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Alfa Laval, Lund/Schweden, hat die dänische Toftejorg Gruppe übernommen. Toftejorg ist Spezialist für Tankreinigung mit einer sehr umfangreichen Produktpalette in diesem Bereich. In der Kombination des Spezialisten mit dem globalen Anlagen- und Komponentenlieferanten sieht Alfa Laval die Möglichkeit, ihr Angebot in die geplante Richtung auszubauen.
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Die Modelo-Gruppe hat sich mit einer Minderheitsbeteiligung an der John I. Haas CO2-Extraktionsanlage in Yakima, Washington, beteiligt. Das Joint Venture firmiert unter der "International CO2 Extraction, LLC". Henry von Eichel, CEO of John I. Haas, Inc., freut sich über das Engagement, mit dem Modelo seine Versorgung mit Hopfen-CO2-Extrakt sichern will. Vermarktung und Produktion von Hopfenextrakten bleiben weiterhin allein in der Hand von John I. Haas, Inc.
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Sie kamen, sahen und siegten. Und zwar auf breiter Front. Jetzt versuchen die Brauer Russlands sich gegenseitig die besten Stücke abzujagen. Früher hieß das Neuverteilung, heute Konsolidierung.
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Der Mann hat gerade mal die 30 überschritten - doch mit seinem Ehrgeiz wird er es wahrscheinlich noch weit bringen. Airat Khairullin, der General Director der russischen Brauerei Krasny Vostok, beabsichtigt nämlich, seine Brauerei zu einer der zehn größten Brauereien der Welt zu machen. Der Welt? Jawohl. Nur weil kaum einer weiß, dass die Brauerei Krasny Vostok in Kazan liegt, der Hauptstadt der Wolga-Republik Tatarstan, rund 1000 km östlich von Moskau, bedeutet nicht, dass es in der 1-Mio-Stadt keine 10-Mio-hl-Brauerei geben kann. Es gibt sie tatsächlich. In der Wolga-Republik Tatarstan, die kaum größer ist als die Schweiz, leben 3,6 Mio Tataren und Russen.
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Obwohl die neuseeländischen Gerichte der tschechischen Brauerei Budejovicky Budvar untersagten, die Schutzmarke Budweiser in ihrem Land zu verwenden, wurde Jiri Bocek, der CEO von Budejovicky Budvar, mit den Worten zitiert, dass diese Entscheidung nicht endgültig sei. Öööh - tatsächlich?
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Die brasilianischen Wettbewerbsbehörden haben nun der Übernahme der Brauerei Kaiser durch den kanadischen Bierkonzern Molson grünes Licht erteilt. In einer Veröffentlichung gab Molson bekannt, die Behörden "erachteten die Übernahme als vorteilhaft für den brasilianischen Biermarkt". Durch den Kauf von Kaiser zum Preis von 765 Mio USD stieg Molson zur Nummer 2 Brasiliens und zur Nummer 13 der Welt auf. Im Geschäftsjahr 2001 produzierte Molson in Kanada 11,3 Mio hl Bier. Trotz der Krisenmeldungen aus Lateinamerika, die tagtäglich die Zeitungen füllen, geht ein Report der Marktbeobachter von Canadean, London, davon aus, dass der Bierabsatz in Mittel- und Südamerika mittelfristig steigen wird. Angesichts vergleichsweise niedriger Konsumquoten soll sich der Bierverbrauch, so ist zu lesen, um fast 20% bis 2007 erhöhen. Die sieben wichtigsten Biermärkte Lateinamerikas sind Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko, Peru und Venezuela, die gemeinsam 94% des Biervolumens produzieren. Obwohl der Bierkonsum in vielen Märkten im Jahr 2001 rückläufig war, ging der Bierausstoß der Region insgesamt um 2% nach oben, dank einer Nachfragesteigerung in Brasilien, Mexiko und Venezuela, die allein fast 75% des Bierausstoßes auf sich vereinen. Wie in allen Schwellenmärkten besteht auch in Mittel- und Südamerika ein enger Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung und dem Bierkonsum. Jede positive Entwicklung wird daher von den Kernmärkten ausgehen müssen, da in der Region insgesamt der Bierkonsum rückläufig sein wird.
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Im Rest Australiens stolpert man nicht gerade häufig über eine so genannte Mikrobrauerei. Anders jedoch im Bundesstaat Westaustralien, ein Staat, der zehnmal so groß ist wie Großbritannien, in dem aber nur 1,8 Mio Menschen leben. Fernab von den bekannten Metropolen Sydney und Melbourne geht es den dortigen Mikrobrauern sehr gut, wie John Harvey berichtet. In Fremantle - so heißt der Hafen der Landeshauptstadt Perth - hatte die Little Creatures Brewing Company im Jahr 2001 eine sehr erfolgreiche Premiere. Was nicht verwundern sollte, ist doch Phil Sexton der Gründer der Little Creatures Brauerei (dt. "Kleine Kreaturen Brauerei" - gemeint sind pausbäckige Putten), der bereits in den 80er Jahren zu den Pionieren der australischen Mikrobrauer-Bewegung zählte. Vergangenes Jahr brachte er Rogers’ Beer auf den Markt, ein Ale mit 3,8 Vol.-%, das sich durch eine sehr deutliche Hopfennote auszeichnet und das nach zwei Un-Ruheständlern der australischen Brauwirtschaft benannt ist - Roger Bailey and Roger Bussell - die Phil überzeugen konnte, zumindest technologisch bei der Little Creatures Brauerei mit ins Boot zu kommen. Ebenfalls in Fremantle steht die Sail & Anchor Brewery, die 1984 von Phil Sexton gegründet wurde und die heute Foster’s gehört. Ihr Umsatz entwickelt sich recht erfreulich, nicht zuletzt, da die Räumlichkeiten vollständig renoviert wurden.
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Die Brau Union Hungaria, ungarische Biertochter der österreichischen Brau Union AG, hat im abgelaufenen Jahr 2002 unter dem Strich etwas weniger verdient, den Umsatz aber spürbar erhöht. Die Brau Union Hungaria meldete nach vorläufigen Zahlen für 2002 ein Nettoergebnis nach Steuern von 2,6 Mrd HUF (10,6 Mio EUR), das war ein leichter Rückgang um 0,9% zum Vorjahr. Der Nettoumsatz legte in Landeswährung um 8,8% auf 32,4 Mrd HUF zu. Im Geschäftsjahr 2002 setzte die Brau Union Hungaria knapp 1,9 Mio hl Bier ab, eine leichte Steigerung um 0,4% gegenüber 2001. Der Marktanteil der Brau Union in Ungarn gab von 27,1 auf 26,1% nach, sie belegt damit weiterhin den dritten Platz im Lande.
Recht
Wie Dr. Martin Buhmann, Zolltechnische Prüfungs- und Lehranstalt an der Oberfinanzdirektion Cottbus (E-Mail: ) im Rahmen der VLB Frühjahrstagung berichtete, ist (in der Regel) davon auszugehen, dass so genannte Malternatives in Deutschland nach der Branntweinsteuer und nicht nach der günstigeren Biersteuer besteuert werden.