Reichhaltiges Vortragsprogramm | Das 10. Seminar Hefe und Mikrobiologie 2023 des Forschungszentrums Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität am 22. und 23. März 2023 war das erste seit 2019, das wieder in Präsenz stattfand, und gleichzeitig mit etwa 100 Teilnehmern auch das Bestbesuchteste seit der Erstauflage 2013. Ein Überblick über aktuelle Themen aus dem Bereich Hefe und Mikrobiologie in der Brau- und Getränkebranche.
Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit | Wie sollte sich unsere Branche für die Zukunft aufstellen? Das haben wir verschiedene Unternehmen gefragt und den Fokus dabei auf die aktuellen, aber auch langfristigen Herausforderungen unserer Zeit gelegt. Heute sprechen wir mit Dr. Roland Pahl-Dobrick, Beer Market Manager bei der Pall Corporation.
Biogas aus Biertreber | Biertreber bietet eine einmalige Chance, um im Zuge der Kreislaufwirtschaft in hochwertige Produkte wie Biogas, Biomethan, Proteinextrakt und auch Biodünger transformiert zu werden. Wie das Beispiel der Brauerei Göss, Österreich, zeigt, bietet Biogas vielfältige, flexible Möglichkeiten für die Energieversorgung der Brauerei, die Einspeisung in das Erdgasnetz oder als Treibstoff für die Transportflotte.
Moderne Technologie | Produktverluste im Brauprozess lassen sich minimieren. Und die meisten Brauereien wollen dies nutzen, um ressourcenschonend und wirtschaftlich agieren zu können. In diesem Beitrag werden drei Prozessschritte mit erheblichen Schwandmengen im Heiß- sowie im Kaltbereich der Brauerei beleuchtet und die Wege zu einer effektiveren Prozessgestaltung mittels Einsatzes von Dekanterzentrifugen aufgezeigt.
Bierhefe | Die Herausforderungen der Braubranche erfordern innovative Geschäftskonzepte. Eine Wiederverwertung von Nebenströmen birgt vielversprechendes Umsatzpotenzial. Das Start-up ProteinDistillery setzt auf einen neuartigen Ansatz, um auch aus Bierhefe vegane Proteine für den Lebensmittelmarkt herzustellen.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Absatz von Biermischgetränken nach Bundesländern.
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum steuerpflichtigen Bierabsatz nach Bundesländern.
wafg | Im Jahr 2022 hat sich der Konsum von Erfrischungsgetränken in Deutschland gefestigt. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag auf Grundlage vorläufiger Berechnungen der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) bei 120,1 Litern (2021: 118,4 l). Damit wird allerdings das Niveau vor der Corona-Pandemie nach wie vor nicht erreicht. Die positive Entwicklung bei kalorienreduzierten und -freien Angeboten hält an.
Seit nunmehr 50 Jahren arbeiten die Labors der Hopfenverarbeitung mit wissenschaftlichen Instituten der Brau- und Hopfenindustrie in der Arbeitsgruppe Hopfenanalytik (AHA) zusammen. Um die Leistungsfähigkeit der Analysenmethoden zu testen, führen die AHA-Mitglieder in einem halbjährlichen Turnus verschiedene Ringanalysen durch.
Automatisierung aus dem Baukasten | Der heiße und trockene Sommer 2022 ist Geschichte. Unzählige Getränke haben wir in den vergangenen Monaten konsumiert. Getränkehersteller und -abfüller haben ihr Bestes gegeben, um unseren Durst zu stillen. Damit der Griff zur Getränkekiste nicht zu einer klebrigen Angelegenheit wird, werden diese vor der Wiederverwendung gereinigt. Mit ihrem Spiralkastenwascher hat die Klotzki Maschinenbau GmbH eine Lösung für das Waschen, Trocknen, Stapeln und Wenden von Getränkekästen entwickelt. SEW-Eurodrive liefert dafür Antriebs- und Automatisierungstechnik aus dem Baukasten Movi-C.
Vermeiden – Reduzieren – Kompensieren | Wie kann Nachhaltigkeit in der Verpackungsbranche umgesetzt werden? Um Emissionen einzusparen, arbeitet Euroglas nicht nur intensiv an Digitalisierungsprozessen und Reduktion der eignen Verbräuche, es führte 2022 auch eine gewichtsreduzierte und klimaneutrale Flaschenserie auf dem Markt ein. Im Zuge dessen hat das Unternehmen ein System entwickelt, mit dem Kunden auch ihre bestehenden Glasverpackungen einfach, aber hochwertig klimaneutral bestellen können.
Sortendifferenzierung | Die erste, offizielle Unterscheidung von Hopfensorten in Aroma- und Bitterhopfen geht auf einen Beschluss der EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, der Vorgängerorganisation der EU) Anfang der 1970er-Jahre zurück. Auslöser war der Anbau von Sorten mit deutlich höherem Bitterpotential in der Hallertau, dem größten Hopfenanbaugebiet der Welt. Die damals neuen Sorten Northern Brewer und Brewers Gold sollten von den Traditionssorten Hallertauer Mittelfrüher, Hersbrucker, Spalter und Tettnanger abgegrenzt werden.
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