Umfangreiche Investitionen, neue Projekte
Gastronomiekonzept | Erst Ende November 2025 erhielt die Brauerei Kuchlbauer den Bayerischen Klimaschutzpreis für das nachhaltige Logistikzentrum Weissbier-Quartier. Im Januar 2026 kündigt Jacob Horsch, Brauereichef und Inhaber in neunter Generation neue Projekte an, um den Gastronomie- und Tourismusstandort Abensberg in den kommenden Jahren umfassend nachhaltig auszurichten.
Mit einem siebenstelligen Investitionsvolumen plant die Brauerei weitreichende bauliche, inhaltliche und konzeptionelle Maßnahmen in den kommenden drei Jahren. Ein Schwerpunkt liegt dabei erneut auf Nachhaltigkeit. Auch ein historisches Fest der Region soll wiederbelebt werden.
Im Mittelpunkt stehen zwei bekannte Orte: der Kuchlbauer Turmbiergarten, der im Jahr 2025 sein 15-jähriges Bestehen feierte und künftig wieder in Eigenregie betrieben wird, sowie der Kuchlbauer Weißbierstadl, der in den kommenden Jahren schrittweise saniert und neu positioniert wird – vorbereitend auf sein großes 50-jähriges Jubiläum im Jahr 2030. Darüber hinaus befinden sich weitere gastronomische und touristische Projekte bereits in der Pipeline.
Sanierung und Neuausrichtung des Kuchlbauer Weißbierstadl
Der Kuchlbauer Weißbierstadl zählt seit Jahrzehnten zu den markantesten und bekanntesten Veranstaltungsorten Niederbayerns. Errichtet wurde er Anfang der 1980er-Jahre von Leonhard Salleck. Im Jahr 2030 jährt sich seine Eröffnung zum 50. Mal – ein Jubiläum, auf das sich die Brauerei schon heute gezielt vorbereitet. Bereits ab Ende Januar 2026 beginnen erste bauliche Maßnahmen. Der traditionsreiche Stadl wird schrittweise saniert und inhaltlich neu ausgerichtet. Anlass dafür ist auch der anstehende Pächterwechsel im Juni. In den kommenden Jahren – insbesondere mit Blick auf 2030 – sind umfangreiche Investitionen in den nachhaltigen Unterhalt, den Außenbereich sowie in Technik und Infrastruktur vorgesehen. Wichtig für alle geplanten Feierlichkeiten: Trotz Umbaumaßnahmen wird der Stadl immer bewirtschaftet werden.
„Der Weißbierstadl ist ein einmaliges Gastronomiekonzept in Abensberg – ein Veranstaltungsort, den es so zwischen Nürnberg und München kein zweites Mal gibt. Dieses Alleinstellungsmerkmal möchten wir gezielt fördern und den Stadl für die Stadt Abensberg weiterentwickeln. Ziel ist es, Abensberg als hochwertigen Gastronomie- und Veranstaltungsstandort weiter zu stärken und damit auch einen nachhaltigen wirtschaftlichen Impuls für die Region zu setzen“, betont Horsch.