Seit August 99 ist die neue Version von GastroNet online. Es handelt sich dabei um einen gastronomieorientierten Internet-Informationsdienst, der Informationen und Darstellungen verschiedenster Gastronomie, gastronomischer Produkte sowie Gastronomiebedarfs aus der ganzen Welt enthält.
Über eine sogenannte „Feedbackseite“ ist es bei jedem Produkt möglich, Anfragen oder Bestellungen direkt an den jeweiligen Hersteller zu richten, selbst falls dieser über keinen eigenen Internetanschluß verfügt. Dies ermöglicht einen einfachen Direkteinkauf.
Der Anbieter hat in GastroNet den Vorteil, unmittelbar auf den einzelnen Kunden zu reagieren. Werbung wird dadurch zum Dialog anstelle der einseitigen Informationsdarstellung..
Der Bundesgerichtshof hat sich im Beschluß vom 30.4.1998 – I ZR 40/96 – mit einem Sachverhalt befaßt, wo es um die Werbung für Bier in Mehrweggebinden ging. Ein Konkurrent des Anbieters war nicht damit einverstanden, daß in der Werbung nicht die Endpreise für das beworbene Bier – Getränkepreis zuzüglich Pfand – genannt wurde.
Nach der Preisangabenverordnung hat ein Kaufmann, der dem Letztverbraucher Waren oder Leistungen anbietet oder unter Angabe von Preisen (Preisbestandteil) wirbt, die Endpreise anzugeben. Es gilt der Grundsatz der Preisklarheit und Preiswahrheit, so daß es notwendig war, den Endpreis in seine Einzelpreisbestandteile (Getränkepreis und Pfandbetrag) aufzugliedern. Dies war in der Werbung zwar geschehen.
Mithin lag kein Wettbewerbsverstoß vor..
Eine aktuelle Studie von Ipsos Deutschland zeigt einen großen PR-Bedarf bei mittelständischen Unternehmen. Mehr als die Hälfte sind mit ihrer Presse- und Medienarbeit nicht zufrieden. 45,8 Prozent wollen aber ihren PR-Bereich in den nächsten zwei Jahren ausbauen und setzen dabei in erster Linie auf das Internet.
Bei 74,9 Prozent der Unternehmen steht die On-Line-PR im Vordergrund. Erst mit 37,5 Prozent folgt die Fachpresse vor der Tagespresse mit 25,9 Prozent, der Wirtschaftspresse mit 19,5 Prozent, dem TV mit 14,7 Prozent, dem Radio mit 12,7 Prozent und den Publikumszeitschriften mit 9,6 Prozent.
Der Mittelstand ist nach Ansicht von Siegmund Kolthoff, Geschäftsführer von P.U.N.K.T. Hier soll der neue Service seines Unternehmens einsetzen. MwSt.de..
Die sich beschleunigende Konzentration im Lebensmittelhandel und immer stärkere Preiskämpfe veranlassen den Handel mehr und mehr, neue Wege zu gehen, um sich vom eigenen Wettbewerb abzugrenzen. Dabei spielen Handelsmarken als eigenes Profilierungsinstrument eine immer bedeutendere Rolle. Mit ihnen sollen Kunden besser gebunden und möglicherweise auch Erträge verbessert werden.
Vor diesem Hintergrund hat die Unternehmensberatung Weihenstephan Anfang des Jahres 2000 eine bundesweite Studie bei 107 Unternehmen aus Industrie (86) und Handel (21) durchgeführt, um aufzuzeigen, welche Chancen Handelsmarken haben und worauf es für Industrie und Handel ankommt. Die 112seitige Studie (DIN A 4) kann zum Preis von 280 DM per Fax: 08161/51124 oder per E-Mail: claudia.fuhrmann@uw-online..
Verliebt, verlobt, verheiratet. Auch für internationale Getränkekonzerne läuten immer mal wieder die Hochzeitsglocken. Denn Fusionen sind nichts anderes als das Ende einer heimlichen Amour, die mit zaghaften Flirts und verstohlenen Blicken begann. Und wie im richtigen Leben folgen die Szenen einer Ehe.
Wußten Sie, daß der Norweger, wenn er ein Auge auf eine Norwegerin geworfen hat, sie zum Langlaufen einlädt? Was, das harmlose Skilaufen über verschneite Ebenen gilt dort bereits als konsensuales Vorspiel zum „making whoopee“? Das unterstellt dem Norweger zumindest die Norwegerin. „The Dutch in old Amsterdam do it, not to mention the Finns …“ Unter http://www.cdnow.com/cgi-bin/mserver/SID=131776809/pagename= /RP/CDN/FIND/album. Wie gesagt, die Metapher hat ihre Untiefen..
Der deutsche Biermarkt wird weiter schrumpfen. Die Konzentration wird sich fortsetzen, auch wenn die Gespräche zwischen der Bayerischen BrauHolding und der Brau und Brunnen AG, wie am Montag, 11. September 2000, in der „Süddeutschen Zeitung“ gemeldet, auf der Kippe stehen sollten. Diese Meinung wird von einer Vielzahl von Fachleuten z. T. schon seit Jahren vertreten. Jetzt erst hat Rüdiger Ruoss bei den Sommertagen der Getränkewirtschaft Ende August erneut darauf hingewiesen („Brauwelt“ Nr. 35, 2000, S. 1384). Über den akuellen Stand der Fusions- und Übernahmewelle berichten wir auf Seite 1507 dieser Ausgabe. Viele in der Brauwirtschaft wollen es aber nicht wahrhaben, begeben sich mit ihrer Kritik an derartigen Prognosen oft auf Nebenkriegsschauplätze und argumentieren nach dem „St. a. S.
Der Kooperationsvertrag über die Zusammenarbeit auf dem Gebiet Hygiene zwischen DiverseyLever GmbH, Kirchheimbolanden, und GEA Tuchenhagen, Büchen, der auf der Brau 99 vereinbart wurde, wird bereits auf dem deutschen Markt praktiziert. Weitere DiverseyLever-Gesellschaften in Europa wollen schon bald diesem Kooperationsmodell folgen.
Der Markt der Brauerei-Fachzeitschriften wird langsam immer unübersichtlicher. Waren die angebotenen Fachzeitschriften vor zehn Jahren noch gut überschaubar, so haben wir es heute mit einer Flut an neuen Veröffentlichungen, Jahrbüchern und Magazinen zu tun, die alle um ihre Daseins-berechtigung kämpfen. Wie soll sich hier der ungeübte Media-Bucher noch zurechtfinden?
Sinn und Unsinn von Anzeigen
Für eine gezielte Anzeigenplanung gibt es nur zwei Gründe:
q Sicherstellung von Veröffentlichungen im redaktionellen Teil wie PR-Berichte und Fachartikel;
q gezielte Kommunikation von fachlicher Information..
Verbraucher, die seit längerem Erfahrung mit dem Internet haben und E-Commerce-Angebote nutzen, wurden auf der 50. Jahrestagung der GfK, Nürnberg, im Juli von Geschäftsführer Michael Spohrer und Sandra Leck unter die Lupe genommen. Tagungsthema: „E-Commerce aus Verbrauchersicht: Europa vor dem Megaboom?“ Grundlage war eine 5-Länderstudie der GfK zu Nutzung von E-Commerce-Angeboten.
Innovativ und risikofreudig
Dem endgültigen Durchbruch des E-Commerce stehe jedoch nach Ansicht
Spohrers derzeit ein entscheidendes Hemmnis entgegen. Nämlich der Mangel an attraktiven, zielgruppengerechten Angeboten.
Spohrer und Leck präsentierten die Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von Internet und E-Commerce-Angeboten..
Anläßlich der GfK-Jahrestagung 2000 behandelte Ossi Urchs, F. F. T. MedienAgentur, das Thema „Von der Kommunikation zur E-Communication – neue Trends im Online-Marketing“. Für ihn bleibt bei der Kommunikation im Internet-Zeitalter zunächst alles gleich. Ziel jeder Kommunikation ist nach wie vor, den anderen Menschen zu erreichen, nur die Mittel, um an dieses Ziel zu gelangen, haben sich in den letzten fünf Jahren total verändert und werden sich noch rasanter verändern.
Phänomenale Nutzungszahlen des Internet
Derzeit haben über 300 Mio Menschen Zugang zum Internet, allein in Deutschland 16 Mio, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 Prozent. 1,6 bis 2 Mio DE-Domains sind bereits registriert. Das entspricht dann einem Wert von mehr als 2000 Mrd USD..
Bestnoten für Nutzerfreundlichkeit und unterhaltende Information erhielt die Brauerei Veltins im aktuellen WebsiteTrend von „Horizont“, Zeitung für Marketing, Werbung und Medien (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) für ihren Internet-Auftritt.
Die Mescheder Brauerei siegte knapp vor Warsteiner und Krombacher. Den drei Brauereien werden insgesamt gute Noten für Konzept, visuelle Umsetzung, Nutzerfreundlichkeit, Content, Interaktion sowie Technik bescheinigt.
Die drei erstplazierten Websites lagen formell gleichauf, die Nutzerfreundlichkeit als wichtigstes Kriterium gab den Ausschlag für den Sieg von Veltins. Warsteiner überzeugte durch einen modernen und übersichtlichen Internet-Auftritt, bei Krombacher entschied die herausragende visuelle Umsetzung.horizont..
Eine breit angelegte Untersuchung des Einkaufsverhaltens im CosumerScan-Haushaltspanel der GfK Panel Consumer Research, Nürnberg, belegt, daß 22 Prozent aller deutschen Haushalte ihre bevorzugten Produkte häufig in Promotions kaufen. Bei diesen „Cherry Pickern“ entfallen nach einem Beitrag in ScanLine, Juli 2000, mehr als 27 Prozent der Gesamtausgaben für Lebensmittel und Drogeriewaren auf Produkte, die in Preispromotions angeboten werden. Weitere 30 Prozent aller Haushalte besitzen ein ausgeprägtes Preisbewußtsein und bevorzugen Handelsmarken. Allerdings bilden die Markenkäufer mit 42 Prozent aller Haushalte immer noch die größte Gruppe. Bei ihnen machen die Markenkäufe 80 Prozent aller Einkäufe aus.
Der „Promotionkäufer“ ist lt. Handelsmarkenkäufern.O.S.-Aktivitäten..
Die aktuelle Top-Artikel-Analyse von IRI/GfK Trade Service ermöglicht den objektiven Marktvergleich der 600 erfolgreichsten Produkte des Jahres 1999 im deutschen LEH mit über 200 m2 Verkaufsfläche sowie in Drogeriemärkten ohne Schlecker. Sie ist damit eine wichtige Grundlage für systematisches Warengruppenmanagement am P.O.S. Das Ranking erfaßt folgende Parameter: Umsatz, Absatz, numerische Distribution, durchschnittlicher Gesamtverkauf pro Woche/Geschäft, durchschnittlicher Preis, Mengenanteil Promotion an den Abverkäufen. Auf Basis dieser Angaben kann jeder Artikel auf seine Absatzstruktur hin überprüft und mit dem Profil von anderen, substitutiven und komplementären Artikeln aus der Liste verglichen werden..
97 Prozent aller deutschen Haushalte haben im Jahre 1999 in Verbrauchermärkten eingekauft. Bei Aldi waren es 76 Prozent und in einem Drogeriemarkt durchschnittlich 83 Prozent. Dabei wurden im Durchschnitt zwischen 18 DM im Drogeriemarkt und 44 DM im Verbrauchermarkt ausgegeben. Dies sind die Ergebnisse einer ACNielsen Untersuchung auf Basis von Haushaltsinformationen aus 8400 Haushalten mit rd. 20 000 Personen. Jeder Haushalt hat bei seinen Einkäufen im Drogeriemarkt 298 DM ausgegeben, bei Aldi 862 DM, bei Discountern ohne Aldi 1064 DM und bei den Verbrauchermärkten 2395 DM. 55mal besuchten die Haushalte im letzten Jahr einen Verbrauchermarkt und nur 17mal einen Drogeriemarkt.