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Rohstoffe

Anstelle der traditionellen Braugerstenschau wurde am 7. Dezember erstmals der „Bayerische Braugerstentag” in München durchgeführt. Veranstalter waren der Verein zur Förderung des bayerischen Qualitätsgerstenanbaues und der Bayerische Bauernverband. Angesichts der bekannten Probleme (niedrige Preise für Erzeuger, Händler und Mälzer, sinkender Bierverbrauch in Europa) sowie der Überlegungen, die Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau (LBP) in die TU München-Weihenstephan einzugliedern, zeichneten die Referenten ein düsteres Bild für die Zukunft.
Leonhard Keller vom Bauernverband berichtete, daß für die Landwirte die Preisrelationen zu den Alternativfrüchten und die Vermarktungskonditionen entscheidend seien, um im Wettbewerb bestehen zu können.

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Im Bericht über die 38. mälzereitechnische Arbeitstagung bei Doemens, „Brauwelt” Nr. 48, 1999, S. 2294 werden Kommentare zitiert, die lt. Dr. M. Baumer, Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur und Pflanzenbau, Freising, so nicht abgegeben worden sind. Zu bemängeln ist die Wiedergabe über einige Passagen bei den Sorten Annabell und Viskosa.
So wird berichtet: „Dahingegen sind das 1000-Korngewicht und das Hektolitergewicht eher schlecht.” Die Sorte Annabell hat ein kleines, mürbes Korn, was für die Malzqualität von Vorteil ist. Die Bewertung „schlecht” ist hierbei irreführend. Die verschiedenen Malzqualitätsparameter werden richtig zitiert, das Resümee aber, wonach Annabell nur eine „durchschnittliche Malzqualität” haben soll, ist nicht richtig gezogen..

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Die Frühvermälzung ist eine jährlich wiederkehrende Untersuchungsreihe des Lehrstuhls für Technologie der Brauerei I in Weihenstephan. Sie dient der Ermittlung von Qualitäts- und Verarbeitungseigenschaften der Braugerste schon kurz nach der Ernte. 1999 wurden hierzu 139 Proben aus dem In- und dem benachbarten Ausland einer Kleinmälzung sowie umfangreichen Gersten- und Malzanalysen unterzogen. Mit den dabei gewonnenen Ergebnissen und den hervorgetretenen Besonderheiten des Gerstenjahrgangs 1999 beschäftigt sich der folgende Beitrag. Der teils wechselhafte Juni mit Regenschauern während der Blüte ließ einen höheren Befall mit Pilzen erwarten. Für einen nennenswerten Ährenbefall war es letztendlich jedoch zu kühl. Tatsächlich überwogen Blattparasiten. „atmosphärische”) Blattflecken vor..

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Mit einer Anbaufläche von 85 300 ha war die Sommergerste 1999 die stärkste Getreideart in Rheinland-Pfalz. Über die an den Wünschen der Marktpartner orientierte Sortenwahl und eine auf Qualität ausgerichtete Produktionstechnik sind aus ihr über 400 000 t Qualitätsbraugerste erwachsen, die wesentlich zur Sicherung der Rohstoffquelle der heimischen Malzindustrie und Brauwirtschaft beiträgt. Damit trotz der zweifellos schwierigen Preissituation der Qualitätsgedanke nicht in Frage gestellt wird, werden auch in diesem Jahr wieder die Anbauer von Gersten mit hervorragender Qualität mit Sach- und Ehrenpreisen besonders gewürdigt. Die Fördergemeinschaft Braugerste Rheinland-Pfalz e.V., Bad Kreuznach, bittet um eine Geld- oder Sachspende und bedankt sich schon im voraus für die Unterstützung.

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Nach dem Hopfenmarktbericht vom 16. November 1999 des Verbandes deutscher Hopfenpflanzer hat sich die Nachfrage auf dem Freihopfenmarkt im Anbaugebiet Hallertau so belebt, daß das Preisniveau bei den meisten Sorten angehoben wurde. Von nahezu allen Hopfenhandelshäusern werden Vorkontrakte für die kommenden Jahre angeboten. Der Schwerpunkt der Nachfrage liegt dabei bei Bitter- bzw. Alphahopfen der Ernten 2000 und folgende.
Die aktuellen Basispreise, zuzüglich individuell vereinbarter Qualitäts- bzw. Alphazuschläge, bewegen sich zwischen 460 DM/Ztr für Hallertauer Taurus und 180 DM/Ztr für Hersbrucker Spät aus der Hallertau.
Insgesamt sind bis jetzt in Deutschland 547 902 Ztr Hopfen abgewogen worden..

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Im Rahmen des 28. Internationalen Braugerstenseminars 1999 am 5. Oktober 1999 bezog Dr. Frank Rath, Leiter des Forschungsinstituts für Rohstoffe an der VLB, Stellung gegenüber den derzeitigen Qualitätsuntersuchungen für neue Braugerstensorten.
In Deutschland waren in diesem Jahr 37 Sommergerstensorten durch das Bundessortenamt offiziell zugelassen, davon 27 Sorten mit einer besonderen Eignung für die Verwendung in der Malz- und Brauindustrie. Allein seit Beginn der 80er Jahre wurden mehr als 100 Sommergerstensorten neu in die beschreibende Sortenliste eingetragen – der weit überwiegende Anteil als Braugersten.
Diese Sorten werden vor ihrer Zulassung einer intensiven Prüfung auf pflanzenbauliche und qualitative Kriterien unterzogen.
Weitere Themen des 28.

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Auf einer Anbaufläche von 181 148 ha wurden mit knapp durchschnittlichen Erträgen, kleineren Körnern, mittlerer Sortierung aber vorzüglichen Rohproteinwerten 658 000 t Qualitätsbraugerste geerntet. Wegen geringer Preisdifferenzen zwischen Brau- und Futtergersten und einem erheblichen Futtergetreidedefizit besteht die Möglichkeit, daß ein beachtlicher Teil der Qualitätsbraugerste verfüttert wird.
Ein warmer März hat dem milden Winter ein frühes Ende bereitet. Die überdurchschnittliche Wärme trocknete vor allem in der 2. und 3. Märzdekade die total wassergesättigten Böden oberflächig ab. Auf leichteren und wärmeren Standorten konnte schon um den 20. März gesät werden. Der launische April machte dann mit einer unbeständigen Witterung seinem Namen alle Ehre. und 14. Mai und 20. und 22..

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Der Arbeitskreis „Sortenempfehlungen” hat in seiner Sitzung am 23. September 1999 die Aufnahme der Sorten „Extract”, „Pasadena”, „Ria” sowie „Ricarda” in die Sortenliste 2000 eingehend diskutiert. Grundlage für die zu fällenden Entscheidungen bilden jeweils die Qualitätsergebnisse in Bayern sowie die ermittelten Werte aus WP I bis WP III des Bundessortenamtes und aus dem Berliner Programm der Braugersten-Gemeinschaft. Alle vier neuen Sorten werden in die Sortenliste übernommen. Sie erfüllen nach Ansicht des Arbeitskreises die Anforderungen an eine Braugerste. Die neue Sorte „Ria” neigt zu sehr hohen Eiweißlösungsgraden bei einer sehr späten Abreife..

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In einer gemeinsamen Pressekonferenz der Hopfen- und Brauwirtschaft zum Hopfenjahrgang 1999 am 7. Oktober 1999 in München schilderte Peter Barth, Nürnberg, in seiner Eigenschaft als 1. Vorsitzender des Verbandes der Hopfenkaufleute und Hopfenveredler, zunächst kurz die international
zu beobachtenden Konzentrationsprozesse in der Brauwirtschaft sowie im Handel, die sich selbstverständlich auch auf die Hopfenwirtschaft auswirken. Allein im letzten Jahr, so Barth, wechselten Brauereien mit einem Gesamtausstoß von 60 bis 70 Mio hl den Besitzer. Die Zahl der Brauereigruppen, die 50% der Weltalphaproduktion nachfragen, ist innerhalb eines Jahres von 25 auf 20 gesunken. Pellets haben lt. Barth immer noch einen Anteil von 60% bei den Hopfenprodukten. 400 t gegenüber dem erwarteten Verbrauch.

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