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Archiv

Der Bierkenner -- Unter diesem Titel liegen bislang drei Ausgaben einer unabhängigen Veröffentlichung des Freundeskreises Brauereigeschichte Dresden/Ostsachsen vor. Zum zehnjährigen Bestehen des Freundeskreises am 10. Februar 1994 erschien ein Sonderheft, das über die Gründung des Freundeskreises am 10. Februar 1984 berichtete. Der Entschluß, in Dresden einen Klub für das Sammeln von Brauereiwerbemitteln zu gründen, wurde auf der 16. Internationalen Tauschbörse für Brauereiwerbemittel in Außig an der Elbe am 18./19. Juni 1983 gefällt. Für Genehmigung und Gründung war nur der Kulturbund der DDR zuständig. Schwierig war es allerdings, eine eigene Fachgruppe oder Sektion zu finden. Und mit dem Namen Label-Collector wollte man sich beim Kulturbund nicht einschleichen. dem Freundeskreis an.a.

Diverses

Steuerungstechnik und Leitsystem für eine Brauerei-Brandschutzanlage -- Ein Thema, über das in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit Neuinvestition von Produktionsbereichen nur selten gesprochen wird und trotzdem für alle Investoren von elementarer Bedeutung ist - auch unter dem Kostenaspekt -, sind Brandschutzanlagen.

Diverses

Mikrobiologische Qualitätssicherung in der Brauerei. Probenauswertung -- Die Tests zur Identifizierung bzw. Klassifizierung von Bakterien wurden bereits behandelt (siehe Testschema für Bakterien). Auswertetips für die Praxis: Bei der Auswertung eines Selektivnährbodens für bierschädliche Bakterien geht man folgendermaßen vor: 1. makroskopisch: Säurebildung? 2. mikroskopisch: Morphologie: Coccen oder Stäbchen? Lichtbrechung, Beweglichkeit; 3. Tests: meist genügt Katalasetest. Lactobacillus: - Säurebildung; - lange oder kurze Stäbchen, z.T. Wegweiserform; - stark lichtbrechend im Dunkelfeld; - unbeweglich; - keine Sporen; - katalasenegativ; - grampositiv Liegen die obengenannten Eigenschaften vor, erübrigt sich meist eine Gramfärbung. auf St.-I-Agar; grampositiv. Direkt mikroskopieren; 2.B.

Diverses

Calciumoxalat-Problematik -- Das Thema der Calciumoxalatausfällungen bechäftigt die Praxis immer wieder. Darauf wies Dr. Eberhard Geiger, Staatliche Brautechnische Prüf- und Versuchsanstalt Weihenstephan, beim 27. Techologischen Seminar 1994 in Weihenstephan hin. Besonders in den letzten Jahren führte Calciumoxalat im Bier wiederholt zu Trübungen oder war an der Gushing- Neigung von Bieren beteiligt. Aufgrund des niedrigen Löslichkeitsproduktes kann es zu Ausscheidungen von Calciumoxalat in unterschiedlicher kristalliner oder amorpher Form kommen, die sich in Trübungen und Sedimenten manifestieren oder als Kristallisationskerne das Gushing des Bieres mitverursachen bzw. verstärken. Calcium wird lt. Dr. Geiger in erster Linie durch das Malz und das Brauwasser in den Brauprozeß eingebracht..

Diverses

Biergeschmack und technologische Faktoren -- Anläßlich der 44. Arbeitstagung des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker befaßte sich Professor Dr. Ludwig Narziß, Freising, in einem ausführlichem Referat mit dem Biergeschmack und wie man ihn mit technologischen Mitteln beeinflussen kann.

Diverses

PC-System zur integrierten statistischen Prozeßkontrolle -- Im Rahmen moderner Qualitätsstrategien gemäß DIN/ISO 9000 - 9004 wollen Unternehmen nicht nur die Qualität der Endprodukte testen und messen. Vielmehr will man den gesamten Produktionsprozeß unter Qualitätsgesichtspunkten optimieren.

Archiv

Inhomogenitäten in zylindrokonischen Gär- und Lagertanks -- Die Verwendung von zylindrokonischen Tanks in Größen bis zu mehreren Tausend Hektolitern führt zu einer Reihe von Problemen, die z.T. schon seit Jahren bekannt sind. Die Temperatur des Mediums ist nicht konstant, es können Gradienten bis über 10 Grad entstehen. Untersuchungen des Lehrstuhls für Technologie der Brauerei I an einem im Prozeß stehenden ZKT während der Reifung und Lagerung bestätigen dies. Diese Unterschiede waren z.B. nach dem Kühlen auf Kaltlagertemperatur über Tage hinweg stabil. Eine Temperaturregelung nach dem Ist-Zustand wird durch solche Inhomogenitäten unmöglich, da keine repräsentativen Eingangsgrößen für die Regelung vorliegen, wie Dipl.-Ing. C. Schuch während des 27.h.B. bei der Hefezellzahl).Zt..

Archiv

Versuch einer kritschischen Auswertung der Vorhersagemethoden für die Filtrierbarkeit des Bieres -- Als vor mehr als einhundert Jahren begonnen wurde, das Bier nach der Lagerung zu filtrieren, hat dies nicht nur Zustimmung gefunden. Tatsächlich war dieser Schritt vergleichbar mit der aktuellen Diskussion um den Einsatz von Enzymen bei der Bierherstellung.

Diverses

Autobahngebühren -- Das Bundesverkehrsministerium hat nach Mitteilung des Bayerischen Brauerbundes, München, eine Broschüre veröffentlicht, die detaillierte Informationen über die ab 1. Januar 1995 geltenden Autobahngebühren beinhaltet. Die Grundgebühr gilt für alle Lastkraftwagen und Fahrzeugkombinationen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 12 Tonnen, sofern sie nur für den Güterverkehr bestimmt sind (also nicht für Feuerwehrfahrzeuge, Kranfahrzeuge etc.). Die Gebühr gilt auch dann, wenn das Motorfahrzeug selbst weniger als 12 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht hat, mit einem Hänger diese 12 Tonnen jedoch erreicht. Die Gebühr gilt auf allen Bundesautobahnen. Die Höhe der Gebühren für 1995 ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen: Achsen max. 3 min..

Diverses

Einweganteil bei Bier in Deutschland steigt weiter -- Nach Untersuchungen unabhängiger Marktforschungsinstitute ist der Einwegdosenanteil bei Bier, insbesondere der Anteil der 0,5-Liter-Dose, im er-sten Halbjahr 1994 weiter gestiegen. Darauf wies Rainer Pott-Feldmann, Präsident des Bundesverbandes mittelständischer Privatbrauereien, in einer Pressekonferenz hin, die der Verband mittelständischer Privatbrauereien in Bayern am 9. November 1994 im Vorfeld der Brau '94 im Nürnberger Messezentrum abgehalten hatte. Als dramatisch bezeichnete er die Situation in Norddeutschland: Mecklenburg-Vorpommern mit einem Dosenanteil am gesamten Biermarkt von 51,3%, Berlin mit 43,2%, Sachsen-Anhalt mit 39,4%, Hamburg mit 38,8%, Brandenburg mit 34,7% und Schleswig-Holstein mit 33,8%..

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