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Wasser

Wassertropfen (chalrumpon onnongwa/shutterstock.com)

Die Notwendigkeit für Brauereien, den eigenen Wasserbedarf aus Kostengründen immer wieder kritisch zu überprüfen und zu hinterfragen, ist ungebrochen. Zum Vergleich werden hierzu Kennzahlen (Benchmarks) herangezogen. Problema­tisch ist dabei, dass die individuellen Gegebenheiten der Brauerei nicht ausreichend berücksichtigt werden und sich so ein verzerrtes Bild ergibt. Hieran und an einer transparenten und den Gegebenheiten vor Ort angepassten Datenaufnahme setzt der im Folgenden vorgestellte Individuelle Wasserbedarf (Individual Water Demand (IWAD)) an.

Die im Zweijahresturnus durchgeführte Messe in München wächst kontinuierlich. Als „Internationale Fachausstel­lung für Abwassertechnik“ (IFAT) 1966 gegründet ist sie nun schon längere Zeit die weltgrößte Plattform für die Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Recyclingwirtschaft. In den 18 Münchner Messehallen und auf dem Freigelände verteilten sich von 14. bis 18. Mai über 3350 Aussteller und über 141 000 Besucher aus 160 Ländern.


Am 20. und 21. September 2018 veranstaltet die Arbeitsgruppe Wassertechnologie von Dr. Karl Glas bereits zum 12. Mal das Seminar für Wassertechnologie am TUM Campus in Weihenstephan.


Der Bundesverband Naturkost und Naturwaren e.V. (BNN) und die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. haben eine gegenseitige Förder-Mitgliedschaft vereinbart. Damit arbeitet nach den Bioverbänden Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis auch der führende Verband der Bio-Händler, -Inverkehrbringer und -Verarbeiter mit der Qualitätsgemeinschaft zusammen.


Nachdem in den vergangenen Jahren die Spurenstoffe aus Arzneimitteln und anderen Pharmaka in den Fokus der Wasserwirtschaftler und Getränkehersteller rückten, wurde auf dem 3. Osnabrücker Abwasser-Symposium der Hach Lange Group im Dezember 2017 über Mikroplastikspuren (Partikel < 5 mm) in Lebensmitteln und Getränken diskutiert.


Bei Infektionsfällen mit Legionellen waren in der Vergangenheit oft kompakte Rückkühlwerke beteiligt, wie in Ulm (2010) und Warstein (2013). Hinzu kamen Jülich (2015) und Bremen (2015/16), wo in beiden Legionellen-Epidemien keine Erregerquelle identifiziert werden konnte. In beiden Fällen standen aber Verdunstungskühlanlagen oder Kühltürme im Fokus der Quellensuche. Dieser Artikel fasst die wichtigsten Pflichten der 42. BImSchV für Anlagenbetreiber von Verdunstungskühlanlagen zusammen, ein Anlagentyp, der vornehmlich in Brauereien vorkommt.


Selbst nach einer erfolgreichen Wasserbehandlung, wie in Teil 1 (siehe Seite 10-14) geschildert, ist es erforderlich, Wasser so zu verteilen und aufzubewahren, dass die erzielte und gewünschte Qualität nicht beeinträchtigt wird. Aus diesen Gründen sollte der gesamte Wasserkreislauf in die Gefahrenanalyse des Produktes und Prozesses mit aufgenommen werden. Weiterhin sollten alle Wasserkreisläufe hinsichtlich des Risikos auf Vermehrung und Verbreitung von Legionellen betrachtet werden.


In den meisten Brauereien ist die kontinuierliche Überwachung des Prozesswassers auf chemische und physikalische Parameter auf einem sicheren Niveau. Mikro­biologische Einflüsse dagegen werden bisher nur mühsam und zeitversetzt ermittelt. Das ändert sich jedoch gerade: Die Ermittlung der Totalzellzahl und weiterer aussagekräftiger Werte ist nun innerhalb kürzester Zeit möglich.


In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie wird Wasser in großem Umfang zu verschiedenen Zwecken eingesetzt. Die Wasserqualität kann daher, je nach Verwendung, entscheidenden Einfluss auf Produktsicherheit, Prozessführung und Personalsicherheit haben. Deshalb sollten sowohl die Herkunft des Wassers als auch seine Behandlung, Verteilersysteme (Kreisläufe) und Aufbewahrung im Rahmen von HACCP-Konzepten (Hazard Analysis and Critical Control Points, sprich Gefahrenanalysen kritischer Kontrollpunkte) betrachtet werden.


Um die notwendigen hygienischen Vorgaben bei der Lebensmittel- und Getränkeproduktion erfüllen zu können, müssen Maschinen und Anlagen regelmäßig gereinigt werden. Dabei ist es eine große Hausforderung, bedarfsgerecht den erforderlichen hygienischen Level auf den Punkt zu treffen. Hohe Sicherheitsaufschläge bei der Reinigung führen dazu, dass Ressourcen im Übermaß eingesetzt werden.


Erst vor wenigen Wochen jährte sich die Finanzkrise zum zehnten Mal – der drastische Anstieg der Kreditkosten für Banken löste eine regelrechte Panik an den Finanzmärkten aus, führte zu den turbulenten Ereignissen im folgenden Jahr und kostete zweistellige Milliardenbeträge [1]. Über diese Krise im Jahr 2007 und den daraus gewonnenen Erkenntnissen wurde mittlerweile viel geschrieben. Weshalb wurden die vielen frühen Warnsignale nicht beachtet? Eine der wichtigsten Erkenntnisse daraus ist ein erneuter Fokus auf Stresstests.