Rohstoffe
Mit Wirkung vom 20.10.1995 hat die EU-Kommission die Malzerstattung für das Wirtschaftsjahr 1995/96 auf 30 ECU/t festgesetzt, etwa nur halb so hoch wie im Jahr zuvor. -- Dennoch haben die Malzexporteure bereits ihren Lizenzziehungsbedarf für die eingegangenen Exportverpflichtungen weitgehend abgedeckt und für knapp 1,5 Mio t Exportlizenzen gezogen. Insgesamt wird ein Exportaufkommen von 1,8 Mio t erwartet.
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Europäische Hopfenernte und Marktvorschau -- Anläßlich des 42. Kongresses der Europäischen Union des Hopfenhandels vom 4. bis 7. August 1996 in München wurde folgender Kurzüberblick über Ernte und Markt für die europäische Hopfenernte 1996 abgegeben: Belgien: Die Anbauflächen sind in Belgien bei den Aromahopfen um nur 3 ha auf 84 ha gestiegen. Bei den Bitterstoffhopfen trat eine erneute Flächenreduktion um circa 33 auf 258 ha ein. Erwartet wird eine Ernte von rund 11 000 Ztr. Deutschland: Im Anbaugebiet Hallertau verringerte sich die Gesamtfläche geringfügig auf 17 837 ha. Die Anbaufläche verschob sich deutlich zugunsten der Sorten Tradition, Hallertau, Magnum und Taurus. Dies gilt auch für die flächenreduzierten Sorten. Frankreich: In Frankreich stehen in diesem Jahr 663 ha unter Anbau..
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Der Biergeschmack läßt sich in drei Wahrnehmungsbereiche einteilen: Antrunk, Mitte der Geschmacksempfindung und Nachtrunk. Der Antrunk wird von Aroma und Vollmundigkeit geprägt, die Mitte von der Rezenz und der Nachtrunk im wesentlichen von der Bittere des Bieres, wenngleich diese Empfindungen ineinander übergehen und im günstigen Falle ausgewogen sind. Über den Biergeschmack und seine Beeinflussung wird im nachfolgenden Beitrag berichtet.
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Biologische Weltsensation in Hüll gelungen -- Neuer Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Hopfenforschung in Hüll und damit offizieller Nachfolger des im Juni vergangenen Jahres verstorbenen Dr. Georg Beer ist Georg Balk, Technischer Leiter und Generalbevollmächtigter der Münchner Spaten Franziskaner-Brauerei. Dies beschloß die Mitgliederversammlung in München-Aschheim auf Vorschlag des stellvertretenden Vorsitzenden und des die Geschäfte bislang interimistisch leitenden Dr. Gerhard Nienaber. Bei den zahlreichen Berichten über die Versuchs- und Forschungstätigkeit vermeldete das Hüller Institut auf dem Gebiet der biotechnologischen Züchtungsmethoden eine Sensation, weltweit erstmals gelang die Entwicklung von vollständigen Hopfenpflanzen aus reinerbigen Pflanzen.
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Ein Autorenteam von qualifizierten Fachleuten der Landesanstalt für Pflanzenbau und Pflanzenschutz in Mainz hat eine neue Braugerstenfibel erarbeitet. -- Dieser Leitfaden für Beratung und Praxis beleuchtet Markt- und Absatzchancen, Produktionstechnik und Lagerung der Braugerste. Die Braugerstenfibel kann gegen Einsendung von 5 DM in Briefmarken beim Herausgeber, der Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz, Rüdesheimer Straße 68, 55545 Bad Kreuznach, bezogen werden.
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Auf den Spuren des grünen Goldes -- Am 16. Mai eröffnet Tettnang einen Lehrpfad durch Deutschlands zweitgrößtes Hopfenanbaugebiet. Die Zahl der Hopfenbauern in Deutschlands zweitgrößtem Anbaugebiet rund um die ehemalige Residenzstadt der Montfort-Grafen nimmt zwar stetig ab. Dafür gewinnt das grüne Gold zunehmend an Bedeutung im Sektor Fremdenverkehr. Rund ein Jahr nach Eröffnung des privaten Hopfenmuseums in Siglishofen, ist die Stadt Tettnang jetzt dabei, einen regelrechten Hopfen-Lehrpfad einzurichten. Die Eröffnung des knapp drei Kilometer langen Weges ist für den 16. Mai vorgesehen. Offizieller Träger des Projektes Hopfenpfad ist zwar der Verein Stadtmarketing Tettnang. Letztere kümmert sich zudem um den Unterhalt des Weges..
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Hopfenanbaufläche und Erntemengen in Australien -- Der Wachstumsbeginn in Victoria sowie Nordost- und Nordwesttasmanien wurde durch einen trockenen Winter beschleunigt. Bis Mitte Januar war dann allerdings die weitere Wachstumsperiode durch wechselhaft heißes und kaltes Wetter in allen Anbauregionen gekennzeichnet. Alles deutete auf eine durchschnittliche Ernte hin. Begünstigt durch reichliche Niederschläge und ausgezeichnete Wachstumsbedingungen, konnte schließlich doch noch eine befriedigende Ernte eingebracht werden. Die Ernte begann allgemein Anfang März und war dann Anfang April beendet. Es fällt auf, daß sich der Bittersortenanbau, vor allem der Sorte Pride of Ringwood, zugunsten eines Hochalphasortenanbaus verringert hat..
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Sortendifferenzierung von Gerste und Malz mit der PCR-Methode. Anwendungen der PCR im Brauereibereich (Teil 2) -- Zwischen den anerkannten Qualitäts-Sommerbraugersten und Sommerfutter- bzw. Wintergersten bestehen z.T. so hohe Qualitätsunterschiede, daß eine Festschreibung der Sorte, zumindest der Sortengruppe, in den Lieferverträgen zwischen Landwirten, Mälzern und Brauern unumgänglich ist. Die PCR (Polymerase Chain-Reaction) stellt eine zukunftsweisende Differenzierungsmethode dar.
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Charakterisierung von Hefearten und -stämmen . Bedeutung für die Herstellung ober- und untergäriger Biertypen -- Ober- und untergäriger Biertypen -- in der Brauerei, in dem die Würze durch die Aktivität von Hefen in Bier umgewandelt wird. Da die Gärung einer der letzten Produktionsschritte in der Brauerei ist, hat sie einen sehr großen Einfluß auf die Qualität des fertigen Bieres.
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