Rohstoffe
DieErzeugergemeinschaft HVG Hallertau e. G. nimmt, zeitlich begrenzt bis 30. Oktober 1997, zur Bildung eines Hopfenpools folgende Hopfensorten auf: Hallertauer Northern Brewer, Hallertauer Magnum, Hallertauer Perle, Hallertauer Tradition, Hallertauer Spalter Select, Hallertauer Taurus, Hallertauer Mfr., Hallertauer Nugget.
Mit der Unterzeichnung der Ablieferungserklärung geht die Entscheidungsbefugnis für die Vermarktung auf die Ezeugergemeinschaft über. Der Pflanzer kann über die Hopfen nicht mehr frei verfügen.
Abhängig vom Verkauf der Hopfen erhalten die Pflanzer Ratenzahlungen für die an die Erzeugergemeinschaft gelieferten Hopfen. Die Ratenzahlungen bzw. der Gesamtpreis pro Ztr sind dabei innerhalb einer Sorte einheitlich.U. erst nach längerer Zeit, evtl..
Rohstoffe
Die moderne Mälzungstechnologie ist weitestgehend optimiert und liefert bei geringem Schwund und Energieeinsatz hochwertige Malzqualitäten. Der Autor untersucht, wo es im Prozeß noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, um steigenden Anforderungen wie Geschmacksstabilität, Homogenität oder Mikroflora gerecht zu werden.
Rohstoffe
Erhebungen des Statistischen Landesamtes zufolge ist in Baden-Württemberg die Sommergerstenfläche gegenüber dem Vorjahr von 107 616 auf 113 632 ha ausgedehnt worden. Das entspricht einem Plus von 5%. Damit konnte BW die Position als zweitgrößtes Braugerstenerzeugerland in Deutschland weiter ausbauen.
Preisempfehlungen kamen nicht zustande
Das sehr hohe Braugerstenaufkommen aus der Ernte 1996 infolge einer sechsprozentigen Flächenausdehnung einerseits und wegen der sehr hohen Hektarerträge bei zusätzlich sehr guter Sortierung andererseits erschwerte die Preisbildung. Der von den Erzeugern gewünschte Preis von DM 30/dt konnte nur in wenigen Fällen realisiert werden. Die Sorte Krona dürfte letztmalig angebaut worden sein. Ihr Flächenanbau lag bei unter 10%. Juliwoche.
Rohstoffe
Erstmalig hat der Hopfenpflanzerverband Tettnang speziell für Brauer ein Hopfenseminar unter der Schirmherrschaft des Regierungspräsidiums Tübingen durchgeführt, und auf Anhieb kamen unter Mitwirkung des baden-württembergischen Brauerbundes 27 Teilnehmer aus dem Land und zum Teil auch aus dem benachbarten Bayern und bekundeten auf diese Weise ihr großes interesse am heimischen Rohstoff „Hopfen“.
Im theoretischen Teil stellte zunächst der Vorsitzende des Verbandes, Dr. Bernhard Locher, das kleine, aber feine Hopfenanbaugebiet Tettnang vor. 340 landwirtschaftliche Betriebe produzieren auf einer Fläche von l 666 ha den Tettnanger Aromahopfen. Die Exportquote liege bei ca. 70%, insbesondere in die USA und nach Japan. Somit hat sich der IKA inzwischen als besondere Spezialität etabliert.
Rohstoffe
Die Europäische Union kann nach dem guten Jahr 1996 wieder eine insgesamt zufriedenstellende Sommergerstenernte einbringen. Dies ist etwas überraschend, weil die Witterungsbedingungen in der Wachstumsperiode im Mai und Juni als zu kalt und trocken beurteilt wurden.
Wie so oft aber hat die Natur sich selbst geholfen und mit reichlich Niederschlägen im Juli sowie hochsommerlichem Wetter im August beste Voraussetzungen geschaffen.
Inzwischen ist die Ernte bis auf Irland, Schottland und die skandinavischen Länder nahezu beendet. Die Aussaatfläche ist um etwa 4% leicht angestiegen. Die Erträge liegen bis auf Österreich durchweg niedriger als im Vorjahr. Ganz besonders ist hierbei Spanien zu nennen, das wegen Trockenheit nahezu 2 Millionen Tonnen weniger Sommergerste geerntet hat.).
Rohstoffe
Die alle zwei Jahre stattfindende Hopfenrundfahrt durch das größte Hopfenanbaugebiet der Welt, die Hallertau, wurde in diesem Jahr vom Landkreis Freising (13% der Anbaufläche) organisiert. Auf dem Programm standen neben einer Besichtigung der Schloßbrauerei Au/Hallertau ein Besuch im Hopfenforschungsinstitut Hüll, wo der bayerische Landwirtschaftsminister Bocklet die Wichtigkeit der Gentechnologie auch für den Hopfen unterstrich, und die Präsentation eines modernen Hopfenbaubetriebes in Nandlstadt. Die geschützte Erntemenge in Bayern liegt in 1997 mit 648 000 Zentner (Hallertau 626 000 Ztr.) rund 7% unter dem Vorjahresniveau, allerdings werden die Qualität und vor allem die Alpha-Werte wohl über dem Ergebnis von 1996 liegen. Aufgabe des Züchters ist es, resistente Pflanzen zu selektieren.
Rohstoffe
Der Winter 96/97 war gekennzeichnet durch eine längere Frostperiode im Dezember und Januar, die für eine hervorragende Bodengare sorgte.
Beeinflußt durch die überdurchschnittlichen Temperaturen im März erfolgte der erste Austrieb des Hopfens sehr schnell. Anhaltende Nachtfröste in der zweiten Aprilhälfte, nach dem Schneiden, hatten keine negativen Auswirkungen auf die Entwicklung des Hopfens.
Begründet durch das Niederschlagsdefizit im Frühjahr waren die Böden bis einschließlich dem ersten Anackern, Anfang Juni sehr gut befahrbar. Regelmäßige und gut verteilte Regenschauer in den Sommermonaten Juni und Juli beflügelten zu galoppartigem Wachstum. So hatten die Mehrzahl der Bestände bereits um den 20. Juni die Längsdrähte erreicht. Ein Hagelschlag am 5. August 1997 statt..
Rohstoffe
Nachdem im Rahmen der vorläufigen Ernteermittlung durch die Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, Freising, rd. 90 Proben ausgewertet sind, zeichnet sich für die diesjährige Sommergerstenernte ein besseres Ergebnis ab, als dies zunächst erwartet worden war.
Nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes konnten auf einer Fläche von 206 257 ha (+ 4,2%) bei regional stark schwankenden Erträgen durchschnittlich 44 dt/ha eingebracht werden.
Der Vollgerstenanteil liegt bei 87%, der durchschnittliche Eiweißgehalt bei 11,0%. Insgesamt 67,8% des untersuchten Materials weisen einen Eiweißgehalt von weniger als 11,5% auf; 24% liegen über 12% Eiweißgehalt. Das 1000-Korn-Gewicht beträgt 44,5 g..
Rohstoffe
In ganz Deutschland steht der Braugerstenmarkt gegenwärtig erheblich unter Druck. Das berichtete H. Hermannsen im Ernährungsdienst vom 30. August 1997. Aus der Sorge heraus, daß die Landwirte zur Ernte 1998 nicht mehr genug Braugerste anbauen, wird lt. Hermannsen bereits jetzt über die neuen Vorvertragspreise gesprochen.
Als Hauptgrund für den Preisverfall bei der Braugerste werden überfüllte Läger beim Handel sowie bei den Mälzereien angeführt und logistische Probleme bei der Abwicklung der Vorkontrakte. Auch brächten die „zum Teil sehr scharfen und nicht immer praxisnahen Malzkontrakte etlicher Brauereien die Mälzereien in arge Bedrängnis“.
Diskussionspunkte sind in erster Linie der Schimmelpilzbefall und das Premalting.
Die Mälzereien warten lt..
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