Eingabehilfen öffnen

Amsterdams Brouwhuis Maximilaan -- Diese Gasthausbrauerei liegt in Amsterdams Altstadt am Kloveniersburgwal 6 bis 8 und wird von den Brüdern Albert und Casper Hoffmann und ihrem Freund Joost Adriaansz geführt, die als Brauer, Gastwirt und Koch tätig sind. Die Erfahrungen für das Brauen sammelte Albert im Isarbräu in München und in der Brauerei Schneider. Von daher rührt seine Hochachtung vor Menschen, die aus vier Bestandteilen solch herrliches Bier bereiten können. Folglich wird sein Bier nach dem Reinheitsgebot gebraut und weder filtriert noch pasteurisiert. Außerdem wird dies unholländische Bier auch noch in unholländischen Gemäßen von 0,4 l Inhalt ausgeschenkt. Die Sudgröße beläuft sich auf 10 hl, die Jahreskapazität auf 1000 bis 1500 hl....

Als unabhängiges Gremium zur Selbstkontrolle im Verpackungsbereich hat sich am 17. 2. 1993 in Bonn der Deutsche Verpackungsrat (DVR) konstituiert. -- Ihm gehören führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Publizistik und Wirtschaft an. Die Braubranche ist durch Dr. Richard Weber, geschäftsführender Gesellschafter der Karlsberg Brauerei KG Weber, Homburg/Saar, vertreten. Der DVR wird in Zukunft Empfehlungen für eine ökologische und ökonomische Optimierung von Verpackungssystemen aussprechen, mögliche Fehlentwicklungen aufzeigen und darüber hinaus als Beratungsinstanz fungieren.

Gasthausbrauereien in Zürich -- In der Brauwelt, Nr. 4 (1993), war auf die sich ausbreitende Gasthausbrauerei- Kultur in der Schweiz eingegangen worden. Hierzu gehören auch die Pläne der Back & Brau-Holding zum Bau zweier derartiger Erlebnisbrauereien in der größten Stadt der Schweiz. Dort soll man nach den Plänen von Kurt Walker, Martin Wartmann von der Actienbrauerei Frauenfeld und Andreas Reinhart von Gebrüder Volkart in Winterthur im Herbst dieses Jahres auf dem Steinfelsareal im Industriequartier eine Gasthausbrauerei mit postmodernem Restaurant eröffnet werden. Als nächstes Projekt ist dann der Umbau der Linde an der Universitätsstraße in Zürich vorgesehen, die sich im Besitz der Studentenverbindung Kyburgerhaus befindet..

Ärger mit den Kölschgläsern -- Die Abgabe von kostenlosen Gläsern, Bierdeckeln und sonstigem Werbematerial ist in Köln von den Brauereien erheblich eingeschränkt oder gar eingestellt worden. Heute bezahlen die Gastwirte für ein Kölschglas mit dem Emblem der Gaffel-Brauerei 1,27 DM zuzüglich Mehrwertsteuer, und ähnlich sieht es bei Früh, der Garde oder Sion aus. Nur Dom begnügt sich mit 80 Pfennig für das Glas. Die Wirte bedauern diese Entwicklung. Ein Altstadtwirt rechnet an jedem Wochenende mit einem Verlust von mindestens 50 Gläsern durch Bruch bei den Gästen oder beim Spülen, aber auch durch Souvenirsammler. Der Kölner Karneval schlägt dann leicht mit 1000 Gläsern zu Buche..

Experiment Grolsch/Gulpen gescheitert -- Zum Jahresende 1992 ist die Brauerei Peizer Hopbel (Hopfenzapfen) geschlossen wordern. Sie war Anfang 1989 von den beiden großen Brauereien Grolsch und Gulpen als Gasthausbrauerei eröffnet worden. Während einer Probezeit sollte betrachtet werden, ob diese Kombination von Gastwirtschaft und Brauerei lebensfähig sei. Bei einem Erfolg des Experiments hätten mehrerer solcher Betriebe eingerichtet werden sollen. Im Zeitraum von vier Jahren waren die Resultate jedoch negativ. Die Gastwirtschaft wird von den bisherigen Betreibern weitergeführt, die die Absicht haben, in naher Zukunft wieder ein eignes (Peizer) Bier auszuschenken. Die Einrichtung der Brauerei wird an anderer Stelle in den Niederlanden wiedererichtet, möglicherweise in Delft oder Groningen..

Personalwirtschaft als unternehmerische Herausforderung -- Die Entwicklung der Unternehmensführung und der Personalwirtschaft wird in den kommenden Jahren von Mega-Trends wie technologische Revolution, Ökologisierung und Internationalisierung des Wirtschaftens geprägt werden. Die Anforderungen an die Unternehmensführung werden zunehmen, da eine erfolgreiche Personalwirtschaft immer mehr zu einer entscheidenden Größe im Wettbewerb der Unternehmen wird. Der folgende Beitrag erläutert ausgewählte Problembereiche der Personalwirtschaft und berücksichtigt dabei auch aktuelle Themen wie den Europäischen Binnenmarkt und Umweltschutz.

Personalführung und Management aus Sicht der Technik -- Das Bundesforschungsministerium will 350 Mio DM ausgeben, um im Rahmen eines Förderungsprojektes bis 1996 dazu beizutragen, daß die Bezeichnung Made in Germany ein auf dem Weltmarkt geachtetes Gütesiegel bleibt. Das Programm soll als ein Angebot an Wirtschaft und Wissenschaft zu einer völlig neuen Strategie der Qualitätssicherung führen: Qualität soll nicht mehr erst am Ende des Produktionsprozesses durch Prüfen und nachträgliche Fehlerbeseitigung, sondern vom ersten Federstrich der Planung an sichergestellt werden; eine ganzheitlich orientierte Qualitätsstrategie.

Umsatzchancen jenseits der Kostendeckung -- Auch Verbrauchermärkte haben Probleme: Trotz der für die Konsumenten attraktiven Betriebsgrößen (Verkaufsflächen etwa zwischen 1500 und 2500 m2) ist ein relativ hoher Mindestumsatz je m2 Verkaufsfläche allein zur Kostendeckung erforderlich. Gleichzeitig sind die Potentiale für Umsatzsteigerungen aber noch lange nicht ausgeschöpft. So faßt Dipl.-Kfm. Werner Klein, Unternehmensberater der BBE- Bayern, die Ergebnisse seiner Analyse mehrerer Verbrauchermärkte in Süddeutschland zusammen. Die kostendeckende Soll-Raumleistung liegt in der Regel zwischen 7000 und 8000 DM/m2 Verkaufsfläche und wird keineswegs von allen Verbrauchermärkten erreicht. Die eigene Leistungsfähigkeit (z. B.a..

Kooperation statt Konfrontation. Erfolgsrezept für erfolgreiche Werbung -- Beim Wettkampf um die Werbemark wird mit harten Bandagen gefochten. Kein Wunder: Knapp 20 Milliarden Mark hatte die deutsche Wirtschaft 1992 für Werbung in den Medien zu vergeben. Um ein möglichst großes Stück vom Kuchen zu ergattern, warten die Werbeträger oft mit Argumenten auf, die Werbetreibenden und Agenturen zwar schmeicheln, aber nicht unbedingt den größten Nutzen bringen.

Ökologie-Management. Ungenutzte Chance auf Wettbewerbsvorteile -- Abwehr und Verleugnung waren wohl verbreitete Reaktionen in der Wirtschaft, als vor etwa zwanzig Jahren die Umweltschutzdiskussion begann. Hiervon ist auch die Nahrungs- und Genußmittelindustrie nicht ausgenommen. Inzwischen bestreitet jedoch kaum noch ein Unternehmen, daß aktiver Umweltschutz eine unabdingbare Voraussetzung für dauerhafte menschliche, zumindest aber menschenwürdige Existenz auf unserem Planeten ist.

Implentierung eines Qualitätssicherungssystems nach DIN/ISO 9000 ff. -- Ein zertifiziertes Qualitätssicherungssystem nach DIN ISO 9000 ff. bzw. EN 29000 ff. gilt mittlerweile als Stand der Technik und bringt als funktionierendes, integriertes, bereichübergreifendes Management-System auch nachweislich Vorteile auf einem internationalen Wettbewerbsmarkt und vor allem bei den innerbetrieblichen Abläufen. Auf potentielle Probleme und Gefahren bei der Implementierung eines QS- Systems sowie deren Abhilfe soll in dem nachfolgenden Artikel hingewiesen werden.

Aktueller Gerstenmarkt -- Für alterntige Braugerste besteht kaum noch Interesse. Auch das Angebot ist gering. Braugerste der Ernte 1993 wird sehr zögernd zu auf der Basis der Vorvertragsempfehlungen der Erzeugergemeinschaften stetigen Preisen gehandelt. Der Handel findet bei den Erzeugern nur schwache Resonanz und steht mit seinen Forderungen von 37 bis 37,50 DM/dt bei den Verarbeitern vor einer Malzmarktbarriere (s. S. 517), die zu diesen Braugersten-Preisvorstellungen nicht paßt.

Brauwelt-Newsletter

Newsletter-Archiv und Infos

Pflichtfeld

Brauwelt-Newsletter

Newsletter-Archiv und Infos

Pflichtfeld

BRAUWELT unterwegs

Trends in Brewing
Datum 06.04.2025 - 09.04.2025
EBC Symposium
18.05.2025 - 20.05.2025
kalender-icon