Trügerisches Plus | Der Verband des Getränkefachgroßhandels veröffentlichte im Juli 2025 die Ergebnisse einer umfassende Konjunkturumfrage, die unter 77 Mitgliedsunternehmen durchgeführt worden war. Danach ist die Mehrheit der befragten Händler mit dem Geschäftsergebnis 2024 zufrieden, auch wenn es einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr gibt. Die Mehrheit der Firmen blickt positiv in die Zukunft, knapp 72 Prozent der Befragten gehen sogar davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung in den kommenden Monaten verbessert oder zumindest gleichbleibend entwickelt.
BrewDog-Mitbegründer Martin Dickie hat das in Ellon ansässige Craft Bier- und Pub-Unternehmen überraschend verlassen, wie britische Medien im August berichteten. Er sagte, die Entscheidung sei aus persönlichen Gründen gefallen, da er nun mehr Zeit mit seiner jungen Familie verbringen wolle.
Ein Stück belgischer Biergeschichte verschwindet aus den Regalen: AB-InBev hat beschlossen, die Marke Belle-Vue Gueuze einzustellen. Grund dafür ist ein starker Rückgang der Nachfrage, wie ein Sprecher des Brauers am 25. August bestätigte.
In der ersten Jahreshälfte haben wöchentlich acht Pubs ihren Betrieb eingestellt. Nach offiziellen Regierungsstatistiken wurden in diesem Zeitraum 209 Pubs entweder abgerissen oder umgenutzt. Dadurch ist die Gesamtzahl der Pubs in England und Wales auf 38.780 gesunken.
Die kanadische Regierung hat am 1. September alle Zölle auf Waren aus den Vereinigten Staaten, einschließlich Alkohol, aufgehoben, die unter das Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada (USMCA) fallen.
Ein Hoch auf die Gleichberechtigung. Seit dem 28. August gehört schottischen Craft Bieren, die von Frauen oder in inhaberinnengeführten Brauereien gebraut werden, die Hälfte des schottischen Bierregals in allen 112 Lidl-Filialen in Schottland.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.
BarthHaas | Im Jahr 2024 blieb die Rangfolge der elf größten Brauereigruppen unverändert gegenüber dem Vorjahr. Das zeigt der neue BarthHaas Bericht 2024/2025, der Ende Juli 2025 von Heinrich Meier und Thomas Raiser im Rahmen einer Online-Pressekonferenz präsentiert wurde.
BSI | Mit der aktuellen Broschüre „Daten aus der Alkoholwirtschaft 2025“, die der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. (BSI) im August 2025 veröffentlicht hat, beleuchtet der BSI sowohl die aktuellen Zahlen zum Pro-Kopf-Verbrauch als auch fiskalische Entwicklungen in den verschiedenen EU-Ländern.
BV GFGH | Im Rahmen einer umfassenden Konjunkturumfrage hat der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. (BV GFGH) von 77 Mitgliedsunternehmen wirtschaftsrelevante Daten für die Jahre 2023/2024 erhoben.
Kleines Plus | Die österreichische Brauwirtschaft hat ihren Absatz im letzten Jahr steigern können: Der Gesamtausstoß (inkl. alkoholfreiem Bier und Export) belief sich auf 10,09 Mio hl, das ist ein Anstieg von 1,1 Prozent. Der Inlandsabsatz verblieb mit 8,53 Mio hl fast auf dem Vorjahresniveau, der Export stieg um neun Prozent auf 1,56 Mio hl an. Zum Vergleich: Der deutsche Biermarkt erreichte insgesamt 82,6 Mio hl; das sind 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Menge im Inland ging um 1,5 Prozent zurück, die Ausfuhr stieg um 1,6 Prozent an.
Herausforderungen | Der amerikanische Craft Bier-Sektor nuckelt zwar noch nicht am letzten Strohhalm, aber steht jetzt vor erheblichen Herausforderungen und Verlagerungen in der Marktdynamik. Das explosive Wachstum seit der euphorischen Voraussage vor einem Jahrzehnt brachte insgesamt 9796 aktive Craft Brauereien bis 2024 hervor. Aber es führte auch zur Marktsättigung und zu heftigem Wettbewerb – mit steigenden Kosten, sich wandelnden Verbrauchervorlieben und rückläufiger Nachfrage nach Craft Bier.
Nach einem Einbruch hat sich der Bierabsatz der Brau Union wieder erholt. Dosen-„Exporte“ von Grenzgängern aus Ungarn und Slowenien seien wohl nachhaltig zurückgegangen, schreibt die Zeitung Der Standard.
Den Winzern droht großer wirtschaftlicher Schaden, nachdem sie durch 30-prozentige US-Zölle gegenüber ihren internationalen Konkurrenten benachteiligt wurden. Afrikas größte Volkswirtschaft exportiert mehr als die Hälfte ihrer Weine im Wert von 500 Mio USD pro Jahr.
Wird Jim Koch, 76, zum Warren Buffett der Craft-Bier-Branche – einer, der einfach immer weitermacht? Trotz seines fortgeschrittenen Alters kehrte Koch Mitte August in die Führungsetage von Boston Beer zurück, nachdem der CEO Michael Spillane aus persönlichen Gründen zurückgetreten war.
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