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Nach einer Pressemitteilung des Bundsverbandes des Deutschen Getränkefachgroßhandels sehen sich immer mehr Unternehmen des Getränkefachgroßhandels gezwungen, ihre Abgabepreise an den Handel um rund 18 bis 20 Pf pro Kasten zu erhöhen, und das fast vier Jahre nach der letzten Bierpreiserhöhung und knapp drei Jahre nach der Anhebung der Mineralwasserpreise.
Dieser Vorgang ist ungewöhnlich, da die Herstellerseite die Preise nicht erhöht hat. Nach Angaben von Günther Guder, Geschäftsführender Vorstand des Gesamtverbandes, sind die Kosten für die Mitgliedsunternehmen durch die Tarifabschlüsse der letzten beiden Jahre in Höhe von plus 2,5% bzw. 3,1%, den EDV-Jahrtausendwechsel und die erhebliche Verteuerung der Energie so angestiegen, daß sie nicht mehr aufgefangen werden können.“.

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Nach acht mageren Jahren und einem nahezu ruinösen Preiswettbewerb, der durch den Markteintritt von „Wal Mart“ nicht eingeläutet, sondern nur forciert wurde, kämpft der Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland um’s Überleben. Die LEH-Dumpingschlacht bedroht insbesondere auch die Lieferanten aus der Lebensmittelindustrie in ihrer Existenz. Dabei ist einer der ursächlichen Krisenfaktoren von den Handelsorganisationen hausgemacht. „Dem deutschen Konsumenten wurde jahrelang eingebleut, daß drei Dinge beim Einkauf zählen: der Preis, der Preis und der Preis“, meint Stefan Rip-haus, Foodexperte der Rabobank interantional, zum Klagen der Branche. Ein nicht gemachter Umsatz komme erheblich teurer zu stehen, als der dem Lieferanten abgepreßte Zehntelpfennig wettmachen könne..

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Mit einer außergewöhnlichen Werbekampagne und einem Werbeetat von über 60 Mio DM richtet Warsteiner seine Marke auf das neue Jahrtausend aus. Der von der Werbeagentur J. Walter Thompson, Hamburg, enwickelte Auftritt ist dabei bewußt keine Revolution, sondern eine evolutionäre Weiterentwicklung, bei der die gewachsenen Warsteiner Markenwerte neu in Szene gesetzt werden.
In TV-Spots und Anzeigen inszeniert die Marke Warsteiner die „Goldenen Momente“ des Lebens. Momente des Glücks, der Begeisterung oder der Vorfreude. Die Botschaft „Das einzig wahre Warsteiner“, mit der die Marke zum Marktführer in Deutschland geworden ist, gewinnt in diesem Zusammenhang eine vollkommen neue Bedeutung. Sie bindet die emotionalen „Goldenen Momente“ direkt an die Marke..

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Die Zahl der Shopping-Center in Deutschland hat sich in den vergangenen acht Jahren fast verdreifacht. Gab es im Jahr 1990 erst 97 Center, so wuchs ihre Zahl bis 1998 auf 266. Für die Kunden ist das Einkaufen dort attraktiv, bieten die Center doch neben der Vielzahl von Geschäften unter einem Dach auch Parkplätze in Hülle und Fülle. Zudem laden Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Allerdings gibt es auch eine Kehrseite: Die Attraktivität geht oft zu Lasten alteingesessener Geschäfte. Das gilt besonders für die Center in den neuen Ländern, von denen viele auf der grünen Wiese entstanden sind. Sie ziehen oft die Kaufkraft aus den Innenstädten ab, deren Einkaufsmeilen zunehmend veröden.

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Nach einem Bericht im „Horizont“ Nr. 41 vom 14. Oktober 1999 werden in Deutschland im laufenden Jahr insgesamt 62 Mrd DM an Werbung ausgegeben, 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Kaum ein Lebensbereich wird inzwischen nicht mehr von der Werbung berührt. Nach der jüngsten Emnid-Befragung zum Thema Akzeptanz der Werbung scheinen nur 34,3 Prozent der Bundesbürger mit der Werbung zufrieden. Dagegen würden 57,2 Prozent, wenn sie es bestimmen könnten, die Werbung einschränken. Nur 7,1 Prozent würden die Werbung am liebsten ganz verbieten.
Die Bevölkerung in den neuen Bundesländern ist nach wie vor der Werbung gegenüber sensibler. Bier lag mit 3,7 Prozent an vorletzter Stelle, mit Süßwaren (3,6 Prozent) beinahe gleich auf..

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Zu diesem Thema veranstaltete die VLB Berlin am 5. und 6. Oktober ein Seminar in Berlin. Ziel der Veranstaltung war es, Experten aus der Praxis für die Praxis berichten zu lassen. Gekommen waren Verantwortliche aus Brauereien, Zulieferbetrieben, aus dem Bereich Consulting, aber auch Anbieter von E-Commerce Lösungen.

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Michael Horn, GfK Panel Services, Nürnberg, ging beim 2. World Beer & Drinks Forum vom 7. bis 8. Oktober 1999 in Köln der Frage nach, ob es sich bei den internationalen Biermarken in Deutschland um Exoten oder ernst zu nehmende Konkurrenten zu Premiummarken, Bierspezialitäten und Lokalmarken handelt.

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Der Deutsche Werberat erteilte im ersten Halbjahr 1999 zwei Rügen. Die Augsburger Brauerei Riegele ließ Eishockey-Nationaltorhüter Klaus Merk dem Betrachter zuprosten – ein klarer Verstoß gegen die Verhaltensregeln der Alkoholindustrie und der Werbewirtschaft. Die zweite Rüge ging an die Heilbonner Bierbar „Golden City”. Sie warb in Prospekten mit „15 Gründen, warum Bier besser als eine Frau ist”. So lautete z. B. ein Grund: „Ein Bier wird nicht schwanger, wenn Du nicht aufpaßt.” Von den insgesamt 330 Beschwerden im ersten Halbjahr 1999, von denen allein 150 durch ein Zigarettenplakat ausgelöst worden waren, hat der Werberat 122 kritisiert.

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