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Weltbiermarkt - Chancen für alle -- Das Internationale Beer Marketers Symposium fand vom 3. bis 5. November 1996 in Vancouver, Kanada, statt. Veranstalter war in diesem Jahr die Association of Brewers, Boulder, USA. Deren Präsident, Charlie Papazian, konnte 125 Fachleute aus 19 Ländern begrüßen. Davon kamen 44 aus den USA, 37 aus Kanada, je fünf aus Südafri-ka, Peru, Großbritannien und Deutschland, je vier aus Mexiko und Japan und je drei aus Rußland und Tschechien. Je 22% der Teilnehmer repräsentierten international agierende Brauereigruppen und mittelständische bzw. Mikrobrauereien, je 6 Prozent Brew-Pubs/Homebrewer, Verbände, Medien und die Association of Brewers, 4% den Handel und 28% den Bereich Zulieferer und Berater. zu pflegen.T. noch ungeahnte Möglichkeiten..

Mehr Image für bayerisches Bier -- Der 22. Ostbayerische Brauertag, eine Gemeinschaftsveranstaltung der Bezirksstellen Oberfranken und Niederbayern des Bayerischen Brauerbundes, fand am 17. Oktober 1996 in Irl bei Regensburg statt. Er war in erster Linie dem Thema Marketing und Vertrieb gewidmet. In Zeiten fortschreitender Konzentration, vermehrter Betriebsstillegungen und rückläufiger Umsatz- sowie Absatzzahlen ging es vor allem darum, wie mittelständische Brauereien im immer härter werdenden Wettbewerb auf die nationalen Biermarken, auf die Handelsmarken und auf die wachsende Dosenflut reagieren können. Es bestehe, wie Direktor H. J. Moser, Regensburg, in seiner Begrüßungsansprache betonte, keine Aussicht auf eine nachhaltige Trendwende. Nicht nur der Gigant hat eine Chance. F. L..

Biermarkt 1996 verläuft eher negativ -- Der Bierverkauf im Lebensmitteleinzelhandel und in den Getränkeabholmärkten hat im Juli 1996 mit minus 13% einen enormen Einbruch erlitten; im August machte das Minus 3,9% aus. In den ersten acht Monaten dieses Jahres mußten die deutschen Brauereien in diesen Vertriebswegen ein Minus von 3,3% hinnehmen. Diese Zahlen nannte Michael Horn, Unit-Leiter Bier der GfK, Nürnberg, in seinem umfassenden Referat Der Biermarkt 1996 auf dem 22. Ostbayerischen Brauertag am 17. Oktober 1996 in Irl bei Regensburg. Die Brauwelt wird den gesamten Beitrag in einer ihrer nächsten Ausgaben veröffentlichen. Die Brauereien seien, so Horn, noch besser davongekommen als andere Getränkehersteller. Bei Mineralwasser lagen die Zahlen bei - 25% bzw. - 13,7%.h. Bier hat lt..

Der GFK-Indikator für die Konsumneigung erreichte nach großen Steigerungen im August und leichtem Rückgang im September seinen höchsten Wert seit 1991. -- Der GFK-Pressedienst sieht damit eine Chance, daß sich die Kauflust in Deutschland 1997 über dem Niveau von 1996 konsolidiert, allerdings nur, wenn sich auch die Einkommenssituation ausreichend günstig entwickelt.

Wenig erfreuliche Ausstoßzahlen in Österreich -- Der Bund Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker hielt seine 46. Arbeitstagung vom 18. bis 21. September 1996 in Schärding ab. Dabei wies der Präsident des Bundes, Dipl.-Ing. Franz Zeilinger, Innsbruck, in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß sich die österreichische Brauwirtschaft im ersten Jahr der EU-Mitgliedschaft Österreichs relativ gut behauptet hat. Dank des Mottos: Bier aus Österreich, natürlich und beliebt wie seine Heimat lag der Ausstoß der 74 österreichischen Brauereien inklusive der 20 Gasthausbrauereien im Jahre 1995 mit 9,7 Mio hl nur 4,7% unter dem Vorjahreswert. Allein aus der Bundesrepublik Deutschland seien im letzten Jahr 241 000 hl Bier (+ 25,1%) importiert worden (s.a. Brauwelt Nr. 36, 1996, S. 1658)..

Die Brauszene der Zukunft -- In einem mit großem Beifall aufgenommenen Referat ging Dipl.-Ing. Dieter Pelz, Vorstand der Steirerbrau AG, Graz, bei der 46. Arbeitstagung des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker am 20. September 1996 in Schärding auf die vielfältigen und rasanten Änderungen ein, die das Braugewerbe in den letzten 30 Jahren durchlaufen hat und die in Zukunft auf diese eher traditionelle Branche zukommen werden (s.a. S. 1876). Für die nächsten zehn Jahre sieht Pelz ein weiteres Vordringen der Automation. Die mannlose Brauerei wird immer mehr zur Realität. Zwei bis drei Mitarbeiter können die Arbeiten von der Malzannahme bis zum Drucktankkeller erledigen. Auf der Abnehmerseite wird sich eine noch größere Konzentration einstellen.h..

Noch bis zum Jahresende will der tschechische Agrarminister Josef Lux seiner Regierung die Privatisierungspläne für die staatliche Brauerei Budejovicky Budvar SP überreichen, ist sich aber über die Einzelheiten noch nicht im klaren. Anheuser-Busch werde nach Abbruch des Streites um das Warenzeichen Budweiser nicht aus der Diskussion ausgeschlossen, habe aber keine Entscheidungsbefugnis. Budvar erwartet für 1996 einen Ausstoß von 1,05 bis 1,08 Mio hl (+ 20%). Neben Anheuser-Busch zeigen auch noch Bass, Heineken, Carlsberg, aber auch Radegast und Plzensky Prazdroj Interesse.

Europäischer Biermarkt gesättigt -- Nach den Statistiken der Conf‚deration des Brasseurs du March‚ Commun (CBMC), des Dachverbandes der europäischen Bierhersteller, ist die Nachfrage nach Bier in Westeuropa, inklusive der Schweiz und Norwegen, seit Jahren stagnierend oder sogar eher rückläufig. Die rund 1600 Brauereien haben 1995 insgesamt 327 Mio hl Bier erzeugt (1994: 326 Mio hl). Der Verbrauch erreichte mit 309 Mio hl (311 Mio hl) fast die gleiche Größenordnung. Daraus ergibt sich ein Pro-Kopf-Verbrauch in Westeuropa von 83 l Bier. Zwischen den Jahren 1984 bis 1993 hat die Nachfrage nach Bier in Westeuropa um jährlich 0,6% abgenommen. Dieser Trend hat sich zu Beginn der 90er Jahre noch verstärkt. Die Exportquote lag 1995 bei 11,3% gegenüber 10,7% im Jahre 1994..

Der moderne Brauer -- Nie waren die Veränderungen in der Braubranche rasanter und gravierender als in den Jahren seit dem 2. Weltkrieg bis heute. Das stellte Dipl.-Ing. Dieter Pelz, Vorstand der Steirerbrau AG, Graz, in seinem Referat auf der 46. Arbeitstagung des Bundes Österreichischer Braumeister und Brauereitechniker am 20. September 1996 in Schärding fest (s.a. S. 1874). Das Bier entwickelte sich vom Nahrungs- zum Genußmittel. Die Anforderungen an das Produkt bis hin zur Verpackung und Präsentation des Produktes sind sehr schnell gestiegen. Neue Technologien und technische Entwicklungen ermöglichten die Produktion höherwertiger Biere zu geringeren Kosten. Das Bierangebot stieg, die Profilierung der einzelnen Marken wurde immer wichtiger. Das Marketing ist sehr ausgereift.a. 638)..

Wiedergeburt der mittelstSndischen Braukunst in Kanada -- Eine Gruppe von rund 30 Fachleuten aus Deutschland, ...sterreich und Schweden besuchte vom 10. bis 19. Oktober 1995 Kanada.

Im Norden Deutschlands ist die Stimmung wesentlich schlechter als im Süden. Unter den Warengruppen, für die eine positive Entwicklung prognostiziert wird, gehören auch die alkoholfreien Getränke....

Die Top 10 der US-Biermarken im Jahre 1995 -- Tabelle

Die Weinernte 1995 wird von Experten auf rd. 10,3 Mio hl geschätzt, von denen 8,3 Mio hl auf Weißweine entfallen. -- Normale Witterungsverhältnisse bis zum Ende der Ernte vorausgesetzt, dürfte also die Weinernte auch in diesem Jahr wieder nur mittelmäßig ausfallen.

Entwicklung des Pro-Kopf-Verbrauchs von Erfrischungsgetränken nach Getränkearten 1970 - 1994 (in Liter) -- Tabelle

Ausstoßentwicklung der 20 größten Biermarken mit ihrem versteuerten Bierausstoß -- Tabelle

Der Gersteneinfuhrzoll war Ende November kurzfristig deutlich gesenkt worden. Die Maßnahme hatte jedoch wenig Einfluß auf das innere Marktgeschehen, wo die Notierungen mangels Angebot nahezu unverändert auf hohem Niveau waren. Einheimische Gerste kostet franko Mälzerei immer noch 40 DM/dt, dänische sortenreine Ware liegt cif Niederrhein bei 39,75 DM/dt, franko, je nach Frachtlage bei 40,00 bis 41,00 DM/dt.

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