichtig sind darüber hinaus die domfreie Tankanbindung und die Drehbarkeit des Ventilgehäuses gegenüber dem Tank..

KZE und Kleinpasteurisierer -- Das Unternehmen Ernst Fischer GmbH, Ebreichsdorf/A, stellt schlüsselfertige Geräte zur Kurzzeiterhitzung zur Verfügung, die auf die jeweiligen Anwendungsbereiche zugeschnitten sind. In der Lebensmittelindustrie werden Plattenwärmetauscher als Pasteurisierapparate mit regenerativem Wärmerückgewinn bis maximal 90% eingesetzt, so daß nur ein tatsächlicher Energieaufwand von 10% nötig sei. Für Fruchtsäfte und Milch werden seit kurzem kleine Anlagen ab 250hl/h, geeignet für den Ab-Hof-Verkauf und die Direktvermarktung eingesetzt. Die Anlagen sind komplett betriebsfertig auf einem Grundrahmen montiert und ermöglichen gemäß Hersteller Pasteurisierung mit geringem Energie- und Zeitaufwand.

Mehr denn je bestimmen ökologische und ökonomische Anforderungen die Nachfrage nach neuen Technologien. Unter den vielen Verfahren und Produkten zur Desinfektion von Oberflächen in Anlagen der Ernährungsindustrie geht man seit einiger Zeit neue Wege mit Chlordioxid.

Reinigung und Desinfektion -- In der Getränkebranche ist Sauberkeit oberstes Gebot. Eine neue Dimension erfahren die Begriffe Reinigung und Desinfektion durch das immer stärker aufkommende HACCP-Konzept. Nachfolgend werden einige Neuheiten in diesem Bereich vorgestellt.

HACCP ist als Kontroll- und Regelungselement für Gesundheitsrisiken, die dem Verbraucher aus Lebensmitteln erwachsen können, seit ca. einem Jahr auch in Brauereien zum Thema geworden.

Biologische Schwachstellen und Qualitätskontrollen -- An den Anfang seines Vortrages bei der 12. Technischen Arbeitstagung für das Brauwesen in Gräfelfing setzte Dr. Hans- Joachim Schmidt, Dozent an der Doemens-Schule, mögliche mikrobiologische Schwachstellen einer Brauerei. Gefährdet wären zu Beginn eines Herstellungsprozesses Anstellhefe und -würze und die Methoden zur Trubentfernung, im späteren Verlauf käme es bei Flaschenreinigungsmaschinen, Füllern und vor allem Kronenkorkern am häufigsten zu Infektionen. Bei einer sinnvoll aufgebauten biologischen Betriebskontrolle existiere ein Plan mit festgelegten Probenahmepunkten sowie eine organisierte Aufzeichnung der Ergebnisse. Hierauf baue HACCP, was soviel wie "Risikoanalyse und kritische Kontrollpunkte" bedeute, auf..

Hygienestatus von Schankanlagen -- Dieses Thema hatte im Herbst 1995 für negative Schlagzeilen in der Tagespresse geführt. Dr.-Ing. Annette Schwill-Miedaner, Lehrstuhl für Maschinen- und Apparatekunde, wies auf dem 29. Technologischen Seminar in Weihenstephan darauf hin, daß die von den Untersuchungsämtern in Nordrhein-Westfalen z. T. festgestellten Mißstände (> 100 000 Gesamtkeime/ml) die Forderungen von Behördenseite nach bundeseinheitlichen Hygienestandards heraufbeschworen. Als mögliche Ursachen für diese Mißstände nannte Dr. Schwill-Miedaner: - Betreiber: mangelnde Kenntnisse, Überforderung, geringes Qualitätsbewußtsein; - Anlage: mangelhafte Konzeption, Bauteile (schlechte Funktionalität/hygienic design); - Reinigung: Zeitabstand, externe Vergabe, Konkurrenzdruck. Lichteinheiten..

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