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Reinigung/Desinfektion

Pure XF Chlordioxidanlage mit Dosierpaneel

Korrosionsfreie Chlordioxidlösung erzeugen | Nach­dem die Desinfektionsverfahren in der Produktion und in der Abfül­lung immer mehr auf den Prüfstand gerieten und das Wassernetz überarbeitet wurde, sondierte die Brauerei Schimpfle GmbH & Co. KG aus Gessertshausen den Markt nach einem zukunftssicheren Desinfektionsverfahren, welches für Prozesssysteme wie CIP-Anlagen geeignet ist und zudem eine Zulassung für die Trink­wasserkonditionierung bietet.

Trübungsmessung | Prozess- und hygienegerechte Trübungs­messsysteme bis 13 200 FAU – bald sogar bis 26 400 FAU – lösen in der lebensmittel- und getränketechnischen Verfahrenstechnik an vielen Stellen einen Paradigmenwechsel aus. Bekannte Applika­tionen, wie z. B. die Separator- und die Filterüberwachung in der Brauwirtschaft, können jetzt betriebstechnisch und wirtschaftlich wesentlich effizienter überwacht werden.


Adsorptionstechnologie | In Brauereien ist Feuchtigkeit und Kondensation ein ständiges Thema. Dieses kann nun wirksam bekämpft werden. Der Zwiefalter Klosterbräu im Landkreis Reutlingen ist es gemeinsam mit den Experten von Cotes aus Dänemark gelungen, bemerkenswerte Erfolge bei der Regelung der klimatischen Raumluftbedingungen zu erreichen. Die Adsorptionstechnologie ermöglicht die volle Kontrolle über die in der Luft befindliche Feuchtigkeit.


Bestandsaufnahme | In den letzten Jahrzehnten wurde sehr viel Forschung betrieben, um die Auswirkungen der Verwendung chemischer Substanzen in Pharma- und Kosmetikprodukten sowie bei der Wasseraufbereitung auf unsere Lebensmittel zu verstehen. Begriffe wie anthropogene Spurenstoffe oder Chlorat sind dabei ins öffentliche Interesse geraten und nehmen die Lebensmittel- und Getränkehersteller in die Verantwortung. Der Artikel nimmt eine Bestandsaufnahme vor, um den Vergleich verschiedener Desinfektionsverfahren zu ermöglichen und die Relevanz des Themas Chlorateintrag bei der Wasseraufbereitung für die Getränkebranche zu beleuchten.


Das von Alfa Laval entwickelte Tankreinigungssystem Alfa Laval TJ40G Rotary Jet Head bewährt sich in der Praxis.


Für die Messung von Konzentration und Dichte in Flüssigkeiten auf Basis von Ultraschall sind die LiquiSonic®-Systeme bereits seit über 25 Jahren im Einsatz. Wie die SensoTech GmbH am 2. August 2018 meldete, werden die Controller des Systems nun durch eine innovative Grenzwertanzeige weiter optimiert.


In Teil 1 (BRAUWELT Nr. 23, 2018, S. 660-662) wurde das Konzept Condition Based Cleaning (CBC) – die Reinigung nach Bedarf – im Bereich der Abfüllanlage einer Brauerei vorgestellt. Es soll die Hygienesicherheit erhöhen und die Reinigungsmaßnahmen optimieren. Basis dafür ist eine Online-Biofilmmessung, die bei Überschreiten bestimmter Grenz­werte Reinigungsmaßnahmen auslöst – bedarfsgerecht und unabhängig von den bislang definierten Zeitintervallen. Teil 2 fasst erste Erfahrungen aus der Praxis zusammen.


In vielen Klein- und Mittelstandsbrauereien ist das Einsteigen in Gärbottiche und Lagertanks zur Reinigung gängige Praxis. Für die Beschäftigten kann ein nicht unerhebliches Risiko durch Kohlendioxid bestehen. Dieser Beitrag möchte Brauereien für die Gefahren sensibilisieren. Er überprüft die gängige Verfahrensweise in der Praxis messtechnisch und erläutert Schutzmaßnahmen. Darüber hinaus soll er bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilung von Arbeitsplätzen im Bereich der ober- und untergärigen Bierproduktion Hilfestellung leisten.


Die hygienegerechte Produktion von Lebensmitteln, Pharmaprodukten und Kosmetika erfordert eine valide, anforderungsgerechte Reinigung des Produktionsbereichs. Dabei handelt es sich häufig um komplexe Anlagen, für die eine effiziente Auslegung des Reinigungssystems eine besondere Heraus­forderung darstellt.


Produktkontamination vermeiden und gleichzeitig Kosten reduzieren, das schließt sich auf den ersten Blick gegenseitig aus. In der Praxis kann dies aber durch eine Online-Überwachung des tatsächlichen mikrobiologischen Zustandes der Abfüllanlage erreicht werden.


Was tun, wenn historisch gewachsene Gegebenheiten bei der Anlagenkonstruktion zum Expansionshin­dernis werden? Die Braumanufaktur Störtebeker in der Hansestadt Stralsund hatte damit zu kämpfen, dass die CIP-Rücklaufpumpe im Gär- und Lagerkeller nach einer stetigen Expansion nicht mehr in der Lage war, die Reinigungsflüssigkeit in der dafür vorgesehenen Zeit und rückstandsfrei abzupumpen – was sich bei der starken Auslastung negativ auf die Betriebszeiten auswirkte. Als Lösung der Probleme erwies sich die selbstansaugende CIP-Rücklaufpumpe LKH Prime von Alfa Laval, mit der die Leistung, ohne bauliche Veränderungen an den Tanks, erheblich gesteigert werden konnte. Und das bei einem deutlich reduzierten Geräuschpegel.