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Und wieder ist einer weg. Spricht man künftig von italienischen Brauern, so kann eigentlich nur noch von der Südtiroler Brauerei Forst die Rede sein, jetzt, da auch Peroni an einen ausländischen Braukonzern verkauft hat. Warum Peroni zum Verkauf stand - dafür gibt es sicherlich viele Gründe. Einerseits gelang es Heineken durch eine geschickte Akquisitionspolitik und Markenstrategie, Peroni die Marktführerschaft streitig zu machen. So kontrollierte Peroni 2002 bei 4,4 Mio hl Bierausstoß nur noch 25% des Marktes, wohingegen Heineken Italia einen Anteil von 35% hatte. Man bedenke: all dies vor dem Hintergrund eines expandierenden Biermarktes (17 Mio hl in 2002; Pro-Kopf Konsum: 29 l). Andererseits stand wohl kein geeigneter Nachfolger zur Verfügung, der das Vertrauen der zahlreichen Familienaktionäre auf sich hätte vereinen können. In einem Unternehmen in der 5. Generation, wie Peroni, war der Interessenkonflikt zwischen Familienmitgliedern, die nur Aktionäre sind und denen, die im Unternehmen arbeiten, offenbar unüberbrückbar geworden. Folglich einigte man sich auf den Verkauf des Unternehmens. Damit man das Unternehmen als sauber geordnetes Aktienpaket einem Käufer übergeben konnte, kaufte die Familie im Jahr 2000 den 24%igen Anteil, der im Besitz von Danone war, wieder zurück.
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Es gibt ein irisches Sprichwort, das besagt "wie gut das Getränk auch sein mag, man kriegt davon immer Durst". Offensichtlich hat das Sprichwort seine Gültigkeit verloren. Der Bierkonsum in Irland geht zurück - und das schon seit Jahren. Die Iren (Pro-Kopf-Konsum: 150 l) trinken zwar immer noch mehr Bier als alle anderen Europäer mit Ausnahme der Tschechen. Doch sie finden auch mehr und mehr Gefallen bzw. Geschmack an Wein und den sogenannten Pre-Mixes. Obwohl die Iren höhere Steuern auf Wein bezahlen als die meisten Europäer, hat sich der Weinkonsum auf der grünen Insel im vergangenen Jahrzehnt mehr als verdoppelt. Laut Untersuchungen des Wine Development Board of Ireland trinkt die Hälfte der irischen Erwachsenen heute regelmäßig Wein, während es 1990 erst 28% waren.
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Unter den Analysten scheint Einstimmigkeit darüber zu bestehen, dass die Chancen für Carlsberg übernommen zu werden oder sich selbst in größerem Umfang an der Konsolidierung der Brauwirtschaft zu beteiligen, relativ gering sind. Das kann dem Unternehmen gerade recht sein. Denn einige der Zahlen des Finanzjahres 2002 lagen unter den Erwartungen. Die Carlsberg Group, zu der neben den Brauereien auch rund 100 Tochtergesellschaften gehören, gab bekannt, dass im Finanzjahr 2002 der Umsatz um 3% auf 35,5 Mrd DKK gestiegen ist. Der Gewinn (EBITDA) lag um 15% über dem des Vorjahres und betrug 3,8 Mrd DKK. Der Gewinn vor Abschreibungen und Goodwill lag bei 2,1 Mrd DKK. Der Gewinnanteil der Brauereien belief sich auf 1,01 Mrd DKK. Eine Dividende von 5,00 DKK je Aktie wurde festgesetzt.
Verpackung
Erstmals wurde anlässlich des 29. Internationalen Kongresses der European Brewery Convention vom 17. - 22. Mai 2003 in Dublin ein voll recyclebares PET-Keg von der australischen EcoKeg Pty.Ltd., vorgestellt. Die Außenwand besteht aus "high density polyethylene" (HDPE) und Polypropylen (PP) mit entsprechender Stabilität und ist voll recyclebar. Die innere Blase mit einem Inhalt von 30 l, der bis 40 l angehoben werden kann, besteht aus PET mit einer von der FDA zugelassenen Beschichtung, die die Bierstabilität laut Herstellerangabe aufrechterhält, ebenfalls voll recyclebar. Der voll recyclebare Stechdegen ist aus PET und Stahl, passt an alle Ausschanksysteme.
Verpackung
Bundesumweltminister Jürgen Trittin lehnte am 26. Mai 2003 den Vorschlag der Wirtschaft ab, eine Einwegsteuer als Ersatz für das Dosenpfand einzuführen. Weder die Pfandpflicht selbst noch eine Verlängerung der Übergangsfrist stünden zur Debatte. Erneute Überlegungen, statt des Dosenpfands eine Einwegabgabe oder gar eine "Dosensteuer" einzuführen, seien "überflüssig und unseriös". Eine solche Steuer sei in der gegenwärtigen Wirtschaftslage "Gift für die Konjunktur" und treffe zudem nur die Verbraucher, nicht aber die Verursacher der Dosenflut, die Abfüller und Vertreiber von Einweggetränken. Das Pfand sei die verbraucherfreundliche Lösung, da es anders als eine Abgabe zurückgezahlt werde. Handel und Industrie hätten sich im Dezember des vergangenen Jahres dazu verpflichtet, spätestens bis zum 1. Oktober 2003 ein Pfandsystem aufzubauen. Bis dahin werde die eingeschränkte Umsetzung der Pfandpflicht durch den Handel geduldet, etwa die Rückgabe der Packungen nur dort, wo sie gekauft wurden. Das Bundesumweltministerium erwarte, dass die Wirtschaft ihre Zusage einhalte, hieß es aus dem BMU.
Markt
Nach einer Aufstellung der Brauerei C. & A. Veltins blieb der Marktanteil bei den Biermischgetränken im Bundesdurchschnitt im ersten Quartal 2003 mit 2,5% in etwa auf Vorjahresniveau (2,6%). Sie konnten sich aber dem zwangspfandbedingten Mengenverlust des Marktes nicht ganz entziehen. Veltins-Geschäftsführer Marketing/Vertrieb, Dr. Volker Kuhl, rechnet für die Zukunft durchaus noch mit Steigerungsraten in diesem Segment. Biermischgetränke könnten seiner Meinung nach mittelfristig mit Weizenbier gleichziehen. Für Neueinsteiger sieht Kuhl kaum noch Chancen, da die vorhandene Markenphalanx inzwischen die gesamte Angebotsbreite in Handel und Gastronomie abdeckt. In NRW führt lt. Nielsen Frankenheim Blue mit einem Marktanteil von 22,4% (-0,1%) vor Dimix von Diebels mit 14,9% (-2,7%) und Veltins "V+" mit 11,4% (+5,8%). Es folgen Mixery mit 7,3%
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Eine Vielzahl der Brauereien interessiert heute vor allem eine Frage: Wie wird das Jahr 2003? Bringt es Absatz- und Umsatzsteigerungen oder ist mit Stagnation, vielleicht sogar mit einer weiter rückläufigen Entwicklung des Biermarktes zu rechnen? Ernst & Young geht mit einem neuen Szenario nicht nur einen, sondern gleich mehrere Schritte weiter. Das Thema: Der deutsche Biermarkt und die Marktstellung der deutschen Brauereien 2015.
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Nach drei Jahren Flaute hat die tschechische Biererzeugung 2002 wieder die Grenze von 18 Mio hl überschritten. Nach Angaben des nationalen Verbandes von Bierbrauern und Malzproduzenten gibt es derzeit im Lande 49 Industriebrauereien, die insgesamt 331 Sorten Bier am Markt anbieten. Mit fast 18,2 Mio hl fiel der Bierausstoß im vergangenen Jahr um 1,5% höher aus als 2001. Der mit Abstand bedeutendste Produzent war mit rund 5,2 Mio hl die Pilsner Brauerei Prazdroj. Der folgten Pivovar Radegast (2,1 Mio hl) sowie Staropramen in Prag und Budweiser Budwar (jeweils 1,2 Mio hl). Ein Zuwachs um 4% war bei Lagerbieren zu verzeichnen. Darüber hinaus stieg die Erzeugung leichter und alkoholfreier Biere. Auch die tschechische Malzerzeugung wies 2002 mit über 452 000 t einen Zuwachs um mehr als 4% auf..
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Der Boom auf dem russischen Biermarkt treibt auch die Investitionen der Rohstoffzulieferer für die Brauereien an. Ein großer Teil des im Land verarbeiteten Malzes wird derzeit noch durch Einfuhren gedeckt. Die Qualität des Importrohstoffs gilt zum einen als besser, zum anderen reichen die vorhandenen Produktionskapazitäten nicht aus, um den Bedarf der Brauereien zu befriedigen. In einigen Jahren wird das jedoch schon ganz anders aussehen. Eine ganze Reihe von Unternehmen investiert derzeit in den Bau neuer Malzfabriken. In nur sieben Jahren hat sich die Bierproduktion mehr als verdreifacht. Wurden 1996 noch etwa 20,2 Mio hl Bier in Russland produziert, so waren es 2002 schon rund 70,2 Mio hl. Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg von rund 30 l im Jahr 1999 auf etwa 47 l im Jahr 2002. Mit der wachsenden Produktion nahm auch der Bedarf an Verpackungen, Glasflaschen und Aludosen, aber auch an Rohstoffen wie Malz und Braugerste zu.
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