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Scharf griff der Vorsitzende des Bayerischen Mälzerbundes, Hans Albert Ruckdeschel, die Doemens-Lehranstalten, Gräfelfing, und deren Angebot für Malz-Schnellanalysen bei der Mitgliederversammlung des Verbandes in München an. Seiner Ansicht nach reichten die sorgfältigen Analysen der Mälzereien sowie die Eingangsanalysen der Brauereien vollkommen aus, ein Bedarf nach einer Schnelluntersuchung bestehe nicht. Zweites Thema war der aktuelle Malzpreis, der angesichts randvoller Lager der Mälzereien und sinkendem Bedarf bei den Brauern einen extrem tiefen Stand erreicht habe. Die bayerische Ernte mit einem rechnerischen Fehlbedarf von 80 000 t müßte eigentlich zu einem Anstieg der Erlöse für Mälzer wie Landwirte führen. Dies bedeute, daß über 4 Mio t geerntet wurden.

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Nach einer Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes hat die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Qualitätsgetreide in Bayern ihren Mitgliedern für Sommerbraugerste der Ernte 1998 den Abschluß von Vorverträgen auf der Basis eines Nettoerzeugermindestpreises in Höhe von 27 DM/dt empfohlen (Vorjahr: 28,50 bis 29,25 DM/dt). Die Qualitätskriterien blieben gleich: Nachweisliche Verwendung von zertifiziertem Saatgut, Eiweiß max. 11,5%, Wassergehalt max. 14,5%.
Der Arbeitskreis „Sortenempfehlung“ hat die Aufnahme der Sorten „Barke“ und „Mentor“ in die Sortenliste diskutiert. Die Sorte „Barke“ erfüllt die qualitativen Anforderungen an eine Braugerste und wird in die Sortenliste aufgenommen, die Sorte „Mentor“ wurde abgelehnt..

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Nach dem Hopfenmarktbericht vom 4. November 1997 sind bisher in Deutschland 596 386 Ztr Hopfen der Ernte 1997 abgewogen worden, davon 405 861 in der Hallertau, 47 749 in Tettnang, 35 600 Ztr im Anbaugebiet Elbe-Saale, 14 967 Ztr in Spalt und 2209 Ztr in Hersbruck. Im Anbaugebiet Hallertau schwankten die Preisgebote für Freihopfen zwischen 50 DM/Ztr für Perle und Brewers Gold und 150 DM/Ztr für Magnum. In Tettnang lagen die Preise zwischen 200 und 250 DM/Ztr und in Spalt zwischen 230 bis 310 DM/Ztr.

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Die Vereinigug der Erzeugergemeinschaften für Qualitätsgetreide Nord- und Südbaden, Karlsruhe, vertritt angesichts der schlechten betriebswirtschaftlichen Aussichten auch für die Gerstenernte 1998 die Ansicht, daß mindestens 30% der Braugerstenanbaufläche stillgelegt werden müßten, um eine Marktkorrektur zu erreichen. Als Alternativen zur Braugerste werden Stoppelweizen, Raps, Mais und Erbsen genannt.

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Vortrag anläßlich der Einweihung des neuen Mälzungsturms der Durst-Malz GmbH & Co. KG am 3. Juli 1997 in Gernsheim

Auch wenn in einigen Ländern Europas der Bierkonsum keine weiteren Zuwachsraten mehr zuläßt, bietet die Entwicklung in der Welt – besonders der asiatische Raum –auch der deutschen Malzindustrie noch Möglichkeiten der Kapazitätserweiterung und -auslastung. Diese Chancen, die noch weiter unterstützt werden durch sehr gute Braugerstenproduktionsbedingungen, einen international sehr hohen Stand in der Qualitätsbraugerstenzüchtung und der Verarbeitungstechnologie, sollten von der europäischen Malzindustrie genutzt werden. Dies ist aber nur dann möglich, wenn auch die agrarpolitischen und preislichen Rahmenbedingungen für die Braugersten-erzeugung dafür geschaffen werden..

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Wenig Erfreuliches hatten die Repräsentanten der Hopfenpflanzer, Hopfenkaufleute und -veredler sowie der bayerischen Brauwirtschaft bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz zu vermelden.
Zwar ist die Ernte 1997 als ‘gut’ zu bezeichnen – etwas weniger Menge als im Vorjahr, dafür noch mehr Alpha –, doch die Turbulenzen auf den Märkten von Bier und Hopfen geben wenig Anlaß zur Zuversicht. Angesichts der weltweiten, gewaltigen Hopfen-Überproduktion bei gleichzeitig kontinuierlich fallender Nachfrage und Erlöse, prognostizierte Pflanzerpräsident Josef Schrag für die Zukunft einen „gnadenlosen Kampf“.
Schrag ging zunächst darauf ein, daß die deutsche Hopfenernte seit Mitte September beendet ist und die amtliche Hopfenabwaage läuft. (Hallertau: ca. 600 000 Ztr.
Dr.

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DieErzeugergemeinschaft HVG Hallertau e. G. nimmt, zeitlich begrenzt bis 30. Oktober 1997, zur Bildung eines Hopfenpools folgende Hopfensorten auf: Hallertauer Northern Brewer, Hallertauer Magnum, Hallertauer Perle, Hallertauer Tradition, Hallertauer Spalter Select, Hallertauer Taurus, Hallertauer Mfr., Hallertauer Nugget.
Mit der Unterzeichnung der Ablieferungserklärung geht die Entscheidungsbefugnis für die Vermarktung auf die Ezeugergemeinschaft über. Der Pflanzer kann über die Hopfen nicht mehr frei verfügen.
Abhängig vom Verkauf der Hopfen erhalten die Pflanzer Ratenzahlungen für die an die Erzeugergemeinschaft gelieferten Hopfen. Die Ratenzahlungen bzw. der Gesamtpreis pro Ztr sind dabei innerhalb einer Sorte einheitlich.U. erst nach längerer Zeit, evtl..

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Die moderne Mälzungstechnologie ist weitestgehend optimiert und liefert bei geringem Schwund und Energieeinsatz hochwertige Malzqualitäten. Der Autor untersucht, wo es im Prozeß noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, um steigenden Anforderungen wie Geschmacksstabilität, Homogenität oder Mikroflora gerecht zu werden.

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Erhebungen des Statistischen Landesamtes zufolge ist in Baden-Württemberg die Sommergerstenfläche gegenüber dem Vorjahr von 107 616 auf 113 632 ha ausgedehnt worden. Das entspricht einem Plus von 5%. Damit konnte BW die Position als zweitgrößtes Braugerstenerzeugerland in Deutschland weiter ausbauen.

Preisempfehlungen kamen nicht zustande

Das sehr hohe Braugerstenaufkommen aus der Ernte 1996 infolge einer sechsprozentigen Flächenausdehnung einerseits und wegen der sehr hohen Hektarerträge bei zusätzlich sehr guter Sortierung andererseits erschwerte die Preisbildung. Der von den Erzeugern gewünschte Preis von DM 30/dt konnte nur in wenigen Fällen realisiert werden. Die Sorte Krona dürfte letztmalig angebaut worden sein. Ihr Flächenanbau lag bei unter 10%. Juliwoche.

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