Mit einem Rückgang des Bierausstoßes in Bayern im laufenden Jahr von 4 bis 5% rechnet Dr. F. L. Schmucker, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Brauerbundes. -- In den ersten sieben Monaten des Jahres 1995 betrug der Ausstoßrückgang in Bayern 3,6%. Die schlechte Witterung im August hat die Situation noch verschärft.

Ausstoß an alkoholfreiem Bier und Malztrunk im 1. Halbjahr 1995 -- Tabelle

Die Entwicklung der Brauereien in Deutschland 1994 -- Eine Analyse der Ausfuhr- und Inlandsabsatzentwicklung der deutschen Brauereien mit einem versteuerten Bierausstoß von über 140 000 hl und eine Übersicht über den Gesamtbierausstoß, gegliedert nach Bundesländern.

Der Griff zur Bio-Kost -- Grafik

Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im Juni 1995 -- Tabelle

Ausstoß an alkoholfreiem Bier und Malztrunk im 1. Halbjahr 1995 -- Tabelle

Braugerste 1996 in Baden-Württemberg -- In Baden- Württemberg haben sich Mälzer und Landesbraugerstenstelle Mitte August zusammengesetzt, um die Chancen einer Stabilisierung und Ausdehnung der Braugerstenanbauflächen auszuloten, nachdem es 1995 eine Reduzierung der Fläche gegenüber 1994 um 4% gegeben hatte. Erzeuger, Erfasser und Verarbeiter von Braugerste waren der Ansicht, daß nur über die auskömmliche Honorierung der Risikofrucht Braugerste das Interesse der Landwirtschaft an der Braugerste wachgehalten werden könne. Die Landesbraugerstenstelle wird den Erzeugergemeinschaften deshalb für 1996 einen gegenüber 1995 um 2 DM/dt auf 32 DM/dt angehobenen Erzeugerpreis empfehlen.

Welthopfenbedarf -- Nach einem Bericht der Firma Lupofresh A & E, Nürnberg, betrug die Welthopfenernte im letzten Jahr 2,4245 Mio Ztr. Die Schätzung für 1995 beläuft sich auf 2,5729 Mio Ztr. Dabei ist die Anbaufläche von 89 247 ha auf 85 000 ha weiter zurückgegangen. Die Bierproduktion lag 1994 weltweit bei 1,22 Mrd hl und dürfte 1995 auf 1,24 Mrd hl ansteigen. Geht man für 1994 von einer durchschnittlichen Hopfengabe von 100 g/hl aus, dann lag der Bedarf an Hopfen bei insgesamt 2,44 Mio Ztr. Für 1995 rechnet Lupofresh mit einer Hopfengabe von 108 g/hl und mit einem Hopfenbedarf von 2,678 Mio Ztr. Damit errechnet sich für das laufende Jahr ein Defizit von 105 000 Ztr gegenüber 16 000 Ztr im Vorjahr..

Innovationen beleben Mineralwasser-Markt -- Jeder Deutsche hat im letzten Jahr knapp 100 Liter Mineralwasser im Durchschnitt getrunken. 70 Prozent davon waren Mineralwasser mit CO2, 30 Prozent waren stille Wässer - allerdings mit steigender Tendenz. Gemeinsam machten die 240 deutschen Mineralbrunnenbetriebe im letzten Jahr 4,67 Mrd DM Umsatz. Jede fünfte Flasche enthielt Süßgetränke wie Limonaden, Fruchtsaftgetränke und Nektare. Neben dieser bestehenden Unterteilung ergeben sich zunehmend Marktchancen für neue Produkte. Die Brunnen reagieren darauf mit einer Reihe von Innovationen: es entstehen Segmente, die langfristig zu einer Marktausweitung führen sollen. Ein Anfang wurde mit den aromatisierten Mineralwässern gemacht - heute haben es fast alle Mineralbrunnen in der Produktpalette..

Media-Werbung für Getränke im 1. Halbjahr 1995 -- Die Werbeaufwendungen für Getränke sind im ersten Halbjahr 1995 um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Aus den von der Werbeforschung Schmidt und Pohlmann, Hamburg, herausgegebenen Zahlen errechnen sich die Mediaaufwendungen für Kaltgetränke inklusive der Hausgetränke Kaffee, Tee und Kakao zu 983,9 Mio DM gegenüber 990,4 Mio DM im ersten Halbjahr 1994. Deutliche Zuwächse über 14 Prozent konnten die beiden Gruppen Bier und alkoholfreie Getränke verbuchen, während den Hausgetränken ein gutes Viertel der Werbegelder verlorenging (- 28,3%). In die Sektwerbung wurde um 9 Prozent mehr investiert als im Vorjahr, in Wein gar über 42 Prozent - wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau als bei Bier und AfG..

Getränke-Konjunkturtest Juni 1995 -- Biere: Die Brauereien beurteilten ihre Geschäftslage im Juni weiterhin positiver. Auch äußerten sich die Firmen über ihre Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate recht zuversichtlich, wenngleich der Optimismus wieder etwas abgenommen hat. Es kommt darin die etwas ungünstige Einschätzung der Exportchancen zum Ausdruck. Nachfrage und Ausstoß haben sich im Juni nochmals erhöht. Die Ausstoßpläne für die nächste Zeit deuten allerdings auf Stagnation hin. Die Meldungen über Preisanhebungen, die noch im April und Mai sehr zahlreich waren, haben im Juni deutlich abgenommen. Für die nächsten Monate sind keine Preissteigerungen geplant. Für die kommenden sechs Monate wird mit keiner grundlegenden Änderung gerechnet..

Aktienbörse zum Halbjahres-Ultimo -- Per saldo gesehen trat der Aktienmarkt im 1. Halbjahr 1995 auf der Stelle. Die zweite Jahreshälfte hatte allerdings einen recht guten Start. Bis Mitte Juli konnten gegenüber Ultimo 1994 runde fünf Prozent gut gemacht werden. Allerdings verlief die Entwicklung in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich. Während sich Versorgungswerte im Durchschnitt um 15 Prozent festigen konnten, Elektrowerte bis zu 10 Prozent und Versicherungen bis 8 Prozent anzogen, wurden andererseits Bauwerte bis zu 18 Prozent zurückgenommen. Auch Brauereiaktien blieben, zumindest im Durchschnitt, auf der Verliererstraße. Hier ermäßigte sich der Branchenindex um 12 bis 13 Prozent. Er profitiert zur Zeit von neuen Zinssenkungen, die nicht zuletzt aus USA neue Nahrung erhalten.

Gesamtbierabsatz nach Bundesländern im Mai 1995 -- Tabelle

Biereinfuhr Januar bis März 1995 -- Tabelle

Sortenversuche 1994 Rhein- Mosel/Bayern/Sachsen -- In praxisnahen Großparzellen- Sortenversuchen wurden die pflanzenbaulichen und qualitativen Eigenschaften der Sommergersten Chariot (PBI/Carsten), Caminant (Carlsberg), Maud (Weibul), Cooper (NFC) und Scarlett (Breun) untersucht und mit der Standardsorte Krona (Semundo) verglichen.

Kassenmäßige Biersteuereinnahmen nach Bundesländern Tabelle

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