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Baltika, der größte Brauer Russlands und im Besitz von Baltic Beverages Holding, beäugt seit einiger Zeit den chinesischen Markt. Der Ausbau der Exportaktivitäten ist für Baltika ein Muss, schließlich soll das Wachstum des Konzerns beibehalten werden, auch wenn der russische Biermarkt in ein paar Jahren sein Plateau erreichen wird. Im April eröffnete Baltika die Khabarovsk Brauerei im Osten Russlands gelegen, nördlich von Wladiwostok. In diesem Gebiet leben 10 Mio Konsumenten. Jenseits der Grenze jedoch in der angrenzenden chinesischen Provinz Mandschurei, leben 120 Mio Menschen. Die Khabarovsk Brauerei hat eine Kapazität von 1,0 Mio hl Bier und kostete, laut eines Reports, 50 Mio USD.
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Im März steigerte Carlsberg Breweries seinen Aktienbesitz in Carlsberg Okocim dank der Übernahme von 3,5% der Aktien, die zuvor der Bitburger Brauerei gehört hatten, auf 75%. Der Preis des Aktienpakets betrug 28 Mio DKK. Erst im Dezember 2002 hatte Carlsberg den Brauern aus der Eifel 9,9% der Anteile abgekauft zum Preis von 86 Mio DKK. Diese Transaktion, ebenso wie die zwischen Radeberger und SABMiller im Frühjahr, als Radeberger 98,8% seiner Anteile an der Brauerei Browar Dojlidy an den zweitgrößten Brauer der Welt in Höhe von 35 Mio EUR verkaufte, markiert den endgültigen Rückzug der deutschen Brauer aus dem polnischen Biermarkt. 2002 verkauften die vier Brauereien, die zu Okocim gehören, 3,5 Mio hl Bier. Gegenwärtig beträgt sie nur 1%..
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Sie: "Wie ungeschickt von mir, ich habe sie nass gemacht." James Bond: "Hauptsache mein Martini ist trocken geblieben." Die Sprüche James Bonds sind Legende. Keiner konnte so unbeschreiblich cool wirken wie er. Selbst in der Hitze des Gefechts, wenn eine seiner Gespielinnen ihn bittet: "James, ich brauche dich." Und er darauf erwidert: "England auch." Mit dem Slogan "Er ist der wahre Held unserer Zeit" wurden die Bond-Filme schon in den 1960er Jahren vermarktet.
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Während des Geschäftsjahres 2002 (bis 31. Dezember 2002) konnte der führende Brauer Mexikos, Grupo Modelo, seinen Nettoumsatz auf 36 Mrd Pesos erhöhen (+6,6%). Der Inlandsabsatz stieg um 3,6% und der Export um 13,5%. Der Nettoumsatz beim Export betrug 908 Mio USD. Der Durchschnittspreis in USD für einen Hektoliter Bier für den Export lag um 3,6% über dem des Vorjahres. Der Anteil des Exports am Nettoumsatz war 24,9%, der des Inlandsbierabsatzes 66,4%. Das Betriebsergebnis lag bei 9,4 Mrd Pesos, das EBITDA bei 10,9 Mrd oder 30,2% des Umsatzes. Der Bierabsatz 2002 habe eine neue Rekordhöhe von 39,9 Mio hl (+3,9%) erreicht, so Grupo Modelo in einer Erklärung. Der Inlandsabsatz in Hektoliter stieg um 1,3%, während der Export volumenmäßig um 11,3% zunahm.
Markt
"Prognosen, in den nächsten zwölf Jahren würden mehr als zwei Drittel der deutschen Brauereien geschlossen, widersprechen den bisherigen Erfahrungen und der tatsächlichen Entwicklung in den letzten Jahren." Dies erklärte der Pressesprecher des Deutschen Brauer-Bundes [EV], Erich Dederichs, in Bonn in Zusammenhang mit einer kürzlich veröffentlichten Studie einer Wirtschaftsberatung (s. Brauwelt Nr. 22, 2003, S. 666).
AfG
Nach Angaben des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen erreichte der Pro-Kopf-Verbrauch an Mineral- und Heilwässern im Jahre 2002 in Deutschland einen Rekordwert von 113,7 l.
Verpackung
Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Usuma, Berlin, erklärten über 90 Prozent der 1041 Befragten, sie würden Bier am liebsten in Glasflaschen kaufen. Nur 3,1 Prozent stimmten für die Plastikflaschen und 1,9 Prozent für die Dose. 4,8 Prozent machten keine Angaben. Knapp 81 Prozent fänden es weniger gut beziehungsweise schlecht, wenn ihnen im Einzelhandel Bier in Plastikflaschen angeboten würde.
Verpackung
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Ausweitung der Pfandpflicht auf Einweg-Getränkeverpackungen beschlossen.
Archiv
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Spirituosen ist in Deutschland im Jahre 2002 um 0,1 l auf 5,9 l (+1,7%) gestiegen. Der Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und Importeure (BSI) erachtet diese Entwicklung als um so erfreulicher, als es in schwierigen Zeiten die Genuss-Warengruppen schwieriger haben als die "Musswarengruppen". Insgesamt ist der Konsum an alkoholischen Getränken im Jahre 2002 um 0,4 Prozent auf 151,6 l gesunken. Trotz schwierigerer wirtschaftlicher Lage ist für die Spirituosenbranche die Käuferreichweite fast konstant geblieben, d.h. rund 68 Prozent der Haushalte kauften mindestens einmal pro Jahr Spirituosen ein.
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