Markt
Der Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung der 29 größten Getränkehersteller im Vergleich der Jahre 2002, 2001 und 2000
Abfüllung
Aseptische Abfüllung entwickelt sich für die Getränkebranche zur Schlüsselfrage - erkennbar am großen Zuspruch, den die Fachtagung der Akademie Fresenius verzeichnete: Am 3. und 4. Juni 2003 diskutierten Getränkeabfüller, Anlagenhersteller und unabhängige Experten mit 150 Konferenzteilnehmern neue Produktionskonzepte in technischer und unternehmenspolitischer Sicht.
AfG
Eine Studie zum Getränkekonsum in Deutschland hat regionale Unterschiede bei den Trinkgewohnheiten der 12 000 befragten Teilnehmer ergeben. In Auftrag gegeben wurde die Studie von der CMA (Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH) und der Zentralen Markt- und Preisberichtsstelle (ZMP). Die Befragung ergab, dass Kaffee, Wasser bzw. Mineralwasser und Tee die beliebtesten Getränke sind. In der Befragung gaben fast alle an, täglich eines dieser Getränke zu sich zu nehmen. Alkoholische Getränke werden von etwa 30 Prozent der Befragten getrunken, am Wochenende etwa 1,5-mal häufiger als an Werktagen. An Werktagen und am Sonntag wird Bier bevorzugt, am Samstag Wein. Über 19 Prozent der befragten Personen trinken Wein in aller Ruhe..
AfG
"Fruchtsaftschorlen sind die ,Renner‘ bei den fruchtsafthaltigen Getränken", so Karl-Otto Becker, Präsident des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF), auf der Jahrestagung in Königswinter. Wellness und Gesundheit, Spaß und Genuss bestimmen den Trend bei den Getränken. Die Fruchtsaft-Industrie hat sich auf den wachsenden Konkurrenzdruck eingestellt und sprüht vor innovativen Saftideen. Während Wellness-Drinks, ACE-Getränke und andere Produktneuheiten, beispielsweise auf Basis von exotischen Früchten, den Saftmarkt beflügelten, stagnierten andere Segmente. Unter dem Strich ist die Fruchtsaftbranche mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2002 nicht zufrieden. Über den VdF und seine Landesverbände sind zurzeit 443 Hersteller von Fruchtsäften/-nektaren und Gemüsesäften/-nektaren mit rund 7500 Beschäftigten organisiert. Im internationalen Vergleich haben die Deutschen seit Jahren den größten Durst auf flüssiges Obst. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt nach vorläufigen Erhebungen bei 40,2 Liter (2001: 40,5 Liter). Das ist mit Blick auf andere westeuropäische Länder (durchschnittlich 24,4, Liter/Kopf) und die USA (35,7 Liter/Kopf) weiterhin mit Abstand Spitze.
Archiv
Den Verkauf des größten österreichischen Braukonzerns BBAG an Heineken quittieren die österreichischen Biertrinker mit einem Achselzucken. Die Konsumenten erwarten mehrheitlich weder Markensterben noch Einheitsbier, dafür aber mehr Auswahl. Mit billigeren Preisen rechnet man eher nicht, heißt es in einer "market"-Umfrage. Dabei erfasste das Meinungsforschungsinstitut rund 400 Personen ab 18 Jahren.
Verpackung
55 Prozent der Bundesbürger sind dafür, das zu Jahresbeginn eingeführte Dosenpfand wieder abzuschaffen. Das hat eine repräsentative Blitzumfrage des Emnid-Instituts im Auftrag der "WirtschaftsWoche" ergeben. Demnach sind 41 Prozent der Deutschen mit dem Dosenpfand einverstanden, keine Meinung dazu haben vier Prozent. Nach Angaben der "WirtschaftsWoche" wurden zu diesem Thema vor dem Pfingstwochenende 1000 Bundesbürger im Alter ab 16 Jahren befragt.
Management
Zwangsläufig kommt der private Unternehmer irgendwann in eine Situation, in der er sein Unternehmen übergeben muss. Wird diese Übergabe durch sein plötzliches Ableben erzwungen, sind oft Ratlosigkeit und Chaos für Hinterbliebene und Unternehmen gleichermaßen vorprogrammiert. Besser ist es, rechtzeitig zu planen und die Nachfolge seines Unternehmens systematisch zu regeln.
Management
Wie der Vater, so der Sohn? Nichts an einer Stabübergabe ist unvermeidlich oder modellhaft. Außer dass mit ihr Hoffnungen, Wünsche und Lebensentwürfe einer Generation an die nächste weitergereicht werden. Sich dieser Last zu entledigen ist Aufgabe und Bürde zugleich.
Archiv
In einer Vorlage bei der Börsenaufsicht gab der weltgrößte Brauer, Anheuser-Busch Cos. Inc., bekannt, dass man dem Chairman vergangenes Jahr sowohl das Gehalt wie auch die Zulagen gekürzt hat, nachdem er vom Posten des Chief Executive Officers zurückgetreten war. In gleicher Vorlage wurde verkündet, dass das Gehalt des neuen CEO erhöht wurde. Vergangenes Jahr bezog der Chairman August A. Busch III, 65, ein Gehalt von 900 000 USD, was eine deutliche Verringerung seiner Bezüge gegenüber 2001 darstellt, da er im Juli 2002 den Stab an den neuen CEO Patrick Stokes, 60, weitergegeben hat. 2001 betrug sein Gehalt knapp 1,2 Mio USD. Der Bonus im Jahr 2002 fiel auf 2,7 Mio USD, nachdem er 2001 noch 3,3 Mio USD betragen hatte. Auch wurde mitgeteilt, dass Busch III Optionen auf 1 Mio Aktien erhielt - 2001 waren es noch mehr als 1,08 Mio Aktien gewesen. Stokes, der nun Präsident und CEO von Anheuser-Busch ist, wurde ein Gehalt von 1,3 Mio USD bezahlt (2001: 1,1 Mio USD). Sein Bonus stieg von 2,2 Mio USD 2001 auf 3,1 Mio USD 2002, da, wie zu lesen war, er die Ertragsvorgaben erfüllen konnte.
Archiv
Wie sagt der Butler im deutschen Silvester-Gaudium Dinner For One? "Eines Tages bringe ich die Katze um!" Gemeint ist natürlich der Löwe auf dem Boden, über dessen ausgestopften Kopf der Butler beim Servieren des Silvestermenüs fortwährend stolpert. Gleiches hat SA Breweries (SABMiller) mit seinem Löwen vor. Die rede ist natürlich von der altehrwürdigen Marke Lion, deren Relaunch als Bier für die Rave-Generation spektakulär fehlgeschlagen ist. Jetzt soll die Marke still vom Markt genommen werden. Viele Südafrikaner hegen zärtliche Erinnerungen an die 114 Jahre alte Biermarke Lion, die einst die beliebteste Marke von SAB war mit einem Marktanteil von über 50%.
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