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Prof. Dr.-Ing. Bernd Lindemann, Fachhochschule Wiesbaden, sprach anlässlich des Kölner Brauertages über das Problem der Hefeherführung in der Brauerei. In der Regel erfolgt die Herführung nach Erfahrungswerten, d.h. nach der Hauptgärung wird die Hefe zwischengelagert und je nach Firmenphilosophie x-mal mit frischer Würze angestellt. Ziel der Zwischenlagerung ist, die Vitalität der Hefe bis zum nächsten Anstellen zu erhalten. Es muss hierfür ein Milieu geschaffen werden, bei der die Hefe ihre Reservestoffe langsam aufbraucht und eine Kontamination mit anderen Mikroorganismen ausgeschlossen sein muss. Optimale Lagerbedingungen sind:
- Lagertemperatur 5 ... 3°C;
- Lagerzeit: je kürzer, desto besser;
- Lagern unter Bier;
- keine Belüftung während der Lagerung..

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Ein schwerer Unfall an einer Flaschenreinigungsmaschine ist u.a. auf den Konstruktionsmangel eines Mannlochklappen-Verschlusses zurückzuführen. Um Gefährdungen und Unfälle in anderen Betrieben zu verhindern, appelliert die BGN an Betreiber und Hersteller von Flaschenreinigungsmaschinen, ihre Maschinen zu überprüfen und gegebenenfalls Nachbesserungen vorzunehmen.
Seit Tagen läuft in dem Getränkebetrieb die Generalüberholung einer Flaschenreinigungsmaschine auf Hochtouren. Bis zu 12 Stunden täglich arbeiten die Monteure der Herstellerfirma, um ihre Aufgabe termingerecht zu erfüllen. Am nächsten Tag soll die Maschine wieder in Betrieb gehen. Bei dem verantwortlichen Monteur Bernd B. herrscht daher auch schon ziemliche Hektik. Die Maschine ist mit Wasser und Natronlauge gefüllt.
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Wenn Sie sich ausgelaugt fühlen und Ihr Energielevel in einem Dauertief zu sein scheint, sollten Sie sich selbst fragen, ob Sie genug trinken.
Dr. Susan Shirreffs, eine Expertin auf dem Gebiet des Flüssigkeitsmangels am Institut für biomedizinische Wissenschaften an der Universität Aberdeen, meint dazu: "Die meisten Menschen müssen etwa ein bis zwei Liter Flüssigkeit am Tag zu sich nehmen, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden. Selbst ein geringer Flüssigkeitsmangel kann Kopfschmerzen, Lethargie oder nur eine verringerte Aufmerksamkeit verursachen."
Flüssigkeitsmangel kann durchaus ernste Folgen haben. Wer regelmäßig sehr wenig trinkt, riskiert langfristig Probleme mit Nieren, geistiger Leistungsfähigkeit, Verdauung oder sogar mit dem Herzen.
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Diverses

Dipl.-Wi.-Ing. Jörg Dettmar, Holsten-Brauerei AG, Hamburg, suchte ebenfalls während des Kölner Brauertages nach Möglichkeiten zur Kostenreduzierung, denn mit dem immer härter werdenden Wettbewerb wird die Schere zwischen Erlösen und Kosten immer größer. Der Preisverfall beim Bier wird immer deutlicher, der Verbraucher hat sich schon an Dumpingpreise des Handels von 0,49 DM für eine 0,5-l-Dose gewöhnt. Er nannte als Alternative zur Konzentrationswelle die drei wesentlichen Wettbewerbsstrategien:
- Nischenproduktion (Gasthaus-, Spezialbier- kleinere Regionalbrauereien);
- Differenzierung (sich abheben durch einzigartiger Produkte, z.B. Hanfbier, Red Bull);
- Kostenführerschaft (Bündelung strategischer Aktivitäten wie in der Oettinger Brauerei)..

Abfüllung

Dipl.-Ing. Ulrich Rust, Bergische Löwenbrauerei, Köln, sprach anlässlich des Kölner Brauertages über die Optimierung der Sauerstoffaufnahme bei der konventionellen Fassabfüllung. Die Kölsch-Brauereien arbeiten mit konventionellen Fässern und im Kölner Brauerei-Verband wurden im Jahre 2000 bei einem Gesamtausstoß von ca. 2,7 Mio hl allein 450 000 hl konventionelles Fassbier abgefüllt. Probleme veranlassten den Betrieb, spezielle Untersuchungen durchzuführen. Die Sauerstoffaufnahme erfolgt im Wesentlichen durch die Verwirbelung der Kohlensäure mit Luft bei der Vorspannung und durch den Sauerstoffübergang an der Grenzfläche Gas/Flüssigkeit. Es wurde versucht, die Verwirbelung während der Vorspannphase durch eine geringere auf die Gebindegröße bezogene Vorspannung zu erreichen. Thiedig-System.

Diverses

Prof. Dr. Egon Peter Köster, Universität Utrecht/NL und ASAP GmbH München, machte zu Beginn seines bemerkenswerten Vortrages während des Kölner Brauertages den deutschen Getränkefachleuten den Vorwurf, auf dem Gebiet der Sensorik nicht auf dem neuesten Stand zu sein. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie diene die Sensorik nur dazu, im Unternehmen die Qualität der eigenen Produkte zu prüfen, um diese täglich reproduzieren zu können. Diese sensorische Kontrolle dient nur dem Selbstzweck und wird nur in wenigen Fällen zur Entwicklung neuer Produkte genutzt. In der modernen Sensorikforschung soll die Objektivierung subjektiver Eindrücke in Form physikalisch-chemischer Reize von Nahrungs- und Genussmitteln der Entwicklung neuer Produkte dienen. Biertrinken ist ein sehr komplexer Vorgang.

Diverses

1997 veröffentlichte das Forum für Technologie und Technik der European Brewery Convention (EBC) unter dem Titel "Brewery Utilities" ein Handbuch zur Versorgungstechnik in Brauereien. Die Brauwelt veröffentlicht im Rahmen einer Serie Auszüge aus diesem Handbuch. Nach dem ersten Thema "Einsatz und Rückgewinnung von CO2" betrachtet dieser Beitrag die Grundlagen und das Prinzip der Druckluftversorgung. Der dritte Teil der Serie beschreibt die notwendige Anlagentechnik.

Allgemeine Grundlagen der Druckluftversorgung
Anlagen zur Druckluftversorgung sind in Industriebetrieben weit verbreitet. Sie stellen eine Möglichkeit dar, Energie von der Stelle ihrer Erzeugung zur Stelle ihrer Anwendung zu transportieren. B. Anheben von Kegs oder Flaschen zu den Füllorganen. B.
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Der Verfasser hat nach umfangreichen Versuchen im Technikumsmaßstab im Jahre 1998 ein Patent über ein kontinuierliches Flotationsverfahren angemeldet (1), welches erhebliche Vorteile gegenüber dem Stand der Technik aufweist. Aus den Erfahrungen gewonnen bei der Durchführung der Versuche und aus dem Studium der einschlägigen Literatur werden Vorschläge zum Betrieb bestehender Flotationsanlagen abgeleitet. Ferner werden einige Überlegungen dargestellt, welche die Einsatzmöglichkeiten des Flotationsverfahrens in anderen Bereichen der Bierherstellung betreffen.

Die Behandlung des Kühltrubs war in letzter Zeit Thema verschiedener Veröffentlichungen zur Brauereitechnologie. In den meisten Betrieben wird mit Flotation gearbeitet.
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Im Jahre 1993, kurz nach dem Zusammenbruch der einst mächtigen Sowjetunion, gründete eine Gruppe junger isländischer Unternehmer ein Getränkeunternehmen, das später unter dem Namen "The Bravo Group" ("Bravo") bekannt wurde.

Zunächst wurden Soft-Drinks in St. Petersburg, der "Hauptstadt des Nordens", hergestellt, abgefüllt und unter der Marke "Bravo" vertrieben. Bald erhielt man auch die Lizenz für Pepsi Cola. Einige Jahre später wurde die Produktionsstätte an Pepsi verkauft.

Entwicklung der Bravo Brauerei
Die Produktion "alkoholischer Longdrinks" in Dosen und PET-Flaschen begann im Jahre 1997 in einer neuen Produktionsstätte. Darüber wurden Baltika-Biere in Lohnabfüllung auf Dosen abgefüllt. Bravo konnte mit diesem Geld ein 11 ha großes Gelände in St. Petersburg....

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Durch die Umgestaltung der Würzekochung konnte die Würze- und Bierqualität und Produktkonstanz verbessert werden. Zugleich wurde es möglich, die Gesamtverdampfung zu reduzieren und dadurch Energie einzusparen.

Vor dem Umbau des Sudhauses wurde in der Rosenbrauerei in Pößneck die Würze atmosphärisch in einer Eisenpfanne gekocht. Die Kochintensität war abhängig vom atmosphärischen Luftdruck. Eine gleichbleibende Produktkonstanz konnte somit nur ungenügend erzielt werden. Eine Energierückgewinnung fand nicht statt.
Die Umgestaltung der Würzekochung wurde von der Firma Nerb und dem Ingenieurbüro Dr.-Ing. Breywisch (1) ausgeführt. An die Eisenpfanne wurde ein Außenkocher, ein Entspannungsverdampfer mit Vakuumpumpe und ein Pfannendunstkondensator mit Heißwasserspeicher angegliedert.

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