Recht
Stellt das Gericht im Kündigungsschutzprozess fest, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, und ist dem Arbeitnehmer nicht zuzumuten, das Arbeitverhältnis fortzusetzen, so kann der Arbeitnehmer beantragen, das Arbeitsverhältnis aufzulösen und den Arbeitgeber zur Zahlung einer angemessenen Abfindung zu verurteilen. Die gleiche Entscheidung hat das Gericht auf Antrag des Arbeitgebers zu treffen, wenn Gründe vorliegen, die eine den Betriebszwecken dienliche weitere Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer nicht erwarten lassen. Für Auflösungsgründe müssen konkrete Tatsachen vorgetragen werden (§ 9 Kündigungsschutzgesetz).
Höhe der Abfindung:
Als Abfindung ist ein Betrag bis zu 12 Monatsverdiensten festzusetzen. Hat der Arbeitnehmer das 50. 10..
Archiv
Drei Vorträge des drinktec-interbrau-Forums "Prozesse" am 23. September 2001 waren der optimalen Würzekochung gewidmet. Sie zeigten eindrucksvoll, welche Optimierungsmöglichkeiten auch heute noch bei der Wüzekochung möglich sind. Schonung der Inhaltsstoffe bei gleichzeitigem optimalen Ausdampfen unerwünschter Aromastoffe kann auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Optimale Würzekochung bedeutet auch immer die optimale Anpassung an die betrieblichen Gegebenheiten, dies meinte auch der Moderator der Diskussionsrunde Dr.-Ing. Martin Krottenthaler.
Klaus Wasmuht, Anton Steinecker Maschinenfabrik GmbH, Freising, stellte das Kochsystem Merlin vor. 1998 ging in Eichstätt der erste Merlin in Betrieb. Mittlerweile sind weltweit 15 Anlagen verkauft worden.-Ing.
....
Diverses
Priv.-Doz. Dr.-Ing. Hartmut Evers, Leiter der Maschinentechnischen Abteilung der VLB, Berlin, kritisierte während des Kölner Brauertages, dass Kontroll- und Wartungsmaßnahmen bei den Versorgungsmedien, z.B. Wasser, Kohlensäure, Druckluft, Dampf und Kälte in den Brauereien unsachgemäß erfolgen und zu Qualitätsmängeln bei den Produkten führen können. Fehler bei der Wasserversorgung, wie ungenügende Enthärtung, Rückstände von der Regenerierung, führen u.a. zu einer breiteren Bittere, hohem Bier-pH, Ca-Oxalat, Fehlgeschmack, Trübung. Ein schlechter Zustand der Wasserreservoire bedeutet Kontaminationsgefahr, mögliche Fehler bei der Chlorierung usw. stellen ein ernsthaftes Risiko dar. Analog wirken sich auch Mängel bei den anderen Medien aus. Eliminierung des Öls durch entsprechende Filter....
Diverses
Die Einflüsse verschiedener Parameter auf das Absorptionsintegral (AI) präsentierten Mitarbeiter der Bitburger Brauerei anlässlich des 28. EBC-Kongresses in Budapest. Mithilfe des AI können summarisch Alterungskomponenten und -indikatoren erfasst werden. Ziel dieser Arbeit war es, die Einflüsse auf dem Weg zum Verbraucher genauer zu erfassen und daraus Lösungen bei Verbraucherbeschwerden abzuleiten.
Die Aufbewahrungstemperatur zeigte einen quadratischen Einfluss auf den Anstieg des AI über die Zeit. Unter 10°C zeigten sich keine Veränderungen des AI über die Zeit. Dass es sich beim AI eher um einen Aspekt der thermischen Alterung handelt als um ein Oxidationsfaktor, zeigte die Zugabe von Luft in die Flasche. Im frischen Bier waren die Werte nahezu konstant..
Reinigung/Desinfektion
Die Untersuchung von Desinfektionsmitteln an Biofilmen im Brauereiumfeld präsentierte ein Poster von VTT anlässlich des 28. EBC-Kongresses in Budapest. Verschiedene Untersuchungsverfahren wurden miteinander verglichen. Als wirksam stuften die Forscher ein Desinfektionsmittel dann ein, wenn ein Abtötungseffekt (ME) von größer als 3 Log-Einheiten (MW=3) erzielt wurde. Desinfektionsmittel auf Basis Ethanol und Isopropyalkohol zeigten generell eine gute Abtötungswirkung gegen echte Biofilme (ME = 3,6 - 9,0). Alkohol konnte auch bei den höher konzentrierten Biofilmen von Mischkulturen mit zwei Organismen noch eine gute Abtötungswirkung entwickeln. Die Abtötungseffekte von Peressigsäure-Produkten hingegen variierten zwischen ME = 1,5 - 8,9 und waren damit teilweise nicht ausreichend..
Archiv
Die Rolle der Polyphenole und Oxidationsprozesse im Sudhaus auf die Bierqualität untersuchten Wissenschaftler aus Tschechien und berichteten darüber anlässlich des 28. EBC-Kongresses in Budapest. Der wichtigste technologische Schritt zur Erzielung eines geschmacksstabilen Bieres ist neben der Mälzungsarbeit das Maischen und Würzekochen. Zur Quantifizierung dieser Aussage wurde die Sauerstoffbelastung im Sudhaus untersucht und der Einfluss auf die Malz- und Hopfenpolyphenole analysiert.
Ungefähr 65% der gesamten Malzpolyphenole und 75% der Anthocyanogene wurde durch PVPP Behandlung der ungehopften Würze entfernt. Diese Behandlung verringerte die Reduktionskraft um etwa 50%. Mehr als 50% der Reduktionskraft in der ungehopften Würze kam vom Malz..
Diverses
Ein Verfahren zur Bestimmung der Ethanolkonzentration auf Basis der NIR-Absorptionsmessung zeigten Mitarbeiter von Brau-Union und Anton Paar anlässlich des 28. EBC-Kongresses in Budapest. Dazu wurden etwa 200 Biere in einem neuen NIR-Analysenapparat mit konventioneller Destillationsanalyse verglichen. Das NIR-System erreichte mit Autosampler eine Wiederholbarkeit von ± 0,010% (v/v). Die Genauigkeit im Vergleich zur Referenzmethode, der Destillation, ist im Durchschnitt aller Proben bei ±0,04% (95% Vertrauensintervall). Die Analysendauer beträgt etwa 1 Minute pro Probe.
Archiv
Die Zugabe von Gallotanninen zum Brauwasser als Möglichkeit zur Verbesserung der Geschmacksstabilität untersuchten Forscher aus Belgien und den Niederlanden und berichteten darüber anlässlich des 28. EBC Kongresses in Budapest. Die vom Malz eingebrachten reduzierenden Eigenschaften sind nicht stark genug, um negative Auswirkungen von Oxidationsreaktionen und der Lipidperoxidation zu verhindern. Gallotannine können Metalle in Chelatkomplexen binden, die reagieren als Radikalfänger und sind reduzierende Verbindungen. Die gerbenden Eigenschaften verursachen eine Koagulation und Flockung vor allem von schwefelhaltigen Proteinen. Diese Eigenschaften könnten andererseits auch negativ für die Bindung wesentlicher Wuchsstoffe für die Hefe und für schaumaktive Verbindungen sein..
Archiv
Eine Erweiterung der intrazellulären pH-Wert-Messung präsentierten die Brauerei Kirin und Co-Autoren vom Lehrstuhl für Technologie 1, Weihenstephan, und von Kirin, Japan, anlässlich des 28. EBC-Kongresses in Budapest. Über den intrazellulären pH-Wert kann auf die Vitalität einer Hefe geschlossen werden. Die neue Messmethode, die im Poster beschrieben wurde, basiert auf der Flusszytometrie. Mit diesem Verfahren ist es möglich, den intrazellulären pH-Wert der Hefe (ICP-Methode) unter niedrigem extrazellulärem pH-Umfeld zu messen. Das Verfahren beschreibt die in-situ Aktivität der Plasmamembran der Hefe. Mit der Flusszytometrie ist es nun möglich, größere Zellmengen schnell (10 000 Zellen/min) und genau zu analysieren und daraus auf den Zustand der Hefe zu schließen.
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
Meistgelesen
BRAUWELT unterwegs
-
Zweistelliges Plus bei Auftragseingang und Umsatz
GEA Group Aktiengesellschaft
-
Zuwachs bei Qualitätsgemeinschaft
Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG
-
Xylem erweitert Echtzeit-Wasserqualitätsüberwachung
Xylem Water Solutions Herford GmbH
-
Null Bock
Einbecker Brauhaus AG
-
Starkes zweites Quartal
GEA Group Aktiengesellschaft