Markt
Mit einer Investition von 39 Mio GBP will Heineken in diesem Jahr 62 seiner Pubs wiedereröffnen, die in den letzten Jahren geschlossen wurden, und etwa 600 weitere Kneipen renovieren, so die BBC. Bevorzugt sollen Pubs in den Vororten der Städte aufgehübscht werden, da auch im UK immer mehr Menschen im Home Office arbeiten.
Markt
Heineken will mit seiner Ladenkette Six weiter expandieren und wird in diesem Jahr 1000 neue Läden eröffnen. Mit über 17.000 Minimärkten, u. a. auch im Franchise, bietet Six Waren des täglichen Bedarfs und Biere von Heineken. Der Wettbewerb mit dem Marktführer unter den Convenience Stores, Oxxo (im Besitz von Femsa), der 2023 über 23.000 Verkaufsstellen hatte, dürfte sich verschärfen.
Markt
Der Markt für Craft Bier ist derzeit schwierig und die Zahl der Insolvenzen steigt. Doch die Private-Equity-Gruppe Breal glaubt, dass sich die Lage bald bessern und der Absatz von Craft Bier wieder nach oben gehen wird. Seit dem letzten Jahr hat Breal vier Pleite-Brauereien im Rahmen von „Roll-up“-Akquisitionen übernommen, um sie zu sanieren, konsolidieren und ein größeres, wettbewerbsfähigeres Unternehmen zu schaffen.
Rohstoffe
Sommergerste | Die Braugersten-Gemeinschaft e.V. erwartet nach ersten Informationen eine Sommergerstenfläche von rund 350.000 ha in Deutschland (+ 8,5 % zu 2023). Insbesondere in Niedersachsen ist ein starker Flächenanstieg zu verzeichnen. Wie viel der zusätzlichen Fläche mit dem Ziel Braugerstenqualität produziert wird, ist jedoch noch offen. Die zunächst befürchtete Saatgutknappheit konnte abgewendet werden.
Energie/Umwelt
Wärmeübertragung | Wasserdampf ist ein idealer Wärmeträger für die hohen Temperaturen, die für die industrielle Produktion oft nötig sind, der aber auch in vielen Fernwärmenetzen die Wärme transportiert. Er hat eine sehr hohe Wärmekapazität, ist vergleichsweise günstig und wird daher vielfach eingesetzt. Mit steigenden Energiepreisen wird er jedoch immer wertvoller. Welche Arten gibt es für die energiesparende Regelung der Dampf-Wärmeübertragung und wie funktionieren diese?
Energie/Umwelt
Aktuelle Studie | Bis zum Jahr 2045 soll Deutschland Treibhausgasneutralität erreichen. Mit Hochdruck muss die Brauwirtschaft Wege finden, Bier und andere Getränke ohne Erzeugung klimaschädlicher Emissionen herzustellen. Doch Klimaneutralität ist nur zu erreichen, wenn die Brauereien in der Breite alternative Möglichkeiten zur Wärmeerzeugung nutzen können und in Teilen elektrifiziert werden. Dies bedeutet Investitionen in Milliardenhöhe.
Rohstoffe
Auf Innovationskurs | Sie gehört zu den führenden Malzherstellern weltweit: Die Boortmalt-Gruppe hat sich Innovation und Nachhaltigkeit in die Unternehmensziele geschrieben. BRAUWELT-Autorin Sylvia Kopp besuchte Group Innovation Manager Irina Bolat und Product Innovation Manager Cristal Peck am Hauptsitz der Gruppe in Antwerpen und traf auf zwei passionierte Führungspersönlichkeiten der Branche.
Qualitätssicherung
Rückruf-Handhabung | Öffentliche Rückrufe verursachen Imageschäden und enorme Kosten. Daran kann auch ein geschicktes Kommunikationsverhalten nichts ändern. Zum Glück halten sich öffentliche, nationale Rückrufe bei alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränken in Grenzen. Der folgende Artikel möchte einige Ratschläge geben, wie man das Ausmaß eines Rückrufgeschehens auch im Sinne des eigenen Betriebes vernünftig steuert.
Qualitätssicherung
Multikausales Problem | Das spontane Überschäumen von Bier oder kohlensäurehaltigen Getränken nach dem Öffnen der Flasche ohne äußere mechanische Beeinflussung wie z. B. Schütteln wird als Gushing bezeichnet. Die daraus resultierenden Rücknahme- oder Rückrufaktionen können zu hohen finanziellen Verlusten sowie Imageschäden führen. Als multikausales Problem sind die Ursachen des Gushings noch nicht vollständig geklärt, obwohl im Laufe der Jahre viel geforscht wurde.
Markt
Sinkender Absatz | Vor ziemlich genau einem Jahr berichteten wir an dieser Stelle, dass die Branche das Vorjahr mit einem dicken Plus bei Absatz und Umsatz beendete und man nun aufatmen könne. Die aktuellen unerfreulichen Rahmenbedingungen des Krieges in der Ukraine waren bereits präsent. Inflation, Kaufzurückhaltung und explodierende Kosten gehörten zum Alltag –dennoch konnte wohl niemand ahnen, wie sehr die Getränkebranche erneut gebeutelt werden würde.
