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Filtration

Die neue Zentrifuge fu00fcr kleine Brauhu00e4user und Craft-Brauereien

Alfa Laval präsentiert eine neu entwickelte Filtrationslösung speziell für Bierbrauer. Die Zentrifuge Brew 20 ist laut Pressemeldung kompakt, leistungsfähig und einfach zu installieren. Insbesondere kleine Brauhäuser und Craft-Brauereien profitieren von hochqualitativer Bierklärung und gesteigerter Ausbeute.

Immer mehr Brauereien wollen bei der Stabilisierung weg von PVPP (Polyvinylpolypyrrolidon) und suchen nach schonenden, aber effizienten Lösungen. Die CSS Bierstabilisierung von Handtmann basiert auf der gezielten Adsorption von Polyphenolen. Dabei kommt das natürliche Polysaccharid Agarose (= Trägermaterial) zum Einsatz. Auf dieses wird in einem patentierten Verfahren PVP absolut unlöslich gebunden.


Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde ein hochvernetztes Polyphenoladditiv als potentielles Stabilisierungsmittel charakterisiert. Vergleichend zu einem etablierten Produkt erfolgte der Einsatz des Polyphenols unvernetzt und quervernetzt mittels modifiziertem Raible-Test. Das Filtrat wurde anhand klassischer Bierattribute nach Mebak analysiert.


BrauBeviale 2018 | Die Filtration des Bieres ist bekanntlich eine der letzten Möglichkeiten, auf die Qualität des Bieres entscheidend Einfluss zu nehmen. Nach wie vor ist die kuchenbildende Anschwemmfiltration mit Kieselgur am stärksten verbreitet. Dieses Material rückt aber immer stärker in die öffentliche Diskussion und zwar wegen der Staubbildung, des Schwermetallgehaltes sowie der Probleme bei der Beseitigung (Düngemittel-VO/Schließung einer Recyclinganlage). Vermehrt setzt man auf Cellulose bzw. Cellulosegemische oder auf neue Filterhilfsmittel aus synthetischen Materialien. Auch in der Craft Bier-Szene gewinnt die Filtration immer mehr an Bedeutung.


Eine Technologie der kieselgurfreien Bierklärung ist die Crossflow-Membranfiltration, bei der die Forschung immer weiter vorangetrieben wird. Hauptaugenmerk wird hier auf die Filterstandzeiten und die Rückspülbarkeit der Membranen gelegt, eine Methode zur Bestimmung der Filtrierbarkeit von Bieren fehlt jedoch bis heute.


Mit Filter | Bester Geschmack, stabiler Schaum, klar bzw. glanzfein – so soll das Bier sein. Und auch so bleiben. Seit vielen Jahren stecken die Brauer viel Aufwand in die möglichst lange Stabilität ihrer Biere, auch getrieben von den Interessen von Marketing und Verkauf. Erreicht werden Haltbarkeiten von einem Jahr und länger – auch durch immer ausgefeiltere Filtrationsmethoden. Dr. Manfred Moll wirft einen Blick auf die historische Entwicklung der klassischen Anschwemmfiltration. Die Anschwemmfiltration mit laufender Dosierung von Kieselgur ist noch heute die meistverwendete Bierfiltrationstechnik.


Qualitätssicherung | Für die einwandfreie Beschaffenheit eines Bieres ist die Abwesenheit von vermehrungsfähigen Bier­schädlingen eine Grundvoraussetzung. Um dies zu gewährleisten, kommen, neben einer hygienischen Arbeitsweise und Anlagen mit hygienischem Design, verschiedene Möglichkeiten zur Inakti­vierung bzw. Abtrennung der Mikroorganismen aus dem Produkt zur Anwendung. Die wesentlichen Technologien zur mikrobiologischen Stabilisierung sind die Abtrennung durch Filtration und die Inaktivierung durch thermische Verfahren.


Passende Lösung | Der Konzentrationsprozess schreitet seit Jahren nicht nur in der Getränkezulieferindustrie stetig voran. Wie es bei einem Trend so ist, ruft dieser auch eine gewisse Gegenbewegung hervor. Zahlreiche kleine Firmen und Anbieter gründen sich neu, um Nischen zu besetzen und die Lücken zu füllen, welche die Großen hinterlassen. Im Bereich Filtrationstechnik für Bier ist dies bislang fast ausgeblieben. Die unzähligen Neugründungen von Brauereien auf der ganzen Welt, die längst nicht mehr unter dem Begriff Gasthausbrauerei einzuordnen sind, suchen aber nach einer passenden Filtrationslösung. Hier setzt das Schulz-Filtrationssystem an.


CFS Neo Membrantechnologie | Die Pasteurisation von Bier – egal ob mit Kurzzeiterhitzung oder Tunnelpasteur – wird von den meisten Brauern als notwendiges Übel zur mikrobiologischen Stabilisierung gesehen, das mit den Attributen Frische und Natürlichkeit schwer vereinbar ist. Die Biersterilfiltration mit Membranen stellt hier eine Alternative dar, die jedoch aufgrund früherer Erfahrungen als kostenintensiv und aufwändig empfunden wird. Dieses Vorurteil wurde über die letzten Jahre mit Neuentwicklungen im Bereich der Anlagentechnologie, der Membranreinigung und der Filterkerzen selbst entkräftet.


Anwendung bei Prozesswasseraufbereitung | Im Jahr 1972 hat Karl Diether Esser seinen Membranfiltertest zur Beurtei­lung der Filtrierbarkeit von Bier vorgestellt [1]. Bestand seinerzeit der Bedarf darin, schlecht filtrierbare Biere möglichst einfach und frühzeitig zu identifizieren, stellt sich nunmehr die Frage, ob der Esser-Test nicht auch heutzutage einen wertvollen Beitrag in Bereichen jenseits der Bierfiltration leisten kann.


Trübungsmessung | Prozess- und hygienegerechte Trübungs­messsysteme bis 13 200 FAU – bald sogar bis 26 400 FAU – lösen in der lebensmittel- und getränketechnischen Verfahrenstechnik an vielen Stellen einen Paradigmenwechsel aus. Bekannte Applika­tionen, wie z. B. die Separator- und die Filterüberwachung in der Brauwirtschaft, können jetzt betriebstechnisch und wirtschaftlich wesentlich effizienter überwacht werden.