Diverses
Time-sharing -- In Großbritannien wird jetzt zum ersten Mal in einer Brauerei das aus Gründen sinkenden Absatzes aus der Not geborene time-sharing praktiziert. Die Trough Brewery in Bradford mußte den Dampf zu ihren Pfannen zudrehen, hat aber die Worth Brewery in Keighley gemietet, um ihre eigenen Biere weiter brauen zu können. Dort war die Kapazität nur noch zu einem Fünftel ausgelastet gewesen. Als dritte im Bunde hat sich die neue Pennine Brewing Company unter Verzicht auf eine eigene Produktionsstätte dem time-sharing bei Worth angeschlossen.
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Italien Simei vom 19. - 23. 11. in Mailand -- Die 16. Simei, die Internationale Ausstellung für Kellerei- und Flaschenabfüllmaschinen wird vom 19. bis 23. November 1994 in Mailand stattfinden, und zwar in den neuen Hallen des Mailänder Messegeländes. Diese sind nach Aussagen der Messegesellschaft nicht nur moderner ausgestattet, sondern auch bequemer zu erreichen, da sie direkt zwischen der U- Bahn und dem neuen Service-Zentrum der Mailänder Messegesellschaft liegen. Die Eintrittskarte kann bereits vor Eröffnung der Ausstellung angefordert werden. Auf sie gibt es auch Ermäßigungen bei einigen Hotels. Insgesamt werden rund 55 000 m2 Hallenfläche genutzt. Etwa 600 Firmen aus 16 Ländern werden ausstellen. Erwartet werden über 38 000 Fachbesucher aus mindestens 70 Ländern..
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Großbritannien Cellar to Seller ausgebucht -- Die Konferenz und Ausstellung Cellar to Seller, veranstaltet von Brewing & Distilling International, ist bereits ausgebucht. Die Veranstaltung findet am 5. und 6. Oktober 1994 in Sutton, Coldfield statt. Schwerpunkt dieser Veranstaltung, an der fast 50 Aussteller teilnehmen, ist der Ausschank von Getränken in Gaststätten, vom Keller bis hin zum zufriedenen Konsumenten. Der Eintritt zur Ausstellung ist für Fachbesucher frei. Die Konferenzgebühren betragen 135 engl. Pfund pro Tag zzgl. Mehrwertsteuer. Weitere Auskünfte unter der Telefonnummer 0044/283/ 566784.
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Niederlande Oranjeboom setzt auf Spezialbier -- Mit der Übernahme der Arcense Stoombierbrouwerij (Dampfbierbrauerei) im Jahre 1992 und der Brauerei Raaf (Rabe) ein Jahr zuvor durch Oranjeboom hat sich diese Brauerei mit Sitz im niederländischen Breda eine gute Position auf dem wachsenden Markt für Spezialbiere erworben. Umgekehrt profitieren Arcen und Raaf vom ausgedehnten Vertriebsnetz Oranjebooms. Diese Großbrauerei hat sich mit der Übernahme der beiden Größten unter den Kleinen mit einem Schlag eines gut laufenden Weißbieres und einer Reihe bemerkenswerter Spezialbiere versichert, denen sie ein gut eingespieltes Marketing- und Vertriebsnetz bietet. Der künftige Marktanteil von Spezialbier in den Niederlanden wird auf 6% geschätzt, von denen Oranjeboom 15% bestreiten dürfte..
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Großbritannien Soft-Drink-Markt in Großbritannien -- Bedingt durch die diesjährige Hitzewelle wird der Absatz an Soft Drinks in Großbritannien im laufenden Jahr auf mehr als 90 Mio hl ansteigen (+ 4,5%). Das bedeutet nach einer Studie der Zenith International Ltd., Bath, die für 850 angeboten wird, einen Anstieg dieses Marktes seit 1980 um 88%. Bis zum Jahre 1999 rechnen die Experten mit einer jährlichen Steigerung von zwei bis drei Prozent bzw. einem Anstieg auf 100 Mio hl. Colagetränke und andere karbonisierte Soft Drinks machen zur Zeit 50% des gesamten Marktes aus. Es folgen Säfte und andere zu verdünnende Getränke mit 30%. Abgefülltes Wasser hatte die höchsten Zuwachsraten. Bis zum Jahr 2000 könnten die Soft Drinks zur beliebtesten, flüssigen Erfrischung werden. A. G. E. Barber. H. P.
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Japan Mineralwassermarkt noch entwicklungsfähig -- In Japan lag der Mineralwasserkonsum im Jahre 1993 erst bei 3,1 l/Kopf bzw. bei insgesamt 3,85 Mio hl. In naher Zukunft könnten die 124 Mio Japaner ihren Pro-Kopf-Verbrauch auf rd. 10 l anheben. Ausländische Wässer haben einen Marktanteil von 17%. Auch sie könnten von dem erwarteten Boom profitieren. Steigendes Gesundheitsbewußtsein und ständig schlechtere Trinkwasserqualität werden für einen steigenden Mineralwasserkonsum sorgen. 684 Mio hl Mineralwasser (+ 50%) wurden 1993 importiert. Davon stammten fast 90% aus Frankreich. Die drei Brunnen Volvic, Evian und Vittel kommen allein auf 80% der Importe, da die Japaner stille Wässer bevorzugen..
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USA Kontrakt-Biere finden immer bessere Akzeptanz -- Die sogenannten Kontrakt-Biere finden in den USA immer mehr Abnehmer. Dabei handelt es sich um Biere, die von verschiedenen Unternehmen entwickelt wurden. Diese Unternehmen schließen dann mit Brauereien, die Überkapazitäten haben, entsprechende Verträge (Lohnbrauverfahren) zur Herstellung dieser Biere. Einige Kontrakt-Biere wie New Amsterdam Amber Lager oder Brooklyn Lager sind schon seit einigen Jahren erfolgreich auf dem Markt. Die großen Erfolge der Boston Beer Co. mit Samuel Adams Beers und der Pete's Brewing Co. mit Pete's Wicked Ale und Lager ebneten anderen Kontrakt-Bieren den Weg zum Markt. Die Produktion von Samuel Adams ist bereits auf über 520 000 hl angstiegen, die von Pete's auf knapp 90 000 hl. So läßt z.B. braut z.B. G. I.
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Kanada Carlsberg braut Ice Beer -- Nach einer Mitteilung der Labatt Breweries of Canada braut Carlsberg-Tetley, England, jetzt Labatt Ice Beer und Carlsberg Ice Beer nach dem patentierten Labatt-Verfahren. Carlsberg Ice Beer wird von England aus nach Dänemark exportiert, wo es innerhalb von drei Wochen einen Marktanteil von vier Prozent eroberte. Der Export von Labatt Ice Beer von England nach Schweden und nach Frankreich wird jetzt aufgenommen.
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Moderne Anlage zur Herstellung von Trinkwasser in Thailand in Betrieb -- Die Problematik der Leistungsdatenerfassung der Flurförderzeuge war in der Vergangenheit, außer mit dem Betriebsstundenzähler, nur händisch und kostenaufwendig möglich. Der nachfolgende Artikel zeigt einen Lösungsansatz mittels eines Controlling-Systems für Gabelstapler.
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Neue Anlagen im Blickfeld: Katzbichler Stuhlfabrik GmbH, Ortenburg: Kraft-Wärme-Anlage für umweltfreundliche Verbrennung von Holzresten -- Die Firma Kason hat in ihrem Herstellungsbetrieb in Ortenburg eine moderne Kraft-Wärme- Anlage in Betrieb genommen, die acht Tonnen Dampf pro Stunde erzeugt und dabei über zwei Turbinen maximal 1300 kW abgibt. Betrieben wird die Anlage mit Holzresten aus der eigenen Fertigung. Die Investition in Höhe von circa 7 Mio DM soll sich bei einem Stromabgabepreis von 14,11 Pfennigen/kWh in acht Jahren amortisieren.