Je vielfältiger, desto besser. Die Chargen werden kleiner, die Notwendigkeit, Produkt oder Flavour häufiger zu wechseln, nimmt zu. Das kostet wertvolle Zeit, in der normalerweise nicht abgefüllt werden kann. Mit der neuen Generation der Ausmischanlagen Contiflow gelang es Krones, die Wechselzeiten deutlich zu reduzieren – dank interaktiver Kommunikation der beteiligten Maschinen.
Die Palettenfördertechnik zu und von vier Abfüllanlagen wollte die Krombacher Brauerei, Kreuztal, auf einen durchgängigen Standard von Automatisierung und Visualisierung umstellen. Weitere Ziele waren eine intelligente Lösung zur besseren Beseitigung von Störungen, Produkt-verfolgung sowie eine durchgängige Bedienung. Die Entwicklung der dafür notwendigen Standard-Funktionsbausteine erfolgte in Zusammenarbeit mit der active automation GmbH, Selb.
Für GEA Brewery Systems aus Kitzingen war der Austausch zweier Läuterbottiche bei der Paulaner Brauerei in München ein Wettlauf gegen die Zeit. Innerhalb von jeweils drei Wochen sollten die alten Bottiche im laufenden Betrieb demontiert, die neuen eingebaut und in Betrieb genommen werden. So viel lässt sich gleich vorweg sagen: GEA Brewery Systems hat den Wettlauf gewonnen. Die BRAUWELT traf sich in München zum Gespräch mit Christian Dahncke, Betriebsleiter Technik Paulaner Brauerei, Matthias Gerner, Inbetriebnahme-Ingenieur GEA Brewery Systems, und Marc Schreder, Vertrieb Deutschland GEA Brewery Systems.
Der Competence Pool Weihenstephan (cpw), angesiedelt am Forschungszentrum für Brau- und Lebensmittelqualität der TU München, führt gemeinsam mit dem Fachverlag Hans Carl, Nürnberg, jährlich ein Wasserseminar für die Getränke- und Lebensmittelindustrie durch. Das Gut Moierhof in Walting bei Eichstätt war am 16. und 17. September 2010 Treffpunkt von Fachleuten, die sich mit dem wichtigsten Roh- und Betriebsstoff für die Getränkeherstellung sowie der Aufbereitung und Behandlung von Produkt- und Prozesswasser beschäftigten.
Die starke Nachfrage während der drinktec 2009 in München und die Ergebnisse der darauffolgenden Marktanalyse veranlassten GEA Brewery Systems, das innovative Konzept Compact-Star™ auszuarbeiten. Die Analyse des Brauverhaltens und der Braukapazität mittelständischer Brauereien ergab die Anforderung an Sudanlagen mit einer Ausschlagmenge zwischen 40 und 100 hl. Die großen Sudhäuser kleiner zu konstruieren war nicht die Vorgabe.
Elektrisch betriebene Laborpumpen in Polypropylen und Edelstahl gehören bereits seit Jahren zum Lieferprogramm von Lutz Pumpen. Jetzt wurde die Pumpenbaureihe durch eine akkubetriebene Baureihe ergänzt. Bei der neuen Baureihe B1 wurde auf die bewährte Technologie des dichtungslosen Pumpwerkes gesetzt. Flüssigkeiten können dadurch nicht verunreinigt werden und die Pumpe kann kurzzeitig trockenlaufen, ohne Schaden zu nehmen. Die neue Pumpe wurde für Anwendungen konzipiert, bei denen geringe Mengen aus kleinen Behältern mit engen Öffnungen abgefüllt werden können.
Die Diskussion zur Versorgungssituation mit Braugerste und den verschiedenen Hopfensorten und Hopfenprodukten ist wieder in vollem Gange. Die Laboratus Labor Beratung Service GbR, Köln, und das Ingenieurbüro IngFN Dr. Frank Nitzsche, Voerde, werden am 27. Oktober 2010 im Mercure Hotel, Friesenstraße 44 - 48, 50670 Köln, dieses Thema intensiv beleuchten. Neben einem Exkurs in die rheinländische Gerstenernte 2010 und einer Einschätzung der zukünftigen Versorgungslage bei Braugerste, Hopfen und Hopfenprodukten werden auch Entwicklungen im Braugersten- und Hopfenanbau gezeichnet. Es werden Ansätze zur Risikominimierung bei der Malzversorgung, vielfältige Möglichkeiten zur Hopfung des Bieres, aber auch Risiken und Alternativen für den Landwirt aufgezeigt. Abgerundet wird das Seminar mit den Fragen „Muss es immer Malz sein?“ und „Welche alternativen Extraktlieferanten stehen zur Verfügung?“. Beim Thema Qualitätssicherung werden alternative Strategien zur Bewertung von Malzqualitäten geboten. Anmeldeschluss ist der 18. Oktober 2010.
Mit einem Bierkasten aus weißem Recycling-Material geht die Schlegel Bier GmbH zusammen mit der Schwelmer Brauerei, die für den Vertrieb der Marke Schlegel zuständig ist und Schlegel im Lohnbrauverfahren braut und abfüllt, mit gutem Beispiel voran: Gemeinsam hat man einen Bierkasten entwickelt, der aus dem Granulat geschredderter ausgedienter Getränkekästen hergestellt wird.
Sämtliche Bereiche der Produktion, Lagerung und Präsentation von Lebensmitteln unterliegen immer größeren hygienischen Anforderungen. Dekur UV-150 beseitigt vollständig Keime, Bakterien, Viren und Unreinheiten in der Raumluft. In einem absolut geschlossenen Gerät befindet sich ein Luftumwälzungssystem, welches die Raumluft ansaugt und an einer Spezial-UV-C-Röhre vorbeiführt. Hierbei werden sämtliche Keime, Bakterien und Viren vollständig abgetötet und die sterile, saubere Luft dann in den Raum zurückgeführt. Die Luftumwälzungsleistung beträgt 150 m³ pro Stunde. Das Gerät kann stationär an der Wand befestigt, jedoch auch frei aufgestellt werden. Es besteht komplett aus V2A Edelstahl und hat einen Stromverbrauch von 75 Watt pro Stunde. Das sehr leise laufende Gerät fügt sich mit eine Größe von 50 x 40,5 x 14 cm in jeden Raum ein. Dekur UV-150 besitzt die Prüfzeichen Europa-Standard IEC 335-2-59 und CE.
Eine direkte, vollständige Bieranalyse durch Messung im Produktstrom der Hauptleitung kann durch Kombination eines Ultraschallsensors mit einem Refraktometer erfolgen. Ein für diese Anwendung passendes Messsystem ist das LiquiSonic® Plato 40 der Firma SensoTech, das exakt und ohne Zeitverzug den Extrakt- und Alkoholgehalt, die daraus resultierende Stammwürzekonzentration und die Temperatur ermittelt.
Beim 3. EBC Hop Symposium in Wolnzach, das vom 12. bis 14. September in Wolnzach unter großer internationaler Beteiligung stattfand, ging es neben pflanzenbaulichen Fragestellungen und speziellen Themen zum Einsatz von Aromahopfen (vgl. BRAUWELT 39-40, S. 1165) auch um den Einfluss von Hopfen auf die verschiedenen qualitativen Aspekte im Bier. Zwei Vorträge werden an dieser Stelle zu dieser Frage beispielhaft aufgegriffen.
Gegenüber dem zweiten Quartal veränderte sich die Situation kaum. Der saisonbereinigte und geglättete ifo-Geschäftsklimaindex rutschte geringfügig von –11,88 auf –12,47 Indexpunkte ab. Das konjunkturelle Klima der Brauereien kann demnach als leicht unterkühlt gelten. Insgesamt wurde die Geschäftslage aber als durchaus befriedigend bezeichnet, für die nächsten sechs Monate rechnet allerdings ein Fünftel der befragten Brauereien mit einer Geschäftsverschlechterung.