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Der Braugerstenmarkt entwickelt sich gegenwärtig zu einem typischen Wettergeschäft. Dabei zeichnet sich ab, daß die aktuellen Marktpreise für freie Ware in jedem Fall über den Vorvertragspreisen liegen. Ursächlich hierfür ist das erwartete knappere Angebot (s. Brauwelt Nr. 29, 2000, S. 1171). Bereits jetzt kann davon ausgegangen werden, daß die Inlandserzeugung nicht den Bedarf deckt. Man bleibt damit auf Importe angewiesen. Speziell aus Frankreich sind gegenwärtig aber auch noch keine gesicherten Informationen über das verfügbare Angebot zu erhalten. Fakt ist, daß die hier zu Lande in den Vorverträgen gebundenen Mengen der nun laufenden Kampagne etwa bis zu 20% geringer ausgefallen ist als in den vergangenen Jahren.
Schließlich ist auch das Angebot an Winterbraugerste gut.a. S. 1254).

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Am 24. Mai traf sich der Rohstoffausschuß des bayerischen Verbandes mittelständischer Privatbrauereien bei der Saatzucht Schweiger in der Nähe von Moosburg im Landkreis Freising. Im Mittelpunkt stand der Brauweizen und die hochaktuelle Problematik des Gushings, die damit zusammenhängenden Themen gushingresistenter Sorten sowie die Brauweizenforschung. Einig waren sich alle Referenten, daß dringend etwas für die Zukunft des Brauweizens getan werden muß, doch wer Forschung und Züchtung neuer Sorten bezahlen sollte, das konnte keiner beantworten – denn zu klein und regional auf Bayern und Baden-Württemberg begrenzt ist das Thema Brauweizen. Sein Mitarbeiter, Dr. Die besten Ergebnisse erzielt momentan die chinesische Sorte Petrus, die aber noch weit von einer Marktreife entfernt ist.

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Die Hopfenpreise liegen nach einer Pressemitteilung der Hop Growers of America Inc. weltweit unter den Produktionskosten. Dies beunruhigt die amerikanischen Hopfenpflanzer wie auch ihre Kollegen in den anderen Anbaugebieten der Erde. Aus diesem Grund hat Douglas MacKinnon die Hopfenpflanzer und deren Organisationen in aller Welt zur Einigkeit aufgerufen und sie auf die Ernsthaftigkeit dieses Problems hingewiesen. Im März dieses Jahres haben die amerikanischen Hopfenpflanzer eine Doktrin verfaßt, die sich mit den Gefahren der niedrigen Hopfenpreise für die Industrie auseinandersetzt.
Diese Doktrin wurde von 30 amerikanischen Hopfenpflanzern sowie von Verbänden und Pflanzern aus den USA, aus Großbritannien, Frankreich und Slowenien unterzeichnet. 6,5 USD/kg gelegen haben.Z..

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Die für den Brauer wichtigen Inhaltsstoffe des Hopfens sind die Bitterstoffe, Polyphenole und die Hopfenöle. Durch gezielten Einsatz des Hopfens kann der Eintrag der einzelnen Stoffgruppen verschiedene Effekte im Bier bewirken. Für den Brautechnologen ist es unter anderem sehr wichtig, eine hohe Geschmacksstabilität des Bieres zu erzielen. Der Hopfen ermöglicht es, ein eigenes Aroma- und Geschmacksprofil zu kreieren und bietet so die Grundlage für eine Abgrenzung der eigenen Marke von den Mitbewerbern. Schließlich hat der Hopfen Bedeutung für die biologische Stabilität eines Bieres. Über die Zusammensetzung des Hopfenaromas und den tatsächlichen Beitrag einzelner Verbindungen zum Hopfenaroma im Bier gehen die Meinungen der Forscher teilweise weit auseinander.

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Beim Einkauf von Hopfenprodukten spielt der Jahrgang immer noch eine große Rolle. Der vorliegende Beitrag befaßt sich mit der Frage der Bedeutung des Hopfenjahrgangs bei der Bewertung von Hopfenprodukten.

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Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hopfenforschung am 12. April in Aschheim gab der Vorstandsvorsitzende Georg Balk einen Überblick über das abgelaufene Jahr 1999. Nach
einer jahrzehntelangen Aufwärtsentwicklung der Hopfenproduktion in Deutschland haben mittlerweile andere Länder aufgeholt und machen inzwischen den deutschen Pflanzern Marktanteile streitig. Die Überproduktion der letzten Jahre führte zu niedrigen Freihopfenpreisen und Vertragspreisen an der Grenze der Produktionskosten. Darauf reagierten die Pflanzer zwangsläufig mit Flächenrodungen. Die Welthopfenflächen reduzierten sich seit 1993 um rund 37% auf heute ca. 57 807 ha.
Auch im Jahr 1999 ist die deutsche Anbaufläche noch einmal auf nun 18 299 ha (1988: 19 383 ha) gesunken.

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Große Unterschiede kennzeichnen den derzeitigen Stand der Aussaat in den europäischen Anbaugebieten. Ursache für die weit auseinanderliegenden Saatzeiten sind einmal die verschiedenen Klimazonen, aber auch die regional sehr unterschiedlichen Niederschläge während und nach dem nicht sehr kalten Winter.
Die Anbauflächen nehmen in fast allen Ländern der Europäischen Union ab, nur Dänemark und Frankreich erwarten einen geringfügigen Anstieg. Insgesamt wird die Fläche um 6 – 7% gegenüber dem Vorjahr abnehmen, wobei Deutschland am stärksten betroffen ist. Als Grund wird in vielen Fällen der unbefriedigende Braugerstenpreis genannt.
Auswinterungsschäden gibt es kaum. In einigen Gebieten werden Gelbmosaikvirus und Rost festgestellt. B. Hanka werden getestet..

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Nach einem milden Winter mit reichlich Niederschlägen mußte in vielen Gebieten erst auf ein Abtrocknen der Böden gewartet werden, bis mit der Aussaat begonnen werden konnte. Auf günstigen Stand-

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Die gute Nachfrage aus Südamerika, Asien und Osteuropa hält an, so daß auf dem Weltmarkt nicht mit nachgebenden Preisen zu rechnen ist. In Frankreich ist die Aussaat zu 85% abgeschlossen. Überraschenderweise wird mit einer leicht höheren Anbaufläche gerechnet. Die Aussaat wird immer wieder durch Regenfälle unterbrochen. Für die EU ist mit einer kleineren Anbaufläche zu rechnen.

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