Roter Budweiser-Truck (Foto: Maarten van den Heuvel auf Unsplash)

AB-InBev kündigte eine Umstrukturierung seiner amerikanischen Tochtergesellschaft Anheuser-Busch (A-B) an. Knapp zwei Prozent der Belegschaft – 380 Arbeitsplätze – könnten davon betroffen sein. Die Umstrukturierung wird zu einer Verschlankung des Unternehmens führen.

Bierglas mit Zapfhähnen (Foto: Amie Johnson auf Unsplash)

Befragung | CGA by NielsenIQ stellte im August 2023 eine Studie vor, die auf Daten einer Befragung von über 7000 Kunden aus der Gastronomie basiert. Die Auswertung offenbart die enorme Bedeutung der Kategorienvielfalt von Bier und verdeutlicht die regionalen Unterschiede in den Trends bei Sortenpräferenzen, Stärke und Ausgabeverhalten.

Bier im Glas in Großaufnahme (Foto: yesmore-content auf Unsplash)

Inlandsausstoß 2022 | Auch wenn viele Brauereien zunächst nicht unzufrieden mit den Ergebnissen des letzten Jahres sind – wirkliche Entspannung stellt sich nicht ein. Stichworte wie explo­dierende Energiepreise, Material- und Lieferengpässe, Inflation und Kaufzurückhaltung bestimmen das wirtschaftliche Leben. Erheblicher Kostendruck, Preiserhöhungen und auch Existenz­angst sind tägliche Begleiter für viele Brauereien.

Bierschrank in Prag (Foto: Alban Martel auf Unsplash)

BarthHaas | Er wird stets mit Spannung erwartet. Am 25. Juli 2023 war es dann wieder soweit: Im Rahmen einer Online-Pressekonferenz stellte der Hopfenhändler aus Nürnberg den BarthHaas-Bericht 2022/2023 mit den jüngsten Zahlen zum Welthopfen- und Weltbiermarkt vor.

Rote Fahne mit weißem Kreuz auf einem schneebedeckten Berg (Foto: Ronnie Schmutz auf Unsplash)

Die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise haben dazu geführt, dass im Jahr 2022 fast 100 Schweizer Brauereien geschlossen wurden. Die Gesamtzahl der Brauereien ist von 1278 im Jahr 2021 auf 1179 gesunken.

Braune Gösser Natur Radler-Flasche am Seeufer (Foto: Jonathan Kemper auf Unsplash)

In hunderten TV-Werbespots hatte die Brau Union für ihre angeblich nachhaltigen Biere geworben. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) beanstandete die Werbung jedoch als irreführend.

Das sieht nach Schlammschlacht aus. Nachdem der Rapper und Unternehmer Sean „Diddy“ Combs im Mai Diageo verklagte und dem Unternehmen vorwarf, seine Tequila-Marke DeLeon aufgrund seiner Hautfarbe zu vernachlässigen, schlug der Konzern zurück.

(Bild: Diane Picchiottino auf Unsplash)

 Die 127 Jahre alte Staatsbrauerei Budweiser Budvar musste 2022 Rückgänge beim Gewinn und beim Export hinnehmen. Der Nettogewinn sank gegenüber 2021 um 40 Prozent auf 201 Mio CZK (8,5 Mio EUR).

Flagge der Zentralafrikanischen Republik (Foto: Zar Jorono auf Pixabay)

Auf eines konnte man sich in Afrika verlassen: Trotz wiederholter Unruhen, Aufstände und Gewalt waren Brauereien nie das Ziel von Anschlägen.

ifo-Institut | Das konjunkturelle Klima in der Brauwirtschaft hat sich im 2. Quartal 2023 kaum verändert, tendenziell ist ein leichter Rückgang der Abschwächungstendenzen zu verspüren.

Diverse Biere (Foto: Praglady auf Pixabay)

Gute Erholung | Im letzten Corona-Jahr verloren die Biermisch­getränke noch stärker als der Gesamtmarkt. Die fehlende Gastrono­mie und das launische Wetter der Sommerperiode wurden ihnen zum Verhängnis. Doch die Bieralternative mit reichlich leichten, fruchtigen und alkoholfreien Varianten erholte sich, die Mix-Fans tauchten wieder auf – zumindest in der Gastronomie.

„Vorsicht“ steht auf der Straße (Foto: Goh Rhy Yan auf Unsplash)

Das neue irische Gesetz zur Alkoholkennzeichnung, das 2026 in Kraft treten wird, ist das erste der Welt, das umfassende Gesundheitswarnungen für alkoholische Getränke vorschreibt.

Kleine Fischerboote in einer Bucht (Foto: Ricardo Gomez Angel auf Unsplash)

Der Trend zum mediterranen Lager scheint ungebremst. Gavin Hattersley, CEO von Molson Coors, berichtete auf dem Brewers Forum in Prag stolz, dass seine Marke Madri Excepcional kürzlich Stella Artois im Absatzranking in der britischen Gastronomie überholt habe.

Post-it mit „Schulden bezahlen“ (Foto: Towfiqu Barbhuiya auf Unsplash)

Der drittgrößte brasilianische Braukonzern Petropolis hat Ende Mai seine Gläubiger um Abschläge von bis zu 70 Prozent auf einige seiner Schulden gebeten. Außerdem bot das Unternehmen an, Vermögenswerte aus dem Energiesektor zu verkaufen. Zwei Monate zuvor war Petropolis eine gerichtlich überwachte Sanierung gewährt worden, um die Insolvenz abzuwenden.

Richterhammer (Foto: Gavel Bill Oxford auf Unsplash)

Der Rapper und Geschäftsmann Sean Combs – auch bekannt als Diddy – hat den Spirituosenkonzern Diageo wegen Rassismus verklagt. In einer am 31. Mai beim Obersten Gerichtshof von New York eingereichten Klage beschuldigt der Unternehmer den britischen Konzern, er habe seine Marken Cîroc Vodka und DeLeon Tequila „in die Knie geschossen“, indem ihnen die Ressourcen entzogen wurden, nachdem sie als „schwarze Marken“ positioniert wurden.

Neonschild „Bud Light“ in Form eines Busses (Foto: Rythik auf Unsplash)

Die zentrale Frage, die sich im Zusammenhang mit der Bud Light-Kontroverse stellt, lautet: Wie konnte AB-InBev in den „Woke Krieg“ quasi hineinstolpern? Konservative meinen, der Brauer wollte es den „Puppenspielern der ESG“ (dt. Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) recht machen, die Firmen nach ihrer sozialen Verantwortung bewerten und die Macht haben, diejenigen herabzustufen, die nicht nach ihrer Pfeife tanzen.

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