Die Fruchtschorlen der deutschen Mineralbrunnen, also die Mineralwasser-Fruchtsaft-Mischungen, werden immer beliebter: In den ersten acht Monaten des Jahres legten die Schorlen-Getränke der deutschen Mineralbrunnen um 10% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. Der Rückblick auf die Frühjahrs- und Sommermonate bestätigt den Trend der vergangenen Jahre.

Mit einem eigenen Leitfaden möchte der Verband Deutscher Mineralbrunnen die Gastronomen über die Vielfalt der Produkte und ihre Qualitäten aufklären. Dabei bemüht sich der Verband darzulegen, dass es nicht reicht, einfach ein Glas Wasser zu bestellen, weil Wasser eben nicht gleich Wasser ist. Sommeliers erklären Details zu (geeigneten) Glasformen und der Präsentation. Mineralwasser und die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Getränken runden die Produktpräsentation ab. Der Leitfaden kann bei der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser, Bonn, bestellt werden.

Auf der BRAU Beviale 2002 präsentierte Libella zwei neue Wellness-Getränke unter dem Namen "Balance" und "Blutorange". Beide sind mit funktionalen Inhaltsstoffen angereichert und entsprechen damit voll dem Trend zu Getränken mit Zusatznutzen. Umfragen zufolge schätzen Verbraucher nach wie vor Vitamine als die wichtigsten funktionalen Zusätze in Getränken ein. Darüber hinaus gewinnen bei den Konsumenten aber auch sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe zunehmend an Bedeutung. Beiden Entwicklungen trägt Libella mit seinen auf der BRAU Beviale präsentierten Innovationen Rechnung.

Das Hamburger Unternehmen S. K. Enterprise plant mit dem Produkt LipLac einen Functional Drink auf den Markt zu bringen, der Cholesterin senkend wirkt und Arteriosklerose vorbeugt. Nach einer Studie der Stuttgarter Fraunhofer-Technologie-Entwicklungsgruppe wird das Marktvolumen dieses Drinks auf über 700 Mio EUR/Markt geschätzt. Die Marktforscher gehen davon aus, dass der Megatrend Gesundheit in Zukunft einen enormen Nachfrageboom auslöst und bei den so genannten Functional-Food-Produkten zu erheblichen Wachstumsschüben führt. Das Weltmarktvolumen für diese Produkte wird auf 10 bis 20 Mrd EUR geschätzt. In Europa dürfte dieses Segment z.Z. noch etwa 1% des gesamten Lebensmittelmarktes ausmachen. In der Schweiz liegen die Wachstumsraten in diesem Bereich bei 20%/Jahr..

Die OberSelters Mineral- und Heilquellen GmbH bringt jetzt "Wishing Well" auf den Markt, ein Mineralwasser (2,5 g CO2/l) mit Coffein (25 mg/100 ml bzw. drei Espresso/Fl), in der 0,25-l-Longneck-Mehrwegflasche, ausschließlich für die Gastronomie und den Getränkefachgroßhandel. Zielgruppe von "Wishing Well" ("Wunschbrunnen") sind lt. Pressemitteilung die Business-, Moving-, Fitness-, Beauty- oder Night-People.

Biermischgetränke liegen im Trend! Ihr Konsum im Inland steigt stetig. Der Bierabsatz stagniert oder sinkt. Alkoholfreie Getränke verzeichnen Zuwachsraten. In islamischen Staaten besteht ein Bedarf an alkoholfreien Getränken auf Malzbasis und alkoholfreien Bieren, wobei zu ihrer Herstellung Brauereien in der Regel fehlen. Was also liegt näher, als sich mit der Thematik "alkoholfreie Getränke mit Biergeschmack und ihre Produktion speziell in AfG-Abfüllbetrieben" näher zu befassen? Nicht primär aber doch auch mit Blick auf den Standort Deutschland. Zumal innovative Technologien der Bierherstellung (1) neue Verfahren für die erforderliche Fertiggetränkeaufbereitung bereits initiiert haben. Und: Die verwendeten Begriffe wurden nicht vom Autor geprägt. Man möge sie ihm daher verzeihen.B.a....

Mineralwasser bleibt mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 104,1 l im Jahr 2001 Spitzenreiter unter den alkoholfreien Getränken. Dies teilte der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM), Bonn, am 24. April 2002 mit. Die endgültigen Branchendaten würden das schon Anfang Januar vorhergesagte Rekordergebnis bestätigen, hieß es. Auch bei den Erfrischungsgetränken auf Mineralwasserbasis ist mit 31,2 l Pro-Kopf-Verbrauch eine neue Rekordmarke aufgestellt worden.
Die Produkte der 235 deutschen Mineralbrunnen-Unternehmen deckten somit deutlich mehr als die Hälfte des Pro-Kopf-Verbrauchs an alkoholfreien Getränken (Wässer, Fruchtsäfte, Softdrinks) ab. Die Branche verzeichnete ein Absatzplus von insgesamt 4,5% im Vergleich zu 2000 und lieferte rund 107 Mio hl Mineralbrunnen-Getränke an den Handel..

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser ist in 2001 auf 104,1 l gestiegen. Im Vorjahr trank jeder Deutsche 100,3 l, meldete der Verband Deutscher Mineralbrunnen. Der Umsatz der gesamten Branche betrug rund 2,8 Mrd EUR (+ 4,8%). Die abgefüllte Menge Mineralwasser lag bei 7,83 Mrd l (+ 4,4%), die von Heilwasser bei 264,5 Mio l (-7,0%), die von Mineralwasser mit Aroma bei 78,3 Mio l (- 8,6%) und die von Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken bei rund 2,57 Mrd l (+ 6,0%).

The Coca-Cola Co, Atlanta, kämpft in Deutschland mit neuen Produkten gegen dümpelnden Absatz bei traditioneller Limonade unter seiner Hauptmarke Coca-Cola an. Vor allem in den rasch wachsenden Märkten für Sportgetränke und Mineralwasser werde Coke aktiv Neuprodukte wie "Bonaqa Sports Water" einführen, die helfen sollen, dass der Absatz des Unternehmens bei den Großabnehmern in diesem Jahr um 5% wächst. 2001 hatte das Unternehmen in Deutschland ein Absatzminus von fast 5% zu verzeichnen, schätzen Branchenkenner. Auch das Abfüllunternehmen Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE) wolle mit Hilfe von Mineralwasser aus der Krise kommen. Der größte deutsche Coke-Vertreiber versuche jetzt auf eigene Faust regionale Marken auszubauen. Managementprobleme der Berliner CCE belasteten zudem das Geschäft.

Konsumgewohnheiten für angefülltes Wasser unterschieden sich in Europa immer noch enorm. Dies zeigt eine Marktumfrage von Datamonitor, die in ihrem Report "Drinks on-the-Go 2001" veröffentlicht wurde. ...

Der Deutsche Marketing Verband und die Fachzeitschrift "absatzwirtschaft" haben die Markenführung des Gerolsteiner Brunnen in der Kategorie "Bester Markenrelaunch" den ersten Preis verliehen. Die seit 1998 konsequent verfolgte TV-Kampagne steht unter dem Slogan "Dein Durst kann was erleben".

Die Fruchtsaftindustrie wird für das Jahr 2001 mit einem wertmäßigen Zuwachs von 1% und mit einem mengenmäßigen Plus von 1,5% gegenüber dem Vorjahr abschneiden. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist gegenüber dem Vorjahr um knapp 0,5 l zurückgegangen. Apfelsaft lag deutlich vor Orangensaft, der weiter an Boden verlor. Die Branche ist nach Angaben des Verbandes der deutschen Fruchtsaftindustrie weiter unter wirtschaftlichen Druck geraten, und zwar durch deutliche Preiserhöhungen bei Orangensaftkonzentraten aus Brasilien und für Mostäpfel. Diese Preiserhöhungen konnten im Markt nicht weitergegeben werden.

Auf der Sinalco-Partnerschaftstagung in Herzogenaurach stellte Sinalco International seinen Partnern die Aktionen und Maßnahmen für das laufende Jahr vor: Gebindeoffensive, Produktinnovationen, internationale Promotion und weltweite Kommunikationsstrategie. Mit den Sinalco-Cups für hervorragende Verkaufsleistungen wurden die Firmen Lütvogt, Wagenfeld, Hornung Getränke, Bocholt, und Karl Wick KG, Straubing, ausgezeichnet. Erstmalig hatte im Dezember 2001 eine internationale Konferenz aller Sinalco-Partner auf dem Balkan in Belgrad stattgefunden. Vertreten waren die Partnerländer Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Jugoslawien, Mazedonien, Ungarn und Griechenland. Das Bild zeigt v. l..

Zu diesem Thema diskutierten mit Evi Brennich, Redaktionsleiterin Flüssiges Obst, der Geschäftsführer von Eckes-Granini in Nieder-Olm, Peter Thiel, und der Geschäftsführer von becker’s bester aus Nörten-Hardenberg, Karl-Otto Becker.

Becker sieht sich im Gegensatz zu Thiel als aus europäischer Sicht "lokaler" Anbieter, der voll auf Mehrweg und Marken setzt, weiteres Wachstum gibt es für ihn nur durch eigene Anstrengung oder freundschaftliche Partnerschaften. Eckes-Granini hingegen ist laut Thiel als europäischer Marktführer "global" ausgerichtet, neue Märkte und Kunden werden durch Allianzen, Kooperationen und Übernahmen im Schnellgang erobert, Mehrweg ist nur ein deutsches Problem.K.), Schorle (+29%, 6,0 l p.K.)."
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