Recht
Arbeitskampfrecht - kurz gefaßt -- Die aktuelle tarifliche Entwicklung, insbesondere in der Metallindustrie, wirft die Frage nach der Zulässigkeit von Arbeitskampfmaßnahmen auf. Da sich der Bundesgesetzgeber nicht zu einer gesetzlichen Regelung hat entschließen können, mußte das Bundesarbeitsgericht (BAG) im Wege der richterlichen Rechtsfortbildung als Ersatzgesetzgeber die Grundsätze für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit von Arbeitskampfmaßnahmen entwickeln. Danach ist ein Arbeitskampf nur dann rechtmäßig, wenn er kein besonderes gesetzliches Kampfverbot verletzt, die tariflichen Grenzen einhält und die allgemeinen Grundsätze der Kampfparität und Verhältnismäßigkeit beachtet. - Wegen Verstoßes gegen Art. 9 Abs. Art. 33 Abs. 5 GG). 2 Satz 1 BetrVG). __ 103 Abs. 2, 104 BetrVG). 9 Abs.B..
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Fischers Bier für die Katz' -- Michel Debus, der Winkelried gegen das deutsche Reinheitsgebot, ist mit seiner Straßburger Brauerei Pecheur (Zum Fischer) allemal für Überraschungen gut, was deren Sortiment und Einfallsreichtum anbelangt. Hier sei an das für französische Verhältnisse neue Bier mit dem Rauchgeschmack schottischen Whiskys oder an das als Aphrodisiakum konzipierte Erotikbier gedacht, das wahrscheinlich in den Medien mehr Furore gemacht hat als in den Betten. Jetzt berichtet die Frankfurter Rundschau, die elsässische Brauerei habe für Katzen und Hunde alkoholfreies Bier entwickelt, das seit Beginn des Jahres in Japan, seit März in Frankreich verkauft wird und später auch in Deutschland auf den Markt kommen soll..
Recht
Bierlieferungsverträge -- Ein Gastwirt war vertraglich wirksam und ausschließlich an eine Brauerei gebunden, lehnte aber alle weiteren Lieferungen ab und bezog Bier und alkoholfreie Getränke von einem Wettbewerber. Die Brauerei verlangte daraufhin Schadenersatz vom vertragsbrüchigen Gastwirt und klagte auf Unterlassung vom Mitbewerber. Der Mitbewerber wandte ein, von einer vertraglichen Bindung mit Ausschließlichkeitscharakter nichts gewußt zu haben. Das Oberlandesgericht München hielt das Verhalten des Mitbewerbers für wettbewerbswidrig im Sinne von _ 1 UWG und verpflichtete ihn zur Unterlassung. Als erfahrener Kaufmann und Braumeister, der seit Jahren im Wettbewerb stehe und die Marktverhältnisse genau kenne, verstoße er durch die vertragswidrige Belieferung des Wirtes gegen _ 1 UWG. 7.
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Österreich Marginales Plus im Bierausstoß. -- Die österreichischen Brauereien meldeten für das erste Quartal 1993 ein marginales Plus von 0,02% auf 2,3 Mio hl Gesamtausstoß im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres. Der Inlandsabsatz ist um 1,1% auf 1,92 Mio hl gestiegen, der Export dagegen um 15% auf 111 700 hl gesunken, vor allem wegen des Rückgangs der Lieferungen in die Ostblockstaaten. Die beliebteste Biersorte in Österreich ist nach wie vor das Märzen mit einem Marktanteil von 51,9%.
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Österreich Gemeinsamer Vertrieb von Egger und Stiegl? -- Die Egger-Gruppe in St. Pölten, Spanplattenerzeugung und BraBerei, verzeichnete im vergangenen Jahr mit ihren 1800 Mitarbeitern ein Umsatzwachstum von 12% auf 5,5 Mrd Schilling und will diesen Umsatz auch im laufenden Geschäftsjahr halten. Fritz Egger fühlt sich durch den Zusammenschluß von Österreichischer Brau AG und Steirerbrau zu einem Konzern gefordert und will einen gemeinsamen Vertrieb mit der Stiegl- Brauerei in Salzburg nicht ausschließen. Er zeigte sich durchaus optimistisch: Wem es gelungen ist, Nischen zu besetzen, der wird auch dem Moloch Brau AG standhalten können! Fritz Egger betreibt seit 1978 in Unterradlberg (St. Pölten) eine Brauerei mit zuletzt etwa 300 000 hl Jahresausstoß..
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Gärungsnebenprodukte -- Im Verlauf der letzten zwei Jahre wurden bei der Frankenmuth Brauerei im Staate Michigan, USA, mehrere Variablen untersucht, die beim Anfall von Gärungsnebenprodukten eine Rolle spielen. In diesem Artikel wird über den Zusammenhang zwischen Alpha- Aminosäuren und den Gärungsnebenprodukten berichtet. Wie vom Autor an anderer Stelle schon ausgeführt wurde (Brauwelt Nr. 29, 1991), muß hier auf die amerikanischen Malzdaten umgedacht werden. Die dortigen Malze weisen hohe Eiweißgehalte auf, was mitunter zu Verarbeitungsschwierigkeiten führen kann.
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Polen Browary Wielkopolski S.A. plant Kapazitätserweiterungen. Die Browary Wielkopolski S.A. in Poz-nan ist mit einer Produktion von 1,4 Mio hl Bier, 41 000 t Malz und 230 000 hl alkoholfreien Erfrischungsgetränken nach eigenen Angaben der größte Bier- und Malzhersteller Polens. In den nächsten Jahren soll die Kapazität durch entsprechende Investitionen verdoppelt werden. Die englische Firma Briggs, Burton, hat dazu den Anstoß gegeben und einen Master-Plan aufgestellt.
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Schweden Alkoholverbrauch in Schweden -- Im Auftrag des Schwedischen Brauereiverbandes haben die Statistiker und Soziologen Thomas Kolk, Claes Philipson und Ullabrita Lindström in einer großangelegten Untersuchung nachgewiesen, daß der maßvolle Umsatz von alkoholischen Getränken im staatlichen Monopolsystem, der einen geringen Konsum zu belegen scheint, durch Schwarzbrennen von Schnaps, legales Heimbrauen von Bier und Keltern von Wein ergänzt wird. Daneben wird Alkohol geschmuggelt, z.T. professionell in Tanklastzügen, oder von Reisen zollfrei eingeführt. In jüngster Zeit sind wieder mehrfach Schwarzbrennereien ausgehoben worden, die in der Einsamkeit schwedischer Wälder mit modernsten Gerätschaften Branntwein aus Industriechemikalien herstellten..
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Nachdem diese Veranstaltung im vergangenen Jahr eine überaus positive Zustimmung fand, ist die jährliche Weiterführung dieses Brauertages eine beschlossene Sache. Neben dem Initiator, der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB), ist jetzt der Sächsische Brauerbund e.V. Mitveranstalter. Etwa 120 Teilnehmer versammelten sich am 23. April 1993 im Kulturpalast in Dresden zum 2. Dresdner Brauertag. Neben aktuellen Fragen der Brauwirtschaft im Zusammenhang mit dem EG-Binnenmarkt waren technische und technologische Themen Inhalt der Vorträge von Wissenschaftlern und Prakikern, über die noch ausführlicher berichtet wird..
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Schweiz Calanda im Speisewagen der Minibuffet -- Seit dem 15. Dezember 1992 verkehren auf den touristisch wichtigen Strecken der SBB zwischen Chur und Basel und zwischen Zürich und Basel nach siebenjähriger Unterbrechung wieder zwei Schnellzugpaare mit Speisewagen nebst Barabteil. Diese werden von der Minibuffet AG in Bern zusammen mit der Calanda Haldengut Getränke AG und dem Bündner Verkehrsverein mit einem Calanda-Land ausgerüstet, das neben Bier auch zahlreiche Bündner Spezialitäten umfaßt - vom Hirta-Schmarra bis zum Gersteneintopf mit Engadiner Wurst. Pikant ist, daß diese Speisewagen ausgerechnet quer durch die Stammlande von Feldschlösschen brausen. Interlaken und Amsterdam betreibt. 1992 konnte der Personalbestand der Minibuffet von 180 auf 500 Mitarbeiter aufgestockt werden..
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