Rohstoffe
Nach der Hopfenernteschätzung 1992 dürften in Deutschland insgesamt 605 620 Ztr Hopfen geerntet werden, 123 457 Ztr weniger als im Vorjahr geerntet wurden. -- Von der anhaltenden Trockenheit war vor allem das Anbaugebiet Hallertau betroffen, wo die Schätzungen bei 496 000 Ztr liegen, 111 525 Ztr weniger als im Vorjahr. Die einzelnen Anbaugebiete zeigen nach einer Meldung des Bayerischen Brauerbundes gesunde Bestände und lassen eine gute Qualität erwarten.
Rohstoffe
Bei der Braugerste dürfte es in diesem Jahr zu erheblichen Versorgungsschwierigkeiten kommen. -- Nach dem dritten Erntebericht des Deutschen Bauernverbandes gibt es bei der Sommergerste große Ernteeinbrüche bis zum Totalausfall und Qualitätsunterschiede mit stark abweichenden Proteinwerten. Wichtige EG-Länder können auch nicht einspringen. Die Preisspanne ist mit 36,50 bis 41,50 DM/dt sehr groß. Es soll bereits davon gesprochen werden, ob nicht Wintergerste die Ausfälle bei der Braugerste ersetzen könne.
Rohstoffe
Aromahopfen: Definition und Einsatz in der Praxis -- Wie Prof. Dr. Ludwig Narziß, Weihenstephan, in der ersten internationalen Ausgabe der Hopfen-Rundschau 1992 schreibt, spielt bei der Bewertung des Aromahopfens neben dem alpha-Säurengehalt vor allem das Verhältnis alpha- Säuren zu beta-Säuren eine große Rolle. Dieses sollte nicht unter 0,7 liegen, bzw. 1 zu 1,5 betragen. Der Cohumulonanteil des Aromahopfens sollte, bezogen auf den Gesamthumulongehalt, unter 28% sein. Die Hopfenöle sollten unter 25% Monoterpene (Hauptkomponente Myrcen) enthalten. Die Verteilung der Aromasubstanzen sollte der jeweiligen Sorte entsprechen. Meist wird jedoch die Grundbittere in der ersten Gabe durch Bitterhopfen dargestellt. Sie macht 30 - 50% der alpha-Säurengabe aus. Sie gehen nicht in die Würze bzw. Prof.
Rohstoffe
Schwieriger Hopfenmarkt 1992 -- Auch die Hopfenernte wurde durch die äußerst trockene Witterung im Sommer 1992 stark in Mitleidenschaft gezogen. Schwierigkeiten bei der Erfüllung von bestehenden Hopfenlieferungsverträgen durch die Erzeuger und ebensolche bei der Abwicklung der mit der Brauwirtschaft bestehenden Verträge befürchtet der Verband der Hopfenkaufleute und Hopfenveredler, der kürzlich seine Mitgliederversammlung in Lauf/Pegnitz abgehalten hat. Nach Angaben des Vorsitzenden des Verbandes, Johannes M. Raiser, wurde die Gesamterntemenge von der Schätzkommission auf 605 000 Ztr geschätzt. Dabei würdigte Raiser ausdrücklich die in diesem Jahr besonders schwierige Arbeit der Schätzkommission, deren Ergebnis keineswegs als zu pessimistisch eingestuft werden sollte (s.a. S. 1693).B.
Rohstoffe
Hopfenmarkt und Kontraktquote -- Wie dem Hopfenbericht 1991/92 der Fa. Johann Barth & Sohn, Nürnberg, zu entnehmen ist, war der Hopfenweltmarkt von einer mengenmäßig um 13% gestiegenen Ernte und einem nur geringfügig um 2,1% erhöhten Bierausstoß geprägt. Hinzu kam noch eine überdurchschnittlich gute Bitterstoffausbeute, die zu einer Steigerung der Alphasäurenproduktion auf mehr als 8600 t gegenüber 6864 t des Vorjahres führte. Die bescheidenen Ausstoßerwartungen der Brauindustrie für 1991/92, die Nachrichten über Anbauflächenausweitungen in den USA und die Zurückhaltung der Brauwirtschaft bei der Bestellung trotz abgebauter Lagerbestände wirkten der von den Pflanzern erhofften Preisstabilisierung auf höherem Niveau entgegen..
Rohstoffe
Gerste und Malz in der europäischen Getreidemarktordnung. Erläuterungen zu den Gesetzen und Verordnungen 1992 -- Die Interventionspreise für Getreide in der EG wurden zu Beginn des Wirtschaftsjahres 1992/93 in ECU und DM gegenüber dem Vorjahr um 3% gesenkt. Die Relation zwischen Interventions- und Ankaufspreis (100 : 94) wurde beibehalten, die zwischen Schwellen- und Interventionspreis etwas verengt. Die monatlichen Reports blieben in Höhe und Anzahl unverändert, der Wassergehalt bei der Intervention wurde wie im Vorjahr auf 15% festgesetzt.
Rohstoffe
Sommergerste 1992 - Deutschland -- Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über die diesjährige Sommergerstenernte - Stand: 31. 8 1992 (alle Zahlen ca. bzw. Durchschnittswerte, Vorjahr in Klammern) - gegeben. Hopfenmarkt-Bericht Bundesrepublik Deutschland. Berichte aus in- und ausländischen Anbaugebieten -- Nachstehend wird eine Zusammenfassung von Informationen über die diesjährige Hopfenernte gegeben (Berichtstag 21. August 1992), die die Fa. H. Meier GmbH, Hopfenkommission, Georgensgmünd, für die Brauwelt zusammengestellt hat.
Rohstoffe
Bayerische Gerstenernte 1992. Kornertrag und Kornqualität der Sommergerste - Vorläufige Ergebnisse -- Erwartungsgemäß haben die diesjährigen Witterungsbedingungen bei der Sommergerste zu beachtlichen Ertragseinbußen geführt. Nach dem Rekordniveau von 1991 liegt der Durchschnittsertrag mit 41 dt/ha um 10 dt/ha unter dem Vorjahresergebnis. Die Prognosen für eine nur mittlere Kornqualität und einem über dem langjährigen Durchschnitt liegenden hohen Eiweißgehalt haben sich nach den ersten Untersuchungen ebenfalls bestätigt.
Rohstoffe
Im Anbaugebiet Spalt setzten die amtlichen Schätzer die voraussichtliche Hopfenernte auf 19 900 Ztr fest, rd. 4% weniger als im Vorjahr. -- Aufgrund der trockenen und heißen Witterung wird eine noch geringere Ernte erwartet. Die Qualität des diesjährigen Spalter Hopfen wird als ausgesprochen gut eingestuft.
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