Markt
Die 20 größten europäischen Brauereien 1993 (Absatz in Westeuropa) -- Tabelle
Markt
Zum deutschen Braugerstenmarkt -- Braugerste der Ernte 1994 tendiert weiter sehr fest. Gegenüber den Vorvertragspreisen zwischen 31 und 32 DM frei Mälzerei haben die Preise um 5 bis 6 DM/dt angezogen. Der Markt ist unverändert eng, die Industrie ist noch nicht voll versorgt. Die Braugerste der Ernte 1995 dürfte spürbar teurer werden als im laufenden Jahr. Die Erzeuggemeinschaften empfehlen ihren Mitgliedern 30 DM ab Hof; das bedeutet, daß schon die Vorvertragsgerste im nächsten Jahr um circa 10% teurer sein wird als im laufenden.
Recht
Einsatz für das Trappist -- Die einzigen sechs Brauereien, die den gesetzlich geschützten Namen Trappistenbrauereien tragen dürfen, sind Chimay, Orval, Rochefort, Westvleteren und Westmalle (sämtlich in Belgien) sowie La Trappe (in den Niederlanden). Das Kloster Westmalle hat jetzt eine Aktion in Angriff genommen, die jedem deutlich machen soll, was Trappistenbier wirklich ist. Der Rechtsschutz der Bezeichnung Trappist geht zurück auf eine Entscheidung des Handelsrechtshofs Gent von 1962. Ursache ist die strenge Regel der Mönche, die vorschreibt, daß die Erträge aus der Brauerei nur zum Unterhalt des Klosters verwendet werden dürfen. den Bildzeichen der tatsächlichen Trappistenbrauereien Mißbrauch treiben. Die genannten Brauereien sind (lediglich) Hersteller von Abtei- oder Klosterbieren..
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China -- Coke beliebter als Pepsi -- Nach einer Umfrage, die im Juni dieses Jahres bei 3000 Verbrauchern in Shanghai, Peking und Guangzhou durchgeführt wurde, gaben 80% der Befragten an, sie würde die Produkte von Coca-Cola kennen. Für 24% waren diese Produkte die bevorzugten Softdrinks. Im Gegensatz dazu gaben nur 51% an, sie würden Pepsi-Cola kennen und nur 4% erklärten, sie tränken diese Marke am häufigsten.
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Belgien Interbrew: Nach Kroatien und Rumänien nun China -- Die belgische Brauereigruppe Interbrew hat mit der im Süden Chinas gelegenen regionalen Brauerei Zhu Jiang, mit 1,7 Mio hl Jahresausstoß drittgrößte Brauerei des Landes, ein Joint- venture vereinbart, um die Marke Stella Artois in der Volksrepublik China zu brauen, aber auch in Hongkong und Macao zu vertreiben. Gegenwärtig wird eine neue Braustätte gebaut, die mit einer Jahreskapazität von 4 Mio hl im Sommer 1995 den Betrieb aufnehmen soll. Die beiden Partner Interbrew und Zhu Jiang sind an dem Unternehmen mit je 45% beteiligt, 10% liegen bei dem belgisch-chinesischen Handelskonsortium Hamdex. Im Mai 1994 hatte Interbrew 23,7% der größten kroatischen Brauerei Zagrebacka Pivovara erworben..
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USA Bier vom Faß wieder im Kommen -- Bier vom Faß scheint in den USA wieder mehr im Kommen zu sein. Überall werden neue, interessante Biere vom Faß angeboten. Trotz gegenteiliger Prognosen blieb Faßbier im letzten Jahr auf niedrigem Absatzniveau. 1992 ergab sich eine Steigerung von nur 2,3%. Der Faßbieranteil lag 1993 in den USA konstant bei 11%. Was anstieg, war das Interesse der Konsumenten an Spezialbieren und an Regionalbieren vom Faß. Davon profitieren aber auch schon einige Importbiere wie z.B. Guinness Stout, Bass Ale oder Dos Equis aus Mexiko.
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USA Importbieranteil stieg weiter -- Der Anteil der Importbiere am Gesamtbiermarkt stieg 1993 auf 4,9%, gegenüber 4,1% im Vorjahr. Insgesamt stieg der Absatz an Importbieren um 9,1% auf 10,8 Mio hl. Die positive Entwicklung wird zum Teil auch auf die Erfolge der kanadischen Eis-Biere zurückgeführt. So erreichte Molson Ice nach nur fünf Monaten bereits Platz 12 der erfolgreichsten Importbiere. Weitere Gründe sind die größeren Verpackungseinheiten, die steigende Nachfrage nach Super-Premium-Spezialitäten und Bieren aus den Mikrobrauereien, die das Interesse an Bieren mit unterschiedlichem Geschmack angeregt haben. Die positive Wirkung der Mikrobrauereien wird aber auch als zweischneidiges Schwert bezeichnet. Heineken ist nach wie vor das Importbier Nr. Nr..
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USA Coors mit drei neuen Produkten -- In diesem Herbst führt die Coors Brewing Co., Golden/Col., drei neue Produkte als Ergänzung zu der erfolgreichen Keystone-Reihe auf dem Biermarkt ein: Keystone Amber Light, Keystone Ice und Keystone N/A, alkoholfrei. Amber Light hat nur 110 Kalorien, schmeckt aber wie eine Bierspezialität, um dem Trend nach voller schmeckenden Bieren und nach Bieren mit weniger Kalorien nachzukommen. In der Zwischenzeit baut Coors sein Absatznetz in den USA um. Man will mehr Effektivität bei den Verteilern, Wiederverkäufern und beim Marketing erreichen.
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USA Miller setzt auf Nischen-Biere -- Um im rasch wachsenden Markt der Spezialbiere in den USA mithalten zu können, führt die Miller Brewing Co., Milwaukee, Red Dog ein als Produkt der Plank Road Brewery und nicht unter dem Markennamen Miller. Damit will Miller an die Erfolge der Molson Brewery, Kanada, anschließen, die ebenfalls ein Bier unter der Bezeichnung Red Dog auf den Markt gebracht hat. Dieses Bier konnte in Kanada innerhalb kurzer Zeit einen Marktanteil von 4,5% erreichen, bevor es sich jetzt bei 2% einpendelte. Millers Red Dog wird aber nach einem anderen Rezept gebraut und damit etwas leichter sein, als das kanadische Bier, aber immer noch voller und fruchtiger als die Miller-Produkte. Miller will in die Werbung für Red Dog 15 bis 20 Mio US-Dollars stecken.
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China Markt erfordert Einfühlungsvermögen -- In den letzten 40 Jahren wurden statistisch gesehen in China 20 Brauereien/Jahr neu errichtet. Rund 800 Brauereien sind heute in China in Betrieb. Die Fa. Anton Steinecker Maschinen-fabrik GmbH Freising/Attaching hat bereits 1984 die ersten Sudhäuser nach China ausgeliefert. Inzwischen hat das Unternehmen auf diesem riesigen und expansiven Markt Fuß gefaßt und bereits zwei Dutzend Maischautomaten nach China geliefert. Als Grund für diesen Erfolg gibt Steinecker an: Einfühlungsvermögen in die chinesischen Verhältnisse und, daraus folgend, die Bereitschaft und Fähigkeit, Anlagen und Anlagenteile vor Ort herzustellen. In China entstehen komplette Sudhausanlagen mit der hauseigenen Technik. len. Die 12..